Was also tun, wenn man sich auf natürliche Weise vor den lästigen Mückenstichen schützen will?
Natürlicher Schutz

Diese 10 Mittel schützen vor Stichen und Hitze

Stellen Sie sich auch jeden Sommer wieder die Frage, was gegen Sonnenbrand, Mückenstiche und nächtliches Schwitzen hilft? Wir haben die Antwort! Mit diesen einfachen Tipps und Tricks kommen Sie problemlos durch die heiße Jahreszeit!

Jetzt, wo sich die ersten intensiveren Sonnenstrahlen zeigen und wir die Tage wieder öfter im Freien verbringen, spüren wir, dass unsere Haut noch empfindlich auf die Sonne reagiert. Wer sich den UV-Strahlen zu lange aussetzt, muss schon nach kurzer Zeit mit Rötungen oder sogar Verbrennungen rechnen. Daher ist es wichtig, die Haut langsam an die Sonne zu gewöhnen.

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Gewöhnen Sie Ihre Haut an die Sonne

Das erreichen Sie, indem Sie bereits an den ersten warmen Tagen des Jahres etwa 15 bis 30 Minuten ohne Sonnenschutz in die Sonne gehen. Nach und nach, wenn sich Ihre Haut gewöhnt hat, können Sie die Dauer des Sonnenbadens ein wenig erhöhen. Dennoch entscheidet der Hauttyp über den Sonnenschutz. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollten Sie sich jedoch keinesfalls zu lange in der prallen Sonne aufhalten. Falls Sie doch mal längere Zeit in der Sonne verbringen müssen, bietet helle, weite und luftige Kleidung den besten Sonnenschutz.Wussten Sie, dass unsere Haut nur uneingeschränkt Vitamin D bilden kann, wenn wir sie nicht mit Sonnencreme zukleistern? 15 bis 30 Minuten in der Sonne reichen für die Vitamin-D-Bildung jedoch völlig aus, danach ist ein guter Hautschutz unverzichtbar.

Sonnenbad in Maßen

Sonnenschutz von innen

Ein natürlicher Sonnenschutz lässt sich auch von innen aufbauen. Dazu sollten Sie carotinoidreiche Nahrungsmittel, wie Karotten, Paprika, Tomaten, Spinat, Aprikosen u.v.m. zu sich nehmen. Generell beinhaltet rotes, orangefarbenes, gelbes und grünes Obst und Gemüse viele Carotinoide.Auch eine Nahrungsergänzung aus hochwertigen Carotinoiden (z.B. Spirulina) und Vitamin B3 stärken die Haut von innen. Zu den Vitamin-B3-haltigen Lebensmitteln gehören u.a. Kürbiskerne, Mandeln und Austernpilze.

Hilfe bei Sonnenbrand

Wenn die Haut nach einem zu intensiven Sonnenbad gerötet ist, spannt und schmerzt, kann ein After Sun Öl Linderung verschaffen. Für das Hausmittel gegen Sonnenbrand mischen Sie ein gutes feuchtigkeitsspendendes Öl wie Jojoba-, Mandel-, Kokos-, Nachtkerzen- oder Avocadoöl mit ein wenig D-Panthenol, und ein paar Tropfen ätherischem Lavendel- oder Kamillenöl (wirken beruhigend). Lagern Sie das Öl im Kühlschrank, so hat es gleichzeitig einen kühlenden Effekt auf die gereizte Haut. Anwendung: Nach dem Duschen oder Baden wird das Öl in die noch feuchte Haut einmassiert. Wasser und Öl bilden auf der Haut eine Emulsion, die schnell einzieht und intensiv pflegt.

Tipp

Reines Aloe Vera Gel hat eine besonders kühlende und feuchtigkeitsspendende Wirkung auf die verbrannte Haut und lässt Hautrötungen schnell abklingen. Lagern Sie das Gel ebenfalls im Kühlschrank.

Schutz vor Mücken

Lange Kleidung ist kein zuverlässiger Mückenschutz, da Mücken in der Lage sind, diese zu durchstechen. Herkömmliche Insektenmittel enthalten oft schädliche Chemikalien, die man lieber nicht auf der Haut haben möchte. Was also tun, wenn man sich auf natürliche Weise vor den lästigen Mückenstichen schützen will?

