Marc Halverscheid und Eddie ©bellomondo
Vorbilder

Da staunen Frauchen und Herrchen: Nachhaltig erzeugtes Futter für Hunde

Wer seinen Hund liebt und das tun die meisten Herrchen und Frauchen, achtet darauf, dass das Futter so gesund wie möglich ist. bellomondo bietet nachhaltig erzeugtes Futter für Hunde an. Wir sprachen mit Marc Halverscheid, Gründer und Inhaber von bellomondo über seine vorbildliche Idee und warum jeder Hund nachhaltig ernährt werden sollte.

bellomondo bietet nachhaltig erzeugte Futter für Hunde. Was bedeutet dies?

Sämtliche Unternehmensbereiche von bellomondo sind konsequent nach den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit gestaltet. Das bedeutet im Bereich der ökologischen Dimension: Es werden ausschließlich Bio-Rohstoffe verwendet, die durch die Ökokontrollstelle ABCert kontrolliert und zertifiziert wurden.

Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit wird erfüllt, indem eine Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Familienbetrieben und Erzeugergemeinschaften aus Deutschland, Italien und Frankreich getätigt wird. Und die ökonomische Dimension ergibt sich daraus, dass gesundes artgerechtes Futter dabei hilft Folgekosten wie Tierarztkosten zu reduzieren. Es wird auf eine Transparenz bei der Herstellung und Deklaration des Futters  sowie der Herkunft der Rohstoffe geachtet. Die Abwicklung der Bankgeschäfte wird über die GLS Bank durchgeführt. Neben der artgerechten gesunden Ernährung, gutem Geschmack und biologischer Produktion bietet bellomondo einen vielfältigen ethischen Mehrwert. Mit dem Kauf der Produkte leistet man einen persönlichen Betrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

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Eddie wacht über die Ware im Lager von Bellomondo bei Mannheim

Eddie wacht über die Ware im Lager von ©Bellomondo bei Mannheim

Sie sind der erste Hersteller von nachhaltig erzeugtem Bio-Hundefutter. Was ist Ihr Antrieb und welche Ziele verfolgen Sie?

Nach mehr als 18 Jahren hochengagierter Tätigkeit im Angestelltenverhältnis sind in mir der Wunsch und die Kompetenz gewachsen, ein Unternehmen selbständig und eigenverantwortlich zu entwickeln und zu führen. Und es war von vorneherein klar, dass es ein Bio-Unternehmen sein muss. Bio-Produkte sind in meinen Augen konventionell hergestellten in allen Belangen überlegen. Die Vorzüge der biologischen Produktion sind mir aus persönlicher praktischer Erfahrung aus meiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer eines biologisch-dynamischen Weinguts bekannt. Auf der Suche nach einer Geschäftsidee bin ich dann eher zufällig auf Bio-Hundefutter gestoßen. Als Dipl. Agraringenieur mit abgeschlossener Lehre als Landwirt war ich mit Tierernährung und der Herstellung der Rohstoffe gut vertraut und habe mir die Spezialkenntnisse für Hundefutter schnell aneignen können.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Mit bellomondo schaffe ich ein Angebot für Hundebesitzer, die ihr Tier artgerecht und gesund ernähren wollen und denen die Schonung der Umweltressourcen für nachfolgende Generationen wichtig ist. Und so den Nachhaltigkeitsgedanken in einen weiteren Bereich der Wirtschaft zu tragen, in der Hoffnung weitere Produzenten dazu anzuregen, diesen Gedanken aufzugreifen.

Welche Produkte können Frauchen und Herrchen bei Ihnen erwerben?

Feuchtfutter in Dosen der Sorten Rind, Lamm, Pute und Huhn jeweils in 200g, 400g und 800g Dosen. Leckerli der Sorten Rind und Huhn jeweils in 30g Dosen sowie in 100g und 250g Tüten.

Derzeit entwickle ich mit einem kleinen Hersteller ein hochwertiges Trockenfutter. Die Produkte werden ausschließlich über den eigenen Online-Shop www.bellomondo.de und über den Lagerverkauf freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr vertrieben.

Warum ist Bio-Futter für Hunde so wichtig?

Im Grunde kann man es auf drei Aspekte zusammenfassen: Die bio zertifizierte Produktion ist am besten für die Umwelt und für die Nutztiere. Und je mehr Rohstoffe bio zertifiziert produziert werden umso besser für alle. Die Hunde erhalten ein gesundes artgerechtes Bio-Futter, frei von Rückständen jeder Art und frei von Zusatzstoffen. Im Futter werden Komponenten wie Herz, Mägen, Strossen und Hälse verwendet. So werden Komponenten genutzt, die für die Menschen – und ich schließe mich da nicht aus – unattraktiv sind. Wer verarbeitet schon beispielsweise Euter oder Kutteln (Pansen) in seiner Küche?

Das Interview führte Peter Rensch
Bilder: ©Bellomondo