Immer mehr Menschen ernähren ihren Hund mit vegan-vegetarischem Hundefutter.
Kein Fleisch für den Hund

Kein Fleisch für den Hund: Ist Vegan-Vegetarisches Hundefutter gesund?

Immer mehr Menschen ernähren ihren Hund mit vegan-vegetarischem Hundefutter. Aber ist es für das Haustier auch gesund so ganz ohne Fleisch zu leben? Eine Studie des vebu erläutert die Beweggründe von Hundehaltern für eine pflanzliche Ernährung.

Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) hat insgesamt 1.139 Menschen zu der Ernährung ihres Hundes befragt. Ganze 21 Prozent gaben dabei an, ihr Haustier vegetarisch oder vegan zu füttern. Auch die meisten der anderen Befragten stehen einer vegetarischen oder veganen Ernährung von Hunden positiv gegenüber, die Hälfte der Teilnehmer könnte sich sogar vorstellen unter gewissen Bedingungen ihr Haustier auf diese Art von Hundefutter umzustellen.

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Tier- und Umweltschutz im Vordergrund

Der Hauptgrund, warum Menschen ihre Hunde vegan oder vegetarisch ernähren, ist nach Angaben der VEBU-Studie „Tier- und Umweltschutz“ – neun von zehn Personen gaben dies als Grund an. Die Hälfte nennt „Klimaschutzgründe“, 80 Prozent sehen die gesundheitlichen Vorteile dieser Ernährung. 91 Prozent aller befragten Hundebesitzer ist eine optimale und ausgewogene Versorgung des Hundes durch sein Futter wichtig und darauf achten sie auch beim Einkauf. Dr. Kathrin Kahle, Leitung Produkt-Prüfung im DLG TestService GmbH, erklärt: „Ein vegetarisches oder veganes Hundefutter ist als Alleinfuttermittel für Hunde geeignet, wenn alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge enthalten sind. Die Quelle der Nährstoffe ist nicht entscheidend. Sie kann sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein.“

69 Prozent der befragten ist es außerdem wichtig, dass keine künstlichen Zusätze im Futter enthalten sind, 63 Prozent möchten keine Gentechnik. Auch Tierversuchsfreiheit und ein gutes Umweltprofil können die Kaufentscheidung beeinflussen.

Quelle: VEBU
Text: Kristina Reiß

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