1. Home
  2.  › Freizeit & Reisen
VW plant den neuen Elektro-Bulli
VW plant den neuen Elektro-Bulli!

VW plant den neuen Elektro-Bulli

1979 lief die zweite Generation des VW Bus in Deutschland aus. Doch jetzt ist der Traum aller Hippies und Freigeister zurück: Der VW T1 feiert sein Comeback als umweltfreundlicher Elektro-Bulli.

Der VW Bus ist schon lange Legende. Mit seinem Benzin-Boxermotor fuhr er in die Herzen von Handwerkern und Hippies. Doch seit 1979 wird er nicht mehr in Deutschland gebaut und verkauft. Das könnte sich jedoch bald ändern, denn Volkswagen verkündet, dass das Kultauto demnächst als Elektro-Bulli in Serie gehen soll.

Anzeige

Unter dem Namen „VW ID Buzz“ soll der elektrische Kleinbus zukünftig mit Leistung beeindrucken. Ursprünglich war der Buzz nur eine Studie, damit VW im Bereich der Elektroautos nicht nur den E-Golf vorweisen kann. Doch bereits im Sommer gab VW-Markenchef Herbert Diess an, dass der ID Buzz gebaut und in die Fußstapfen der legendären VW-Busse  „Bulli“ T1 und T2 treten soll. Ab 2022 soll das Fahrzeug in Serie gehen und als klassischer Bus auf den Markt kommen.

VW ID Buzz

Anzeige

VW ID Buzz – der Elektro VW Bulli

Die vorläufigen technischen Daten

Der Elektro-Bulli soll zukünftig als Achtsitzer mit 4.94 m Länge, 1.97 m Breite und 1.96 m Höhe eine echte Konkurrenz auf dem Kleinbus-Markt darstellen. Der Akku liegt zwischen den Achsen, sodass vorne und hinten Platz für Stauraum bleibt. Der elektrische Bus soll ein Ladevolumen von bis zu 4.600 Liter und eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern umfassen. Das Aufladen des Akkus soll zudem induktiv funktionieren und an Schnelllade-Tankstellen soll der Akku bereits nach einer halben Stunde wieder zu 80 % voll sein.

Damit der VW ID Buzz die hohe Reichweite schafft, ist seine Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h begrenzt. Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in fünf Sekunden hat der ID Buzz das Image des lahmen Bullis hinter sich gelassen.

Anzeige

Innenraum des E-Bulli

Modernste Technik

Im Innenraum weist der E-Bulli die neuste Technik auf: statt Armaturenbrett werden alle wichtigen Informationen mittels „Augmented Reality“ und 3D in das Sichtfeld des Fahrers auf die Straße projiziert. Mit einem Tablet und Touchpad ausgestattet, lassen sich Musik, Heizung, Licht, Blinker und Hupe steuern.

„Autonomes Fahren (Level 3)“ heißt das Stichwort der Zukunft. Auch der ID Buzz soll bereits über diese Technik verfügen, so dass sich der Fahrer entspannt zurücklehnen und dem Bus das Fahren überlassen kann. Dies ist in Deutschland frühestens ab 2025 erlaubt, bis dahin muss der Fahrer zumindest noch die Hände am Lenkrad lassen.

VW ID Buzz

Das könnte Sie auch interessieren: 

Das kleine Elektroauto für die Stadt

Anzeige

Quellen: © Volkswagen AG, Bilder: © Volkswagen AG, Text: Meike Riebe