Peelings aus Naturkosmetik kommen gänzlich ohne Plastikkügelchen aus © oneblink-cj/ iStock/ Thinkstock
Die Kraft der Natur

Naturkosmetik: Wirksam ohne Mikroplastik mit der Kraft der Natur

Ob Polyethlen oder Polyamid, die feinen Kügelchen aus Mikroplastik dienen in der Kosmetikbranche zum Peelingeffekt und belasten dadurch die Umwelt schwer. Doch Naturkosmetik zeigt schon seit langem, dass es auch ohne derart schädliche Stoffe geht.

In Peelings, Zahnpasta oder Reinigungsmitteln aus der konventionellen Kosmetikindustrie werden seit langem sogenannte Mikroplastik-Kugeln eingesetzt, um einen besseren Abrieb, den sogenannten Peelingeffekt, zu erzielen. Die Kügelchen, die überwiegend aus Polyethylen (PE) oder Polyamid (PA) bestehen, gelangen über das Abwasser in Böden, Pflanzen, Tieren und sogar Lebensmitteln und belasten dadurch die Umwelt schwer.

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Konventionelle Kosmetik will ein grünes Image

Dazu Daniela Wannemacher vom Team Qualitätsarbeit des BNN: „Es entsteht der Eindruck, dass sich viele konventionelle Kosmetikhersteller ein grünes Image geben möchten und dennoch bewusst Mikroplastik einsetzen. Ob eine Selbstverpflichtung ausreicht, ist deshalb zu bezweifeln. Wer Wert auf hochwertige Produkte ohne Mikroplastik-Partikel legt, ist mit zahlreichen Alternativen aus der Naturkosmetik gut beraten.“

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„Die Naturkosmetik macht schon seit Langem vor, wie auf derart schädliche Stoffe verzichtet werden kann. Bei zertifizierter Naturkosmetik wird der Peelingeffekt zum Beispiel mit Kieselerde, Kokosraspeln, Zucker- oder Salzkristallen erreicht. Hier können sich die Kundinnen und Kunden sicher sein, dass keinerlei Mikroplastik-Kugeln eingesetzt werden“, führt Heinz-Jürgen Weiland aus, Vorstandsmitglied der LOGOCOS Naturkosmetik AG.

Quelle: BNN / Text: Christina Jung