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Plätzchen ohne Butter und Eier, ohne Mehl oder mit Superfoods?
Glutenfrei und Vegan

Weihnachtsbäckerei: Hier ist für jeden was dabei

Weihnachtsartikel kann man schon seit einigen Wochen kaufen, doch erst wenn der Plätzchen-Duft durch die Wohnung zieht, steht die Adventszeit vor der Tür. Mit diesen drei Rezepten kommen auch Veganer, Menschen mit Glutenunverträglichkeit und Liebhaber von Superfoods auf ihre Kosten.

Das Plätzchenbacken gehört hierzulande wie der Adventskranz und der Adventskalender einfach zur Vorweihnachtszeit dazu. Für viele ist der Duft von Vanille, Zimt und Anis, der durch die Wohnung zieht, der Startschuss für die Adventszeit. Angesichts der vielen unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten und Lifestyle-Trends müssen Omas Klassiker jedoch oft abgewandelt werden. Plätzchen ohne Butter und Eier, ohne Mehl oder mit Superfoods? Wir haben drei Rezepte für Sie, mit denen Sie Ihre Liebsten überraschen können.

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Tierisch lecker: Vegane Gewürzplätzchen

Viele Menschen entscheiden sich aufgrund ethischer, sozialer oder gesundheitlicher Gründe für eine Ernährungsweise, die ohne tierische Produkte auskommt. Auch beim Backen verzichten sie auf Milch, Butter, Eier und Honig. Eine geschmacklose Teigmasse entsteht dabei jedoch nicht: statt zu Butter greifen Veganer zu Margarine, statt Milch wird eine pflanzliche Alternative wie Mandelmilch zum Teig gegeben und im gleichen Zug industriell hergestellter Zucker durch Agavendicksaft ersetzt.

Auch beim Backen verzichten sie auf Milch, Butter, Eier und Honig.

Zutaten

   
250 g Weizenmehl ½ EL Kakaopulver
1 EL Instant-Kaffeepulver 2 EL Agavendicksaft
220 g Zucker 1 ½ TL Backpulver
2 EL Lebkuchengewürz 1 EL Traubenkernöl 
1 EL Leinsamen (in 3 EL lauwarmem Wasser eingeweicht) 50 ml Mandelmilch 


Zubereitung:

In einer großen Rührschüssel Mehl, Kakao, Kaffeepulver und Agavendicksaft mit einem Löffel vermischen. Zucker, Backpulver, Lebkuchengewürz hinzufügen, unterkneten und etwas ruhen lassen. Nach etwa 10 Minuten das Traubenkernöl und die eingeweichten Leinsamen dazugeben und den Teig mit den Händen gut durchkneten. Abschließend nach und nach die Mandelmilch hinzugeben, bis der Teig eine geschmeidigere Konsistenz annimmt und sich mühelos von der Schüsselwand löst. Nun den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz etwa 1 cm dick ausrollen und Plätzchenformen ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 12-15 min backen, bis die sie goldbraun werden. Nach dem Abkühlen halten sich die Gewürzplätzchen ca. eine Woche.

Glutenfreier Genuss: Schoko-Walnusstaler

Viele Menschen haben eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) oder verzichten aus anderen Gründen auf Mehl. Mit diesem Rezept können Sie nicht nur die Arbeitskollegin mit Zöliakie überraschen, sondern auch sich selbst etwas Gutes tun. Walnüsse und Mandeln enthalten gesunde Fette, die Zartbitterschokolade sorgt für eine schokoladige Note. Bei diesem Rezept werden Sie das Mehl garantiert nicht vermissen.

Zutaten

   
200 g gemahlene Walnüsse 50 gemahlene Mandeln
100 g fein gehackte Zartbitterschokolade 200 g Puderzucker
½ TL Zimt ½ TL gemahlene Nelken
2 Eiweiße 1 EL Kirschwasser
2-3 EL brauner Zucker ganze Walnüsse zum Verzieren

Zubereitung:

Zunächst die gemahlenen Walnüsse und Mandeln mit der fein gehackten Schokolade, dem Puderzucker und den Gewürzen vermengen. Anschließend das Eiweiß cremig schlagen und unter die Schokoladen-Nuss-Mischung heben. Kirschwasser hinzufügen und daraus einen Teig herstellen. Aus dem Teig drei gleichgroße Rollen von etwa 3 cm Durchmesser auf einer mit dem Zucker bestreuten Arbeitsfläche formen und diese für etwa 3 Stunden kalt stellen. Anschließend den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Rollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Nach Belieben jeweils eine Walnusshälfte auf die Taler geben und diese ca. 8-10 min backen.

Superfood in der Weihnachtsbäckerei: Matcha-Plätzchen

Der feinst gemahlene Grüntee aus Japan strotzt dank Catechinen, Carotinen und den Vitaminen A, B, C und E nur so vor gesunden Inhaltsstoffen und ist zurzeit – im wahrsten Sinne des Wortes – in aller Munde. Deswegen darf das Superfood auch in der Weihnachtsbäckerei nicht fehlen: Matcha-Plätzchen schmecken nicht nur hervorragend, sondern machen sich auch optisch gut auf der Festtafel.

Das Plätzchenbacken gehört hierzulande wie der Adventskranz und der Adventskalender einfach zur Vorweihnachtszeit dazu.

Zutaten

   
175 g Puderzucker 140 g Butter (Zimmertemperatur)
2 gehäufte TL Matchapulver 2 Eigelbe
250 g Mehl ½ TL Salz 

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Zuerst den Puderzucker mit dem Matchapulver in eine Schüssel geben, die weiche Butter hinzugeben und die Masse mit dem Handrührgerät schaumig rühren, bis die Farbe etwas heller wird. Anschließend das Mehl hinzugeben und unterrühren. Im nächsten Schritt kommen die Eigelbe hinzu. So lange rühren, bis sich die Zutaten verbunden haben. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und für ca. 1 Stunde kalt stellen. Nach dieser Zeit den Teig herausnehmen und nach weiteren 15 Minuten in einer Dicke von 0,5 cm ausrollen. Mit Ausstechformen Plätzchen ausstechen und mit der oberen Seiten in Kristallzucker drücken. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 12 bis 15 Minuten backen.

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Quelle: Livingpress, Plaetzchen.org; Bilder: Livingpress, thinkstock- Alliance, egal ; Autor: kle