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Tue das und du wirst garantiert unglücklich
Anleitung zum Glück

Tue das und du wirst garantiert unglücklich

Wir haben die Wahl täglich dankbar und glücklich zu sein oder in allem das Schlechte zu sehen. Doch für viele Menschen ist es zur Regel geworden, sich nur auf das Negative zu fokussieren. Welche Gewohnheit dich garantiert unglücklich macht und wie du sie ändern kannst, erfährst du hier!

In unserem Kopf laufen ständig die unterschiedlichsten Gedanken ab. Solange diese dafür sorgen, dass wir uns gut fühlen und unsere Ziele erreichen, gibt es keinen Grund sie zu ändern. Problematisch wird es erst, wenn sie uns schlecht, ängstlich, depressiv und einsam fühlen lassen. Doch es gibt Hoffnung: Genauso wie wir eine neue Sprache lernen können, können wir auch lernen unsere Gedanken zu beobachten und uns von negativen Denkmustern zu befreien. Anhand der folgenden drei Denkgewohnheiten erfährst du wie es funktionieren kann.

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In der Opferrolle verweilen

Unglückliche Frau

„Schmerz ist unvermeidlich, aber leiden ist freiwillig“

Wir alle erleiden Negatives im Leben, werden krank, von geliebten Menschen verlassen, verlieren den Job und vieles mehr. In solchen Situationen fühlen sich viele Menschen hilflos und ausgeliefert. Sie machen die Erfahrung, das die Welt ein schlechter Ort ist, auf den man keinen Einfluss nehmen kann. Ja, wir können zwar nicht immer beeinflussen was passiert, aber wir können beeinflussen, wie wir auf das Geschehene reagieren. Du musst dich nicht den ganzen Tag darüber aufregen, dass dir jemand den Parkplatz vor der Nase geklaut oder sich an der Kasse vorgedrängelt hat. Ohne deine Erlaubnis kann dich niemand dazu zwingen schlecht gelaunt oder traurig zu sein. „Schmerz ist unvermeidlich, aber leiden ist freiwillig“, sagte der japanische Schriftsteller Haruki Murakami einst. Wenn du immer nur den anderen die Schuld an deinen Gefühlen gibst, gibst du ihnen auch die Macht über dich. Also raus aus der Opferrolle und den Blick auf das Ziel richten: Was kannst du tun um die Dinge wieder in die Hand zu nehmen?

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Ständige Selbstzweifel

„Ich schaffe das nicht“, „ich bin nicht gut genug“ - kennst du diese Worte? Sie werden auch der innere Kritiker genannt und haben ihren Ursprung meistens in der Kindheit. Da Eltern zunächst die wichtigste Rolle im Leben ihrer Kinder spielen, wird diesen intuitiv schnell klar, dass sie von ihren Eltern abhängig sind.  Sie wollen alles richtig machen, um nicht verstoßen zu werden und lernen sich anzupassen. Die Zurechtweisungen und unbedachten Worte der Eltern können sich im Laufe der Zeit zum Inneren Kritiker entwickeln und zum Problem des inzwischen Erwachsenen werden. Dabei waren die Regeln von damals nicht das Schlimme, sondern das Gleichsetzen von Tun und Sein. „Weil ich etwas falsch gemacht habe, bin ich falsch“, sagt uns die innere Stimme ständig. Sie erinnert uns stetig an unsere Schwächen und Fehler – von ihr bekommen wir nur Kritik und kein Lob. Das Problem an dieser negativen Stimme ist, dass sie uns daran hindert, neue Chancen und Herausforderungen zu ergreifen. Sie hat kein Interesse daran, dass wir aus unserer Komfortzone austreten und möchte, dass wir in unserem gewohnten und vermeintlich sicheren Umfeld bleiben, um die schmerzende Erfahrung von damals nicht noch einmal zu erleben.

Da wir diese Stimme vermutlich niemals ganz loswerden, ist es sinnvoll, sie anzunehmen, sie für ihre gutgemeinten „Ratschläge“ anzuerkennen, aber gleichzeitig nicht zu ernst zu nehmen. Auch wenn die Umsetzung anfangs viel Übung erfordert, sollten wir uns immer daran erinnern, dass wir nicht dieser Innere Kritiker sind und nicht das tun müssen, was er sagt. 

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Was denken bloß die anderen über mich?

Wenn wir uns ständig darüber Gedanken machen was die anderen von uns denken könnten, werden wir garantiert unglücklich. Also: wie werde ich unabhängig von der Meinung anderer? Wichtig ist, sich selbst und seinen eigenen Werten zu folgen und sich nicht von der Meinung anderer abhängig zu machen. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn schon als Kind lernen wir, dass wir brav sein und uns entsprechend verhalten müssen, um die Anerkennung der anderen, vor allem der Eltern, zu bekommen. Wir sind soziale Wesen – um nicht von der Gruppe verstoßen zu werden, müssen wir gemocht werden, also passen wir uns an und tun was der Gruppe gefällt. 

Aber sollte es wirklich unser höchstes Ziel sein, anderen immer gefallen zu wollen? Warum ist die Meinung der Eltern, Freunde, Gruppe oder Gesellschaft wichtiger als meine eigene? Diese Frage sollten wir uns immer wieder vor Augen führen und erkennen, dass wir es sowieso nie allen rechtmachen können. Wir sind alle unterschiedlich und was für den Einen einen hohen Stellenwert hat, ist für den Nächsten möglicherweise bedeutungslos. Deshalb frage dich, was dir wichtig ist und treffe Entscheidungen, die du vertrittst, auch wenn dein Umfeld vielleicht zunächst schockiert oder abwertend reagiert.

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Du kannst für die Meinung der anderen ja offen bleiben und Kritik annehmen, aber du solltest deinen Selbstwert nicht von ihrer Meinung abhängig machen. Du bist immer wertvoll, auch wenn du nicht das tust, was andere von dir erwarten.

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Quellen: Bilder: Unsplash/Kinga Cichewicz, Depositphotos/Nikodash, photographee.eu, Text: Meike Riebe