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Burger von Beef bis Veggie
Kreative Burger-Rezepte

Leckere Burger-Rezepte von Beef bis Veggie

Burger sind so angesagt wie nie zuvor! Von klassisch bis ausgefallen – die Burgerbratereien übertreffen sich regelmäßig mit neuen Kreationen. Machen Sie mit! Inspiration bietet ein neues Burger-Kochbuch, das ecowoman für Sie unter die Lupe genommen hat.

Die Zeiten, in denen es Burger nur bei wohlbekannten Fast Food-Ketten gab, sind lange vorbei und als ungesund gelten sie schon gar nicht mehr. Inzwischen sind Burger auch von den Speisekarten ausdrücklich auf die gesunde Ernährung spezialisierter Restaurants nicht mehr wegzudenken. Es gibt sie mit und ohne Fleisch, mit Ciabatta-, Vollkorn- und glutenfreien Brötchen oder als Low Carb-Variante zwischen zwei Salatblättern, in Bio-Qualität, mit ausgefallenen Saucen und Superfood-Specials obendrauf. Kurz: Der Kreativität sind beim Burgerbraten keine Grenzen gesetzt – und das gilt auch für zuhause!

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Frische, hochwertige Zutaten für gesunde Burger

Wer auf der Suche nach Inspiration für die eigene Burgerküche ist, der findet sie im neuen Kochbuch „Burger – von Beef bis Veggie“ von Carina Seppelt, das Anfang 2017 erschienen ist. Der Untertitel „gesund und selbstgemacht“ zeigt, dass die Autorin den Trend klar erkannt hat. Und weil das Auge immer mitisst, haben die Grafiker bei der Aufmachung des schmalen Hardcover-Büchleins ganze Arbeit geleistet. Die Bilder der zubereiteten Burger lassen dem Leser das Wasser im Mund zusammenlaufen und können die Essensplanung gehörig durcheinanderwürfeln.

Auch wenn die Burger an sich schnell zubereitet sind – ein bisschen Zeit sollte man beim Nachkochen mitbringen, denn hier wird von den Brötchen über die Pattys bis hin zu Beilagen und Saucen alles selbstgemacht. Und genau das zeichnet das Kochbuch aus. Fertigprodukte haben hier keine Chance, auf den Tisch kommen nur frische, gesunde Zutaten; Vollkornprodukte, viel Gemüse, hochwertige Öle und köstliche Gewürze bestimmen alle Rezepte.

Burgerrezepte für Fleischesser und Veggies

Wie der Titel schon verrät, kommen dabei nicht nur Fleischesser auf ihre Kosten: Fünf der zwanzig im Buch vorgestellten Burger sind vegetarisch, bei drei weiteren spielt Fisch die Hauptrolle. Einzig Veganer dürften enttäuscht sein, denn selbst die Rezepte für Burgerbrötchen und Beilagen enthalten mit wenigen Ausnahmen Milchprodukte und/oder Eier. Wer experimentierfreudig ist, kann sicherlich das eine oder andere Rezept „veganisieren“, darauf angelegt hat Carina Seppelt es aber nicht.

Neugierig geworden? ecowoman hat exklusiv drei Rezepte zum Ausprobieren für Sie. Also: ran an die Buletten!

Ziegenpeter Rezept

Ziegenpeter (Zutaten für 4 Portionen)

  • Burgersauce (Rezept im Buch auf Seite 61)
  • Burgerbrötchen (Rezepte im Buch auf Seite 47-51)

Apfel-Rosmarin-Chutney

   
1 rote Zwiebel 50 ml Apfelessig
2 große Äpfel 50 ml Gemüsebrühe
2 Frühlingszwiebeln 2 Stiele Rosmarin
2 EL Honig Salz
Saft von ½ Zitrone frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Rindfleischpattys

   
600 g Rindergehacktes frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz 2 EL Pflanzenöl

Belag

   
8 Blätter Eisbergsalat einige Blätter Kresse
120 g Ziegenfrischkäserolle 1 EL Rosa Pfefferbeeren

Zubereitung

Die Burgersauce (s. Buch S. 61) und die Burgerbrötchen (s. Buch S. 47-51) zubereiten. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für das Chutney die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Äpfel und die Frühlingszwiebeln waschen und trocken reiben. Die Äpfel in kleine Würfel und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Beides zusammen mit dem Honig, dem Zitronensaft, dem Apfelessig und der Gemüsebrühe in einen Topf geben. Zum Kochen bringen. Die Rosmarinnadeln vom Stiel zupfen, sehr fein hacken und zum Chutney geben. Ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

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Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen und daraus vier gleich große Pattys formen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pattys darin von jeder Seite ca. 4 Minuten anbraten.

