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Ernten, gärtnern und frisches Bio-Gemüse auch ohne eigenen Garten.

Schreber- oder Mietgärten: Gesundes Gemüse ernten ohne eigenen Garten

Nicht nur in Zeiten von Lebensmittel-Skandalen, von Flug-Obst und Bio-Gemüse ist das Gärtnern und der Gemüse-Anbau im eigenen Garten im Trend. Doch: Viele Jüngere oder Städter haben keinen eigenen Garten und maximal die Kräuter oder Tomaten auf dem Balkon. Es geht auch ohne eigenes Grundstück.

Der knackige Salat, die chemiefreie Gurke oder die selbst angebauten Kartoffeln – immer mehr Deutsche entdecken das Gärtnern. Besser gesagt wieder. War es noch zu Großmutters Zeiten völlig normal, Gemüse und Obst im eigenen Garten anzubauen, so ist es lange Zeit in Vergessenheit geraten. Der Beruf war wichtiger oder die Zeit und Lust einfach nicht vorhanden. Heute besinnen sich die Deutschen wieder anders und es gibt sogar Trends zum teilweisen oder kompletten Selbstversorger in Sachen Obst, Gemüse und Salat. Doch nicht allein aus Gründen des Misstrauens gegenüber der heutigen Lebensmittelproduktion ist das Selbstversorgen ein Thema. Vielen macht es einfach Spaß, eigene Lebensmittel anzubauen und nutzen die Gartentätigkeit gleichzeitig zum Abschalten vom hektischen Alltag. Wer es einmal ausprobieren möchte, kann bei Meine Ernte gärtnern auf Zeit.

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Meine Ernte ist ein junges Projekt, das in über 20 deutschen Städten und quer durch die Republik angeboten wird. Der Garteninteressierte bekommt eine Ackerparzelle für eine Saison und findet dort das gängigste Gemüse, verschiedene Salatsorten und ein paar Blumen fürs Auge. Bereits 20 Sorten saisonales Gemüse – Karotten, Kartoffel, Mais, Rote Beete oder Kohlrabi – sind professionell gepflanzt. Meine Ernte bietet unterschiedlich große Parzellen Land, ein Single oder Pärchen-Garten beginnt bei 45 Quadratmeter. Entsprechend größer ist das Garten-Grundstück für Familien-Gärten.

Garten-Geräte, Wasser und hilfreiche Tipps finden die Saisongärtner vor Ort und einmal pro Woche kann man sich als unerfahrener Gärtner Tipps und Tricks vom Profi holen. Auch Online sind via Login und in der Community Tipps jederzeit erhältlich.

Den Spaß am Garten und der Gartenarbeit entdecken und dabei das eigene Gemüse ernten sind die vorrangigen Ziele dieses Angebots von Meine Ernte. Wer Interesse hat, sollte sich rechtzeitig anmelden für eine Parzelle. Und der Preis für diesen Saisongarten? Dieser ist vergleichsweise moderat, wenn er in Relation zu der Ernte von Mai bis Herbst gesehen wird. Mehr zu Meine Ernte lesen Sie hier.


Gärtnern, Obst-, Gemüse-Anbau und -Ernte macht auch Kindern Spaß.

Gärtnern, Obst- und Gemüse-Anbau macht Spaß. Auch den kleinsten Gärtnern. (c) Fotolia

Auch Schrebergärten sind mehr und mehr im Trend. Auch hier kann gesagt werden: Wieder. Lange haftete dieser Garten-Kultur ein Spießer-Image an, doch heute entdecken aus vorgenannten Gründen auch jüngere Generationen die Schrebergarten-Siedlung wieder. So steigt die Zahl junger Schrebergärtnerinnen und –Gärtner kontinuierlich.

Der Ursprungsgedanke, dem Stadtbewohner ein Stück Natur zu ermöglichen für den Anbau der eigenen Obst-, Gemüse- und Salatpflanzen ist heute mehr denn je ein Thema. Nur eins hat sich geändert: Heute halten auch Blumen, Grünpflanzen und Teiche in die kleine städtische, grüne Oase Einzug. Sehr dem heutigen Nachhaltigkeitsdenken und ökologischem Bewusstsein nahekommend, ist die Tatsache, dass Tomaten und Co. hier schon immer nachhaltig und naturnah angebaut wurden. Laut Wikipedia nutzen 97 Prozent der Schrebergärtner Regenwasser zur Bewässerung und 96 Prozent stellen nachhaltig den eigenen Kompost her. Und: Mehr als jeder zweite, jüngere Neu-Gärtner baut Bio-Gemüse bzw. Bio-Lebensmittel an.

Ein Schrebergarten ist ideal, gerade in der heutigen Zeit. Steht aus beruflichen Gründen nach ein paar Jahren ein Umzug in eine andere Stadt an, kann der Schrebergarten neu verpachtet werden. Auch wenn es solch einen Kleingarten genauso zu kaufen gibt.

Weitere Infos zu Meine Ernte, Städte in denen das Angebot existiert und Anmeldung für die nächste Saison unter: www.meine-ernte.de.

Quelle: Meine Ernte , Text: Jürgen Rösemeier

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