In Nachhaltigkeit investieren
Nachhaltige Bank

So einfach ist der Wechsel zur nachhaltigen Bank

Bei deutschen Bankkunden steigt die Bereitschaft zum Kontowechsel. Gründe dafür sind nicht zuletzt wenig nachhaltige Investitionen von Banken, zum Beispiel in Rüstungsindustrie oder Atomkraft. Der Wechsel zur nachhaltigen Bank ist einfach wie nie und bringt viele Vorteile mit sich.

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Wer ein Konto bei einer Bank eröffnet, will in den meisten Fällen nicht, dass die Bank mit den Kundengeldern spekuliert oder beispielsweise in die Waffen- oder Atomkraftindustrie investiert. Nur: Bei den meisten Banken weiß der Kunde nicht, was mit seinem Geld passiert. Wüssten die Bankkunden, dass ihr Geldinstitut in sozial- oder umweltschädliche Unternehmen investiert, würden viele von ihnen die Bank wechseln. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

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Wechselbereitschaft bei deutschen Bankkunden steigt

Die Ergebnisse der im Juli 2016 durchgeführten forsa-Umfrage im Auftrag der nachhaltigen Triodos Bank zeigen deutlich, dass die Wechselbereitschaft bei deutschen Bankkunden steigt. Die Gründe für einen Bankwechsel sind vielfältig:

Übergreifend kann sich jeder Vierte grundsätzlich einen Kontowechsel  vorstellen. Besonders hoch ist die Wechselbereitschaft in der Gruppe mit höherem Einkommen (34 Prozent) und bei den 18- bis 29-Jährigen (43 Prozent). Dank des neuen Zahlungskontengesetzes, das seit dem 18. September gilt, ist ein Wechsel des Girokontos heute mit wirklich geringerem Aufwand möglich als zuvor. Vor allem, da einige Banken zusätzlich bequeme Wechselservices anbieten.

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Mit einem nachhaltigen Konto die Welt verbeßern.

Abgesehen von den besseren Wechselbedingungen stellt die Unzufriedenheit mit Konditionen und Kosten des aktuellen Kontos für zwei Drittel der Wechselwilligen den wichtigsten Grund dar, sich eine neue Bank zu suchen. Darüber hinaus ist der Unmut unter den Bankkunden über die Branche hoch, wie die forsa-Umfrage zeigt: Eine deutliche Mehrheit von 72 Prozent ist der Ansicht, die Banken haben nichts aus der anhaltenden Finanzkrise gelernt – ein Wert, der im Vergleich zur letzten Umfrage im Jahr 2013 bezeichnenderweise nur leicht, nämlich um sieben Prozentpunkte gesunken ist.

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Mehr Transparenz bei Investitionen gefordert

Das ist angesichts auch in jüngster Vergangenheit publik gewordener Finanzskandale ebenso wenig verwunderlich wie die Tatsache, dass die Sensibilität der Kunden im Hinblick auf die Investitionen ihres Geldinstituts weiter ansteigt. Transparenz bei der Berichterstattung über die Verwendung von Geldern wünschen sich 72 Prozent aller Befragten, bei den aktuell Wechselwilligen sogar 82 Prozent. Viele Kunden wissen nämlich gar nicht, was „ihre“ Bank mit ihrem Geld macht.

Investitionen in umwelt- oder sozialschädliche Investitionen sind keine Seltenheit, für die Kunden allerdings ein absolutes No-Go. Wenn bekannt würde, dass ihr Geldinstitut in bestimmten Bereichen aktiv ist, würden viele von ihnen die Bank wechseln. Hilfe zur Steuervermeidung sowie spekulative Geschäfte mit Lebensmitteln sind für 56 Prozent ein rotes Tuch, die Zusammenarbeit mit Rüstungsunternehmen lehnen 49 Prozent, die Finanzierung von Atomkraft  40 Prozent strikt ab.

Ausschließlich nachhaltige Investitionen

Wer sichergehen möchte, dass die eigene Bank nicht in solche unethischen Geschäfte verwickelt ist, sollte zu einer nachhaltigen Bank wie der Triodos Bank wechseln. Denn: Viele Nachhaltigkeitsbanken – auch die Triodos Bank – agieren sehr transparent. Sie veröffentlichen Informationen über jeden Kredit, den sie vergeben. So können Kunden jederzeit sehen, wie ihr Geld wirkt.

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Der Wechsel zur nachhaltigen Bank ist einfacher denn je. Dafür sorgen das neue Zahlungskontengesetz und der Online-Wechselservice der Triodos Bank, mit dem Kunden schnell und unkompliziert alle bestehenden Kontoverbindungen ihres Girokontos umziehen können. Außerdem können sich Neukunden jetzt per Video-Legitimation identifizieren, wodurch sie sich das klassische Postident-Verfahren in einer Postfiliale ersparen.

Darüber hinaus hat die Triodos Bank die Leistungen des Girokontos erweitert: Seit September können Triodos Kunden mit ihrer Kreditkarte nicht mehr nur europa-, sondern weltweit kostenlos Bargeld abheben. An den Kontogebühren ändert sich dadurch aber nichts: Sie verbleiben bei 3,50 Euro pro Monat.

Weitere Informationen unter www.triodos.de.

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Quellen: Triodos Bank N.V. Deutschland, Bilder: Depositphotos/singkham,weerapat, Text: Ronja Kieffer