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Was ist nachhaltig an... Nisthilfen für verliebte Vögel?
Nistkasten

Was ist nachhaltig an... Nisthilfen für verliebte Vögel?

Von der Amsel bis zum Zaunkönig: Vögel haben jetzt Frühlingsgefühle und gerade die Junggesellen unter ihnen sind jetzt auf der Wohnungssuche. Was ist nachhaltig an einer Nisthilfe? Durch die Baumpflege und betonierte und sauber verglaste Fassaden haben die kleinen Piepmätze keine Nisthöhlen und Schlupflöcher mehr zum Brüten.

Ob Stadt oder Land, jetzt geht es in den frühen Morgenstunden in Bäumen und Sträuchern ganz schön rund.

Die Folge der energieeffizienten, akkuraten Fassaden und Dächer ist, dass beispielsweise der Haussperling, landläufig Spatz genannt im Bestand bedroht ist. Natürliche Nistmöglichkeiten für Vögel sind dadurch rar. «Sie brauchen geeignete Nistmöglichkeiten, um eine Vogel-Familie zu gründen», sagt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. Was ist nachhaltig an Nisthilfen ist damit leicht erklärt: Nisthilfen sind Artenschutz.

Ob Stadt oder Land, jetzt geht es in den frühen Morgenstunden in Bäumen und Sträuchern ganz schön rund. Gezwitscher allerorten, um Paarungsbereitschaft zu zeigen. Dieses Piep-Konzert ist übrigens nicht abhängig von den Temperaturen, sondern von den länger werdenden Tagen.

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Was ist nachhaltig an der richtigen Größe des Vogelhäuschens?

Was ist nachhaltig an... Nisthilfen für verliebte Vögel?

Die Größe der Einflugöffnung spielt eine wichtige Rolle. Jeder Vogel wünscht sich auch zum Eigenschutz eine für ihn passende Öffnung. Daher ist die Wahl der richtigen – oder verschiedener – Nisthilfen wichtig. 32 Millimeter Durchmesser machen beispielsweise Kohlmeisen, Gartenrotschwanz und der Spatz zufrieden, während Blau-, Sumpf- und Tannenmeisen es vier Millimeter kleiner mögen. Was ist nachhaltig an unserem Verhalten? Die Unterstützung der Vögel gehört dazu!

Toll designte, dennoch praktische Nisthilfen für verliebte Vögel gibt es beispielsweise im Onlineshop von Wildtierland.

Warum es nachhaltig ist, Vögel nicht nur im Winter, sondern beispielsweise auch in der Brutzeit zu füttern, lesen Sie hier.

Text: Jürgen Rösemeier, Bild: Depositphotos/Intendo48, c-foto