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Auch für Babys sollten es nur die besten Stoffe sein © mangostock - fotolia.com
Fair und nachhaltig

Faire Bio-Babykleidung ohne Schadstoffe

Die Haut von Babys ist noch sehr empfindlich. Da Eltern eh nur das Beste für ihr Kind wollen, ist faire und nachhaltige Bio-Babykleidung, die ohne Schadstoffe hergestellt wurde, die beste Wahl. Doch was müssen Sie beachten?

Bei der Herstellung von Kleidung wird viel Schund betrieben. Wenn Eltern an etwas nur selten sparen, so ist es am Kind. Eltern investieren gerne in Kinderkleidung, vieles ist schlichtweg auch einfach nötig. Gerade Babys, die häufig noch spucken, sabbern oder sich aufgrund ihres sehr weichen Stuhlgangs die Kleidung verschmutzen, benötigen weit mehr als eine Garnitur am Tag. Die Wäscheberge, die so ein kleiner Mensch verursachen kann, sind erschreckend groß. Hinzu kommt das schnelle Wachstum, das seinen Teil dazu beiträgt, dass Eltern immer wieder neue Kleidung kaufen müssen. Natürlich ist es verständlich, dass Eltern bei dieser Menge an nötiger Kleidung auch gerne einmal günstig kaufen, besonders wenn es sich um Bodys handelt, die das Baby unter der Kleidung trägt.

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Nachhaltigkeit mit Baby leben – Kleidung sorgfältig auswählen

Doch günstig produzierte Babykleidung ist häufig voll von giftigen Inhaltsstoffen. Oft ist das schon durch einen beißenden Geruch zu bemerken, immer wieder aber auch erst durch Analysen diverser Testinstitute wie Öko-Test oder Stiftung Warentest. Ursprung vieler gesundheitsgefährdender Stoffe ist nicht erst die Verwendung von Bleichmitteln oder Hilfsstoffen während der Produktion, sondern oftmals bereits der Herstellungsprozess von Garnen. Für den Anbau von Baumwolle beispielsweise werden nicht selten verschiedenste giftige Dünge- oder Schädlingsbekämpfungsmittel verwendet. Weil diese Stoffe schon so früh ihren Einsatz finden, sind sie nicht immer einfach in der Kleidung festzustellen. Doch auch die schlechten Arbeitsbedingungen im Herstellungsprozess sind ein Problem. Erst kürzlich gingen Meldungen der Firma „Primark“ durch die Presse, bei denen bekannt wurde, dass Näher der Kleidungsstücke Hilferufe in die Kleider eingenäht hatten. Oftmals sind die Arbeitsbedingungen (besonders in ausländischen Produktionsstätten) weit unter dem menschenrechtlichem Niveau. Auch die Bezahlung ist selten entsprechend der Leistung, was nicht verwundert, betrachtet man die Preisetiketten billig hergestellter Waren.

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Wie findet man Babykleidung, die fair und frei von Schadstoffen produziert wird?

Glücklicherweise haben sich insbesondere bekannte und große Hersteller der Produktion von giftfreier und fair hergestellter Kleidung angenommen. Wer sichergehen möchte kann sich zum Glück an diversen Gütesiegeln, wie beispielsweise dem BIO-Siegel auf Kinderkleidung von Vertbaudet, welches auf dem GOTS-Label basiert, orientieren. Hier geht es neben dem biologischen Anbau beispielsweise auch um die Zahlung von Mindestlöhnen. Auch dem Schweizer Bio-Label bioRe können Eltern guten Gewissens vertrauen. Das weit verbreitete Siegel Öko-Tex ist zwar hinsichtlich der Schadstoffe sicherlich ein guter Richtwert, doch besonders für Eltern, denen auch ein nachhaltiger und fairer Herstellungsprozess am Herzen liegt, ist dieser nicht ausreichend, da er lediglich das Endprodukt in Augenschein nimmt.

Quelle: Vertbaudet  Foto Focus:  Baby Bear Vanessa Kay (CC BY 3.0)