Wenn Sie sich draußen aufhalten und nicht hinter einem Moskitonetz verstecken können, sollten Sie Folgendes beachten, um nicht ins Visier der Mücken zu geraten:

  •  Meiden Sie feuchte Umgebungen, wie Seen, Sümpfe und Teiche.
  • Schweiß zieht Mücken an. Daher sollten Sie nach schweißtreibenden Aktivitäten besser duschen, bevor es zur Grillparty geht.
  • Meiden Sie salziges Essen. Salz setzt auf der Hautoberfläche Milchsäure frei, welche Mücken magisch anzieht.
  • Meiden Sie blumige und fruchtige Parfums.
  •  Meiden Sie dunkle Kleidung.

Mückenschutz selber machen

Eine abschreckende Wirkung auf Mücken haben ätherische Öle. Dazu gehören: Citronella, Zimt, Zitronengras, Pfefferminze, Lavendel, Zeder, Nelke, Rosmarin, Duftgeranie und vor allem Neembaumöl. Die Stechmücken-abwehrende Wirkung des Neemöls wurde in wissenschaftlichen Studien sogar bewiesen.

Die ätherischen Öle sollten jedoch nicht pur aufgetragen, sondern mit einem Basisöl gemischt werden. Als bestes Basisöl hat sich Kokosöl erwiesen, da es neben zahlreichen hautpflegenden Eigenschaften auch Laurinsäure enthält, die eine abschreckende Wirkung auf stechende Tiere hat und daher sogar für die Abwehr von Zecken eingesetzt werden kann.Geben Sie auf 50 ml Basisöl höchstens 5 Tropfen ätherisches Öl und reiben Sie sich mit dieser Mischung mehrmals täglich ein.

Ätherische Öle gegen die fiesen Plagegeister

Hilfe bei Mückenstichen

Wer sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Mückenstich eingefangen hat, dem können Kräuterpflaster, selbstgemachte Tinkturen und Wärme gegen die juckende Schwellung helfen.

Tinktur

Für die Tinktur benötigen Sie 6 bis 10 Spitzwegerich-Blätter, die Sie mit Alkohol überdeckt in einer braunen Glasflasche verschlossen, 4-8 Wochen lang auf dem Fensterbrett ziehen lassen. Danach kann die Tinktur mit einer Pipette direkt auf den Stich gegeben werden. Nach kurzer Zeit gehen Jucken und Schwellung deutlich zurück.

Kräuterpflaster

Die Blätter des Salbei, Basilikum, Lavendel, Zitronenmelisse, sowie die Blüten der Ringelblume können juckende Insektenstiche ebenfalls lindern. Dazu drücken Sie einfach die frischen Blätter der Pflanzen auf die Einstichstelle und binden diese beispielsweise mit einem Tuch fest. Nach ein paar Stunden sollte das Pflaster erneuert werden. Die Kräuter helfen auch bei unangenehmen Kontakten mit Brennnesseln und Ameisen.

Wärme

Mit einem Föhn, am besten aus Holz,  können Sie die Stiche vorsichtig erhitzen. Da durch die Wärme die juckreizauslösenden Stoffe im injizierten Gift des Mückenstichs zerstört werden, lindert das Föhnen den Juckreiz. Aber Vorsicht – verbrennen Sie sich nicht!

Schlafen bei heißen Temperaturen

Jeder kennt es – wenn es im Sommer auch nachts einfach nicht kühler werden will, kann uns die Hitze den Schlaf rauben. Eine einfache Lösung bietet ätherisches Minzöl.

Minzöl

 Ätherisches Minzöl hat einen kühlenden Effekt auf Ihre Haut, der Sie auch bei heißen Temperaturen garantiert wieder durchschlafen lässt. Geben Sie dazu wenige Tropfen des Öls in ihr Badewasser und baden Sie darin. Alternativ können Sie es auch Ihrer Bodylotion zufügen und sich damit eincremen. Doch verwenden Sie das Öl niemals unverdünnt!

Gefrierfach

Garantiert kühl schlafen Sie auch, wenn Sie Ihre Schlafbekleidung ca. eine Stunde vor dem Schlafen ins Gefrierfach zu Obst und Gemüse legen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Quelle: Zentrum-der-gesundheit.de, www.gartentechnik.de, Bilder/depositphotos/Maridav/prometeus/apichart,Text: Meike Riebe