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Es gibt weit mehr gesunde Fette als viele denken.
Gesunde Fette

Gesunde Fette sind lebensnotwendig

Es gibt weit mehr gesunde Fette als viele denken. Und während die Diskussion um gesättigte und ungesättigte Fettsäuren noch in vollem Gang ist, klärt ecowoman schon einmal eine wichtige Frage: Welches Pflanzenöl ist gesund?

Jahrelang boomten fettreduzierte Light-Produkte, weil sie angeblich beim Abnehmen helfen. Die Supermarktregale waren und sind noch immer voll mit fettarmer Wurst, Butter oder Sahne, die ein im wahrsten Sinne des Wortes leichteres Leben versprechen. In Wahrheit muss das fehlende Fett, das nicht zuletzt als Geschmacksträger dient, irgendwie ersetzt werden. Und das geschieht meist durch Zucker, sodass die „leichte“ Version eines Lebensmittels oft sogar mehr Kalorien enthält als das Original – und keineswegs gesünder ist.

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Gesunde Fette sind lebensnotwendig für den Körper

Kaltgepresste Pflanzenöle enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe und eignen sich am besten für die kalte Küche

Kaltgepresste Pflanzenöle enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe und eignen sich am besten für die kalte Küche.

Denn Fett macht nicht automatisch fett! Im Gegenteil, es ist sogar lebensnotwendig für den menschlichen Körper. Unser Gehirn benötigt Fett, um richtig arbeiten zu können. Fettlösliche Nährstoffe wie die Vitamine A und E können ohne Fett nicht vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden. Außerdem sorgen Fette für ein natürliches Sättigungsgefühl. Alles in allem tut Fett uns also eigentlich richtig gut – vorausgesetzt, wir nehmen die richtigen Fette in einer angemessenen Menge zu uns.

Was „richtige Fette“ sind, darüber streiten sich zwar die Experten und solche, die es gerne wären. Letztlich können wir dabei aber nur gewinnen, denn während die gesättigten Fettsäuren langsam, aber sicher rehabilitiert werden und längst nicht mehr so negativ betrachtet werden wie noch vor ein paar Jahren, sind ungesättigte Fettsäuren nach wie vor die unangefochtenen Gewinner im Gesundheitsbattle. Oder anders gesagt: Wer seinen Fettbedarf hauptsächlich über mehrfach ungesättigte Fettsäuren deckt, der macht nichts falsch und hält sich an die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Pflanzenöle enthalten viele ungesättigte Fettsäuren

Konkret bedeutet das, tierische Fette und Produkte weitgehend vom Speiseplan zu streichen und stattdessen größtenteils pflanzliche Fette und Lebensmittel zu verzehren. Achtung, nicht immer sind ungesunde Fette auf den ersten Blick erkennbar, sie verstecken sich oft in Fleisch, Milchprodukten, Gebäck, Süßwaren, Fastfood und Fertigprodukten. Apropos: Auf stark verarbeitete Fette, die bei der Produktion von Pommes, Blätterteig, Fertigpizza, Donuts et cetera eingesetzt werden, sollten wir am besten vollständig verzichten, denn bei deren Herstellung können gefährliche Transfettsäuren entstehen. Die sind von der Diskussion um gute oder schlechte Fette ausgenommen, denn sie haben ausschließlich negative Eigenschaften wie zum Beispiel die Erhöhung des Cholesterinspiegels und der Entzündungswerte.

Aber zurück zu den ungesättigten Fettsäuren. Eine gute Möglichkeit, diese in den täglichen Speiseplan zu integrieren, sind Pflanzenöle, die regelmäßig in der warmen und kalten Küche zum Einsatz kommen sollten. Um den Körper mit den richtigen Nährstoffen zu versorgen, sollten wir auch hier genauer hinschauen.

Welches Pflanzenöl ist gesund?

Die hochwertigen Raps-Kernöle der Teutoburger Ölmühle werden nach einem einzigartigen Verfahren hergestellt

Die hochwertigen Raps-Kernöle der Teutoburger Ölmühle werden nach einem einzigartigen Verfahren hergestellt.

