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Diese wichtige Lektion gegen Bodyshaming erteilt Pink ihrer Tochter
Bodyshaming

Diese wichtige Lektion gegen Bodyshaming erteilt Pink ihrer Tochter

Sängerin Pink sorgte wohl für den bewegensten Moment bei den diesjährigen MTV Video Music Awards. Anstelle einer langweiligen Dankesrede, setzte sie ein Zeichen gegen Oberflächlichkeit und Bodyshaming. Dabei richtete sie ihre Worte vor allem an ihre sechsjährige Tochter Willow, die im Publikum saß.

Zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein. Irgendein Problem finden wir immer an uns. Kein Wunder: Schließlich werden wir in Zeiten von Fernsehen, Sozialen Netzwerken und Magazinen von Bildern perfekter Frauenkörper nur so überflutet. Selten wurde ein Schönheitsideal so aggressiv angepriesen wie heutzutage, was bewirkt, dass 91 Prozent aller deutschen Frauen mit ihrem Körper unzufrieden sind. Dieser zunehmende Fokus auf Äußerlichkeiten führt nicht selten zu Selbsthass, Depression, Verlust von Lebenszeit, Lebenslust und Kreativität. Und das Ganze hat auch einen Namen: Bodyshaming. Vor allem Mädchen und junge Frauen werden von Schönheitsidealen und Geschlechter-Stereotypen beeinflusst. Sie vergleichen sich mit ihren vermeintlichen Vorbildern aus Rundfunk und Internet, sehen dabei nur ihre Makel und werden meistens zu ihren größten Kritikerinnen. Dabei geht es um einen liebevolleren Umgang mit dem Körper, weg vom Bodyshaming hin zu Selbstliebe, Akzeptanz und Toleranz.

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Lektion in Selbstliebe für Pink’s Tochter Willow

„Wir verändern uns nicht, wir helfen anderen ihre Schönheit zu sehen!“

Lektion in Selbstliebe für Pink’s Tochter Willow

Selbstliebe, Akzeptanz und Toleranz sind auch die Werte, die Sängerin Pink ihrer Tochter Willow mit auf den Weg geben will. Der Vergleich mit Schönheitsidealen führte bei der Sechsjährigen bereits zu Selbstzweifeln, denen Pink großartig entgegnete. Damit schuf die Sängerin den wohl bewegensten Moment bei den diesjährigen MTV Video Music Awards. 

Als Pink und ihre Tochter im Auto sitzen, sagt das Mädchen aus heiterem Himmel: „Mama, ich bin das hässlichste Mädchen, das ich kenne. Ich sehe aus wie ein Junge mit langen Haaren.“ 

Zunächst völlig geschockt, überlegte sich die Sängerin eine Möglichkeit, wie sie ihre Tochter vom Gegenteil überzeugen konnte und fertigte eine Power-Point-Präsentation zum Thema Selbstliebe an.

Teil der Präsentation waren Künstler wie Michael Jackson, Annie Lennox, Janis Joplin oder David Bowie, die mit ihrem Auftreten und ihrer Arbeit so viele Menschen inspiriert und ihnen Kraft gegeben haben – und das auch und gerade deshalb, weil sie den gängigen Schönheitsidealen nicht entsprachen. 

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„Wir verändern uns nicht, wir helfen anderen ihre Schönheit zu sehen!“

Anschließend habe sie ihre Tochter gefragt: „Was denkst du, wie ich aussehe?“ Die schlichte Antwort der Sechsjährigen: „Du bist schön.“ Pink fuhr fort: „Wenn sich Leute über mich lustig machen, ist es aber genau das, was sie sagen: Sie sagen, ich sehe aus wie ein Junge, ich sei zu maskulin und mein Körper sei zu stark für eine Frau. Aber lasse ich mir deshalb die Haare wachsen oder ändere etwas an meinem Körper?“ „Nein“, sagte Willow. „Aber du siehst, dass ich trotzdem Konzerthallen in der ganzen Welt fülle, weil die Menschen mich sehen wollen. Also Wir verändern uns nicht! Wir sind dankbar dafür, dass sich Schönheit in so vielen Facetten zeigt und helfen anderen dabei, diese Facetten zu sehen!“ 

Eine wichtige Message gegen Bodyshaming und für die Vielfalt in unserer Welt, die Pink ihrer Tochter mit auf den Weg gab.

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Quellen: Bilder: Depositphotos/yakub88, s_bukley, Text: Meike Riebe