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Die besten Tipps

Ist Online-Shopping über das Internet eine umweltschonende Alternative?

Ist Shopping über das Internet besser oder schlechter für die Umwelt? Pauschale Aussagen sind nicht möglich und ein Vergleich zum herkömmlichen Einkauf gegenüber dem Kauf im Onlineshop ist schwierig.

Um diese Frage zu beantworten müssen Faktoren wie die Ökobilanzen des Online-Einkaufs sowie des „traditionellen“ Einkaufs berücksichtigt werden. Hinzu kommen beim Online-Shopping das individuelle Einkaufverhalten und auch die Umweltambitionen von Paketdiensten und Händlern spielen eine große Rolle. Während unter anderem das persönliche Mobilitätsverhalten (nimmt man öffentliche Verkehrsmittel oder das Auto?) maßgeblich die Ökobilanz beim „analogen“ Einkauf bestimmt. Doch obwohl es bislang nur wenig zusammengetragene Fakten gibt, gibt es einige Punkte, auf die man beim Online-Shopping achten kann, wenn einem ein nachhaltiger Einkauf wichtig ist.

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Tipps des UmweltInformationsZentrums Mainz

 Internet Shopping ©Anatoliy Babiy iStock 175730054

Bequem von zu Hause aus bestellen, aber ist das immer umweltfreundlich? © Anatoliy Babiy (iStock/Thinkstock Photos)

1. Beim Shopping im Netz sollten die Einkäufe gebündelt werden. Sinnvoll ist es, bei möglichst wenigen verschiedenen Händlern zu bestellen. Das spart Verpackung, Serverenergie und mindert den Schadstoffausstoß beim Transport.

2. Dinge, die man problemlos in unmittelbarer Nähe kaufen kann, sollten nicht im Internet bestellt werden. Besonders umweltfreundlich ist es per ÖPNV, per Fahrrad oder zu Fuß zum Laden zu gehen.

3. Beim Einkauf von Ökoprodukten sollten regionale Lieferdienste beauftragt werden. Ökoshop-Betreiber, die sich um eine umweltverträglichere Logistik bemühen, sollten bevorzugt werden.

4. Einkäufe wegen minimaler Preisunterschiede auf mehrere Anbieter zu verteilen und reale Läden zum Preisvergleich aufzusuchen, um dann doch im Internet zu kaufen, ist ebenfalls keine umweltfreundliche Art des Shoppens.

5. Waren mit hoher Rücksendequote, z.B. Kleidung, sollten vorzugsweise in echten Läden in der Nähe gekauft werden. Retouren verursachen den doppelten Transportaufwand.

6. Wenn es möglich ist, sollten vergebliche Lieferversuche durch Terminabsprachen vermieden werden. Einfach mal den Nachbarn bitten, Lieferungen anzunehmen.

7. Auch bietet es sich an. den Selbstabholer-Service einiger Paketdienste in Anspruch zu nehmen.

8. Lieferdienste mit Pfandkisten und Recyclingverpackungen sollten beim Einkauf den Vorzug erhalten sowie insgesamt Anbietern, die um eine umweltverträgliche Abwicklung bemüht sind.

9. Einkaufsgemeinschaften und Sammelbestellungen sparen ebenfalls Verpackung, Energie und Schadstoffbelastungen ein.
Weitere Informationen erhalten Interessierte im: ui-UmweltInformationsZentrum der Landeshauptstadt Mainz

Quelle: ui-UmweltInformationsZentrum der Landeshauptstadt Mainz
Text: Vera Konersmann

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