Pflanzenöl ist nicht gleich Pflanzenöl. Die Qualität eines Öls und dessen positive Auswirkung auf die Gesundheit sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen kommt es auf den Rohstoff an. Bei konventionellen Produkten kann es passieren, dass die Rohstoffe, also beispielsweise der Raps oder die Sojabohnen, gentechnisch verändert wurden oder pestizidbelastet sind.  Deshalb empfiehlt es sich, bei der Wahl des Pflanzenöls auf Bio-Qualität zu achten.

Ein weiterer Punkt ist die Art und Weise der Herstellung. Raffinierte Öle eignen sich eher für die heiße Küche, also zum Braten und Frittieren, und sollten eher sparsam und nicht zu häufig verwendet werden. Sehr empfehlenswert besonders für die kalte Küche, aber auch zum Kochen und Backen, sind kaltgepresste Öle, denn diese enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Phytosterole, die den Cholesterinspiegel senken.

Einzigartiges Pressverfahren für besonders hochwertige Pflanzenöle

Besonders wertvoll sind beispielsweise die kaltgepressten, nativen Raps-Kernöle der Teutoburger Ölmühle, die nach einem einzigartigen und vom Hersteller patentierten Pressverfahren hergestellt werden. Das Besondere ist, dass nur der gelbe Kern der Pflanzensaat ohne die schwarze Bitterschale in gekühlten Pressen gepresst wird. Die niedrigen Temperaturen führen dazu, dass ein besonders reines, feines Öl mit einem milden, nussigen Geschmack entsteht. Der Raps für das hochwertige Pflanzenöl stammt von heimischen Bio-Landwirten und ist garantiert gentechnikfrei. Vorsicht: Das gilt freilich nicht automatisch für alle Raps-Kernöle, die auf dem Markt zu haben sind. Weil der Begriff nicht geschützt ist, dürfen zwar auch andere Hersteller ihre Öle so bezeichnen, doch echtes Raps-Kernöl gibt es nur von der Teutoburger Ölmühle.

Der unverwechselbare Geschmack des hochwertigen Öls kommt in der kalten Küche besonders gut zur Geltung. Und was gibt es an warmen Tagen Besseres als frische mediterrane Köstlichkeiten wie luftiges Ciabatta mit würzigem rotem Pesto? Probieren Sie es aus, hier ist das Rezept:

Tomatenpesto (für 4 Personen)

   
1/2 Bund Petersilie 2 Basilikumzweige
60 g Hartkäse (z. B. Parmesan oder Grana Padano) 40 g Sonnenblumenkerne
40 g Tomatenmark 1 EL Aceto Balsamico
1 kleine rote Chili 1/2 TL schwarzer Pfeffer 
0,1 l Teutoburger Raps-Kernöl Salz

Tomatenpesto (für 4 Personen)

Zubereitung:

Petersilie und Basilikum kalt abbrausen, gut abtropfen lassen. Den Käse fein reiben. Sonnenblumenkerne, Kräuter, Käse, Tomatenmark, Aceto Balsamico, Chili, Pfeffer und Raps-Kernöl im Mixer oder mit dem Rührstab fein pürieren. Mit Salz pikant abschmecken.

Tomatenpesto kann sehr gut auf Vorrat selbst zubereitet werden, im Kühlschrank hält es sich 2-3 Wochen.

Ciabatta mit Tomatenpesto ( für 4 Personen)

   
250 g Ciabatta 1 Knoblauchzehe
2 EL Teutoburger Raps-Kernöl 200 g Tomatenpesto
100 g Feta Basilikum

Diese mediterrane Köstlichkeit mit hochwertigem Pflanzenöl eignet sich hervorragend für warme Sommerabende

Zubereitung:
Ciabatta in 12 Scheiben schneiden und diese im Ofen bei 200° C für 2-3 Minuten rösten. Knoblauchzehe abziehen. Die Brote mit Knoblauch einreiben, mit Raps-Kernöl beträufeln und dick mit Tomatenpesto bestreichen. Den Feta würfeln oder zerbröckeln und auf die Ciabattascheiben geben. Mit Basilikum garnieren.

Nährwerte pro Person:
523 kcal (2189 kJ), 15,1 g Eiweiß, 34,3 g Fett, 36,9 g Kohlenhydrate (3,1 BE)

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Quellen: Teutoburger Ölmühle, Bild: Teutoburger Ölmühle, depositphotos/Anna_Shepulova, Text: Ronja Kieffer