Pflanzenkraft gegen den Heuschnupfen
Hilfe bei Heuschnupfen

Knospenkraft gegen den Heuschnupfen

Für Menschen, die unter Allergien leiden, sind die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings alles andere als ein Grund zur Freude. Wenn die Nase läuft, die Augen brennen und vielleicht sogar die Bronchien betroffen sind, helfen Gemmoextrakte direkt aus der Natur.

Frühlingszeit ist Pollenzeit. Trotz wärmerer Temperaturen, erblühender Natur und strahlendem Sonnenschein kann die Jahreszeit deshalb eine echte Qual für Allergiker sein. Viele Erwachsene und Kinder leiden unter Heuschnupfen und haben mit teilweise stark belastenden gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen, zu denen etwa eine ständig verstopfte oder laufende Nase, tränende und juckende Augen sowie ein starker Niesreiz zählen. Richtig schlimm wird es, wenn die Allergie auf die Bronchien schlägt. Dann kann sich ein allergisches Asthma entwickeln.

schwarze Johannisbeere

Ribes nigrum, die Schwarze Johannisbeere

„Pflanzliches Kortison“ lindert Beschwerden zuverlässig

Um die Beschwerden zu bekämpfen, greifen viele Patienten auf kortisonhaltige Medikamente zurück, die zwar wirksam sind, aber nicht selten unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Solche bleiben bei einem natürlichen Mittel fern, das sich in der Gemmotherapie als äußerst wirksam gegen Heuschnupfen erwiesen hat: Ribes nigrum, die Schwarze Johannisbeere. Das natürliche Mittel wird auch als „pflanzliches Kortison“ bezeichnet, weil es eine ähnliche Wirkung auf den Körper hat, dabei aber keine negativen Nebenwirkungen verursacht. Das hat der Arzt Max Tetau, ein Pionier der Gemmoteherapie, bereits in den 1980er Jahren bei Laboruntersuchungen festgestellt.

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Ribes nigrum ist die Basistherapie bei Allergie, die bei jeder Art von Beschwerden eingesetzt werden kann, egal ob diese die oberen oder die unteren Atemwege betreffen und unabhängig davon, ob sie von Früh- oder Spätblühern ausgelöst werden. Für Allergiker, die trotz der Einnahme von Ceterizin und ähnlichen Mitteln unter Heuschnupfen leiden, oder Menschen, die auf kortisonhaltige Antiallergika verzichten möchten, ist Ribes nigrum eine wirksame pflanzliche Alternative. Das Therapeutikum, für das die frischen Knospen der Schwarzen Johannisbeere verwendet werden, wirkt regulierend und ausbalancierend im Immunsystem und kann so die für allergische Reaktionen typischen „Fehlsteuerungen“ im Organismus ausgleichen.

Rosa canina

Rosa canina, die Heckenrose

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Kombiniert entfalten Gemmotherapeutika ihre volle Wirkung

Indem es mit den übrigen Knospen in der Gemmotherapie einen Synergieeffekt erzielt, verstärkt Ribes nigrum außerdem die Wirkung von anderen Gemmotherapeutika, sodass sich Allergie-Beschwerden noch gezielter behandeln lassen. Wenn die oberen Atemwege betroffen sind, sollte Ribes nigrum mit Rosa canina kombiniert werden. Das pflanzliche Mittel aus den frischen Knospen der Heckenrose hilft bei allergischen Symptomen und Entzündungen. Häufig wird der allergische Schnupfen nämlich entzündlich, die Augen werden rot und jucken stark, die Nase läuft Tag und Nacht und sondert beißend scharfes oder auch gelbliches oder grünliches Sekret ab. Um Abhilfe zu schaffen, sollten morgens und mittags je dreißig Tropfen beider Mittel eingenommen werden.

Viburnum lantana

Viburnum lantana, der wollige Schneeball

Bei Erkrankungen der Bronchien und der Lunge hilft Viburnum lantana, der wollige Schneeball, mit seiner krampflösenden und antiallergischen Wirkung. Er eignet sich deshalb besonders gut für Menschen, bei denen der Heuschnupfen einen sogenannten „Etagenwechsel“ vollzogen hat und nicht mehr nur die oberen, sondern auch die unteren Atemwege mit Husten und spastischem Asthma betrifft. In solchen Fällen setzt die Gemmotherapie auf eine Kombination von Ribes nigrum und Viburnum lantana, um den Husten zu bessern und die Asthmaanfälle zu reduzieren. Möglicherweise kann mit der Einnahme von je 30 Tropfen morgens und mittags sogar der Einsatz von Asthma- und Allergiesprays überflüssig gemacht, zumindest aber ihr Einsatz reduziert werden.

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Corylus avellana

Corylus avellana, der gemeine Hasel

Starkes Trio gegen chronische Allergie-Symptome

Das wünschen sich vor allem Allergiker, die unter schon lange bestehendem oder schwerem Asthma leiden. Dieser besondere Fall erfordert eine Kombination aus drei Gemmotherapeutika: Ribes nigrum als Basismittel wird dabei ergänzt durch Viburnum lantana und Corylus avellana, die Gemeine Hasel. Letztere gilt als „Lungenheilmittel“ bei chronischen Erkran­kun­gen wie chronischer Bronchitis oder Bron­chial­asthma; gemeinsam bilden die drei natürlichen Mittel ein starkes Trio gegen chronische Allergie-Beschwerden. Liegt eine starke Hasel­nuss-Allergie vor, sollte Corylus avellana allerdings nur dann eingenommen werden, wenn die Verträglichkeit zuvor von einem Therapeuten kinesiologisch überprüft wurde. Wer nicht gegen die Haselnuss allergisch ist, nimmt morgens und mittags je 30 Tropfen Ribes nigrum und Viburnum lantana und abends 30 Tropfen Corylus avellana ein.

Die Gemmotherapie hilft Allergikern, natürlich gesund durch die Pollenzeit zu kommen und lindert Beschwerden mit der Wirkkraft aus frischen Knospen und jungen Trieben.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Literatur, bei zahlreichen Ärzten, Therapeuten und Apothekern sowie unter www.gemmotherapie-deutschland.de.

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Quellen: Gemmotherapie heilen mit Knospen, 2015, Dr. med. Ulrike Keim, Dr. rer. nat. Kathrin Koll, Angelika Wagner Bertram, GU Verlag, Das 1x1 der Knospenmedizin, Peter Emmrich, 2016, WZG-Verlag, www.gemmotherapie-deutschland.de, Bilder: Depositphotos/belchonock, oksixx, Roxana, Manka, deyangeorgiev2, Text: Ronja Kieffer