Die Brötchen halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen und im heißen Backofen ca. 4 Minuten toasten.

Den Salat waschen und trocken schleudern. Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden. Eine weitere Pfanne erhitzen und den Ziegenkäse darin kurz von beiden Seiten anbraten. Die Burgerbrötchen mit den Zutaten belegen und servieren.

Kartoffel-Karotten Bratlinge

Erbsenzähler (Zutaten für 4 Portionen)

  • Burgerbrötchen (Rezepte im Buch auf Seite 47-51)
  • Ketchup (Rezept siehe unten)
  • einige Blätter Petersilie zum Garnieren

Kartoffel-Karotten-Bratlinge

   
300 g mehligkochende Kartoffeln 20 g gepuffter Amarant
300 g Karotten frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Salz 2 EL hochwertiges Olivenöl
50 g Haferflocken

Erbsenpüree

   
300 g TK-Erbsen 2 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe Salz
1 EL Limettensaft frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Chicorée

   
3 kleine Chicorée ½ TL brauner Vollrohrzucker
80 g Walnüsse grobes Meersalz
2 EL hochwertiges Olivenöl 100 ml Gemüsebrühe
½ TL Chiliflocken frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Burgerbrötchen (s. Buch S. 47-51) und das Ketchup (s.u.) zubereiten. Die Kartoffeln und die Karotten schälen, beides in walnussgroße Stücke schneiden und zusammen in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen.

In der Zeit das Erbsenpüree zubereiten. Die Erbsen in kochendem Salzwasser ca. 6 Minuten kochen. In einem Küchensieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen. Den Knoblauch schälen, fein hacken und zusammen mit den Erbsen, dem Limettensaft und dem Olivenöl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Kartoffeln und Karotten abgießen, 4-5 Minuten ausdampfen lassen, dann in einem Topf mit einem Kartoffelstampfer fein stampfen. Die Haferflocken und den Amaranth zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Aus der Kartoffel-Karotten-Masse vier gleich große Pattys formen und im heißen Öl von jeder Seite ca. 4 Minuten goldbraun anbraten. Bis zum Servieren auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheiztem Ofen warm halten.

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Den Chicorée mit warmem Wasser abspülen, mit einem kleinen Messer den Strunk entfernen. Den Chicorée in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Die Walnüsse grob hacken. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Walnüsse und den Chicorée darin scharf anbraten. Mit Chiliflocken, braunem Zucker, Salz und Pfeffer würzen. Mit der Brühe ablöschen und etwas einkochen lassen.

Die Brötchen halbieren, mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen und im heißen Backofen ca. 6 Minuten toasten. Die Burgerbrötchen mit den Zutaten belegen, mit Petersilie garnieren und servieren.

Rezept: selbstgemachtes Ketchup

Tomaten-Ketchup (Zutaten ca. 750ml)

   
¼ Bund Thymian 1 Knoblauchzehe
1 kg Tomaten 2 EL Salz
250 g rote Paprika 8 EL Honig
100 g Staudensellerie 200 ml Balsamico Bianco
100 g Zwiebeln 2 EL Speisestärke

Zubereitung

Die Thymianblättchen vom Stiel zupfen. Die Tomaten und die Paprika waschen, trocken tupfen, den Strunk und die Kerne entfernen. Beides grob würfeln. Den Staudensellerie putzen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und grob hacken.

Alle Zutaten bis auf die Speisestärke in einen Topf geben und aufkochen. Ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen. Dann mit einem Pürierstab pürieren, durch ein feines Sieb passieren und nochmals aufkochen.

Die Speisestärke mit 4 EL kaltem Wasser verrühren und für die Konsistenz in das kochende Ketchup rühren. Nochmals ca. 5 Minuten köcheln lassen. Das Ketchup noch heiß in sterile Flaschen oder Gläser füllen und verschließen. Hält sich ungeöffnet ca. 3 Wochen im Kühlschrank.

Guten Appetit!

Carina Seppelt: Burger von Beef bis Veggie, erschienen im Januar 2017, 64 S., Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern, ISBN 978-3-7995-1146-9, 12,99 Euro.  

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Quellen: BUCH CONTACT/ Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Bilder: Jan Thorbecke Verlag der Schwabenverlag AG, Text: Ronja Kieffer