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7 Tipps für den eigenen Flohmarktstand

Anbieten statt wegwerfen – Trödel verkaufen schafft mehr Platz im Zuhause, füllt deinen Geldbeutel und bringt vor allen Dingen Spaß. Aber wie organisiert man eigentlich seinen eigenen Flohmarktstand? Wir haben 7 praktische Tipps für dich!

1. Stand reservieren

Sobald du einen Flohmarkt in deiner Umgebung herausgesucht hast, informiere dich beim Veranstalter im Vorfeld über die Anmeldebedingungen und die Standgebühr und reserviere gegebenenfalls direkt einen Stand für dein Wunschdatum. Manche Flohmärkte verlangen keine vorherige Anmeldung, das variiert von Markt zu Markt.

2. Auslagefläche planen

Um deinen Trödel den Flohmarktbesuchern gut präsentieren zu können, brauchst du eine stabile und großzügige Auslagefläche. Der Klassiker ist ein Tapeziertisch mit Tischdecke, es können aber auch mehrere Klapptische sein. Falls du keinen Tisch zur Hand hast, kannst du auf dem Boden mehrere Decken ausbreiten. Mit einer Kleiderstange und alten Kleiderbügeln zeigst du deine aussortierten Klamotten wie im Kaufhaus an der Stange. Sonstiger Kram kommt einfach in Wühlkisten und Wäschekörbe vor oder neben den Auslagetisch.

Flohmarkt machen

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3. Fahrzeug und Wechselgeld besorgen

Für den Transport deiner aussortierten Sachen zum Flohmarkt brauchst du ein Auto, das genügend Lagerraum bietet. Falls du selbst kein Auto besitzt oder ein sehr kleines, kannst du versuchen, aus deinem Bekanntenkreis einen Wagen zu leihen. Neben einem geräumigen Fahrzeug gehört auch Wechselgeld zu den Basics, die man zum Flohmarkt machen braucht. Da reichen meist 20 bis 30 Euro, die du am Bankschalter einfach in Münzen auszahlen oder wechseln lässt.  

4. Krempel ausmisten

Falls du nicht schon das ganze Jahr über fleißig Flohmarktsachen gesammelt hast, solltest du dir mindestens einen halben Tag Zeit nehmen, um alten Krempel auszusortieren. Hier lohnt es sich, die Kisten nach Themen zu packen. Klamotten, Modeaccessoires, Bücher, Geschirr und Deko-Artikel sind typischer Trödel. Mach dir einen schönen Tag beim Ausmisten, schalte das Radio ein, stöbere in Schränken und Schubladen – Aussortieren macht Spaß und fühlt sich befreiend an.

Kleider ausmisten

Aussortieren macht Spaß und fühlt sich befreiend an

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5. Flohmarkt-Accessoires einpacken

Bevor es losgeht, kannst du noch einige hilfreiche Flohmarkt-Accessoires mit einpacken:  

  • einen Klappstuhl für Sitzpausen – falls das Stehen zu anstrengend wird
  • einen Regenschirm, der sich entweder als Regen- oder Sonnenschutz verwenden lässt
  • Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme – falls die Sonne sehr stark scheint
  • eine kleine Dose oder einen Kulturbeutel als Kasse für das Wechselgeld
  • eine Umhängetasche für deine Wertsachen, die du bequem am Körper tragen kannst
  • Verpflegung für zwischendurch
  • alte Plastik- oder Papiertüten für die Flohmarktkundschaft zum Transport der verkauften Gegenstände

6. Preise festlegen

Hat der Flohmarktbesucher ein Auge auf einen bestimmten Gegenstand geworfen, will er als Erstes den Preis wissen. Um nicht lange überlegen zu müssen oder aus Versehen einen unpassenden Betrag zu nennen, kannst du dir im Vorfeld Preiskategorien überlegen. Das können Kategorien wie Trödel für 1 Euro, 5 Euro, 10 Euro und teurere Einzelstücke sein. Deine Flohmarktsachen sortierst du dann entsprechend auf der Auslagefläche und hast somit einen guten Überblick.

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7. Verkaufen mit Freude

Das Wichtigste beim Flohmarktmachen ist der Spaßfaktor. Schließlich stellt man sich freiwillig an einem Wochenende hinter seinen Verkaufsstand. Wer Freude am Feilschen und Verhandeln hat, kann sich hier so richtig austoben. Besonders viel Spaß macht der Trödelmarkt mit Familie oder Freunden. Ihr verbringt einen abwechslungsreichen Tag im Freien und teilt euch die Arbeit.  

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Quellen: Bilder: Depositphotos/GoodMoodPhoto, elenarostunova, Unsplash/Artificial Photography, Text: Emi Baier