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Was ist eigentlich dieses Low Carb?
Kohlenhydratarme Ernährung

Low Carb Diät – Endlich lange durchhalten!

Mal ehrlich: Da will man abnehmen, hält eisern durch, dann kommen ein paar Frusttage und schwupp, wiegt man hinterher gefühlt das Doppelte. ecowoman zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Gewicht auch nach der Low Carb Diät halten werden.

Was ist eigentlich dieses Low Carb?

Immer wieder deprimierend, dieser Gang auf die Wage. Vor allem, wenn sich die Zahl nicht verändert – oder schlimmer: sie weiter ansteigt. Ständig hört man von dieser „Low Carb Diät“, aber was hat es eigentlich damit auf sich? 

Im Prinzip geht es darum, die Kohlenhydrate in der täglichen Ernährung zu reduzieren oder gar ganz bei Seite zu lassen. Fisch, Fleisch, Gemüse und Milchprodukte bilden die Grundlage vieler Low Carb Rezepte. Auf wichtige Stoffen müssen die Menschen, die sich Low Carb ernähren, aber nicht verzichten. Die Fette und Proteine aus Fleisch, Fisch & Co. werden während der Diät durch die Kohlenhydrate ersetzen.

Kohlenhydrate geben zwar Energie, sind aber leider auch Dickmacher. Die Absicht dieser Diät: Dadurch dass man nur wenige Kohlenhydrate zu sich nimmt, wird der Stoffwechsel angeregt und der Körper ist sozusagen gezwungen, die eigenen Fettreserven als Energielieferant zu nutzen.

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Erstellen Sie sich einen Wochen - Ernährungsplan 

Damit die Pfunde purzeln, sollten Sie sich gut auf die Diät vorbereiten – auch mental. Um während der Abnehmphase nicht in Versuchung zu geraten, ist es Ihre Aufgabe, alle Sünden aus Ihrem Vorratsschrank zu entsorgen. Das bedeutet nicht, dass Sie alles aufessen sollen – verschenken Sie die Lebensmittel lieber oder spenden Sie diese an die Tafel. 

Kohlenhydratarme Lebensmittel

In Ihrem Kühlschrank finden Sie ab sofort nur noch:

   
Fleisch (weder mariniert noch paniert) Eier
Fisch und Meeresfrüchte Milch und Milchprodukte
allerlei Gemüsesorten Fruktosearme Obstsorten (Beeren, Avocado, Melone, Pfirsich, Orange, Grapefruit...)


Kohelnhydratreiche Lebensmittel

Verbannt werden:

   
Brot Nudeln
Reis Kartoffeln
Honig Haferflocken
Zucker Süßigkeiten
Alkohol

Was Sie jetzt benötigen, ist ein Diätplan. Der sorgt dafür, dass Sie erfolgreich abnehmen und nicht auf die Idee kommen, die Diät frühzeitig abzubrechen. Jeden Tag steht etwas anderes auf dem Ernährungsplan. Erlaubt ist alles, sogar mehr als eine Portion. Essen Sie sich wirklich satt, damit Sie bis zur nächsten Mahlzeit keine Fressattacke bekommen. 

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Dann kann es auch schon losgehen: Zum Frühstück gibt es ein Omelett mit Tomaten, Paprika, Pilzen und allem, was Ihr Herz begehrt. Das Eiweiß wird Sie lange sättigen und das Gemüse Sie mit wichtigen Vitaminen versorgen. Eine gebratene Putenbrust steht mittags mit einer leckeren Gemüsepfanne auf dem Tisch. Als Snack für zwischendurch können Sie etwas Obst naschen, um den Zuckerspiegel und damit auch die Laune oben zu halten. Ein köstlicher Salat mit Olivenöl wartet abends auf Sie. Das Öl hilft Ihrem Körper dabei Entzündungsprozesse in den Gefäßen zu mindern. Seien Sie kreativ und essen Sie das, was Ihnen schmeckt! 

Schlank und rank auch nach der Diät

Schlank und rank auch nach der Diät

Sie werden merken, die Kilos verschwinden schon nach den ersten Tagen. Das liegt aber daran, dass in der ersten Woche die Wassereinlagerungen abgebaut werden. Danach nehmen Sie zwar ab, jedoch nicht so viel wie am Anfang. Um Enttäuschungen zu vermeiden und nicht deprimiert zu sein, stellen Sie sich nicht jeden Tag auf die Waage. Um Ergebnisse zu sehen, genügt einmal die Woche völlig. 

Reduzieren Sie auch nach der Diät die Kohlenhydrate und vermeiden Sie weiterhin Zucker. Zu viel Süßstoff ist allerdings auch nicht förderlich – greifen Sie auf Stevia zurück. 

Übrigens: Klar können Sie sich ab und zu etwas gönnen, allerdings sollte das nicht zu oft geschehen. Planen Sie einen „Cheatday“ in der Woche ein, an dem Sie auch mal etwas Schokolade oder Chips essen dürfen. Das hebt die Laune und belohnt für die vergangene Woche, in der Sie vorbildlich durchgehalten haben.

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Quellen: Bilder: Depositphotos/dina777, Syda_Productions, belchonock, pikselstock, Text: Jasmine Barendt