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Babykleidung aus Bio-Baumwolle ist temperaturausgleichend und antiallergen
Öko-Babykleidung

Vegane Seide für empfindliche Babyhaut

Babykleidung aus Bio-Baumwolle, die fair produziert wurde und sich noch dazu wie Seide anfühlt. Das ist möglich, dank einer einzigartigen Baumwollfaser aus Südamerika – und dank drei Freunden, die diese nach Deutschland bringen.

Es fühlt sich an wie Seide, sieht aus wie Seide und doch ist es keine Seide, sondern Baumwolle. Genauer gesagt Pima-Baumwolle, ein einzigartiger Naturstoff, der aus den fruchtbaren Tälern der peruanischen Küstenregion Piura stammt.

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Pima-Baumwolle gilt auch als vegane Seide

Einzigarte Pima-Baumwolle in Peru

Im Piura-Tal in Peru wächst die wertvolle Pima-Baumwolle unter ökologischen Bedingungen

Das südamerikanische Land ist der Ursprung der unvergleichlichen Pima-Fasern, über deren Eigenschaften nur etwa ein Prozent der weltweit angebauten Bio-Baumwolle verfügt. Und das sind nun einmal solche, die der Seide besonders ähnlich sind, weshalb die Pima-Baumwolle auch als „vegane Seide“ bezeichnet wird. Andere nennen sie das „Juwel aus Piura“. Dabei ist es im Grunde einerlei, welchen Namen man der kostbaren Faser gibt.

Ganz abgesehen von ihrem seidig schimmernden Glanz und der kuschelig weichen Textur sind die  Pima-Fasern auch noch antiallergen und haben eine isolierende Wirkung. Werden sie also zu Kleidung verarbeitet, ist diese besonders atmungsaktiv und temperaturausgleichend, weil sie im Winter die Körperwärme speichert und bei Sommerhitze regulierend wirkt. Trotz ihrer seidigen Eigenschaften ist die Pima-Baumwolle aber wesentlich widerstandsfähiger als andere Baumwollarten.

Produktionskette verläuft vollständig in Peru

Für wen könnte die vegane Seide also besser geeignet sein als für die kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft? Das haben sich auch die Initiatoren von Mama Ocllo gedacht, deren Wege sich 2007 in Peru zum ersten Mal kreuzten und die heute mit viel Herzblut und Leidenschaft ökologische Babykleidung und Kuscheltiere aus dem Andenstaat nach Deutschland bringen. Damit wollen die drei Freunde nicht nur erreichen, dass auch hierzulande Eltern ihren Babys schadstofffreie, seidig-weiche und hautschonende Mode und Spielzeuge bieten können. Sie unterstützen auch das Land, das ihnen so sehr am Herzen liegt, indem sie dessen sozioökonomische Entwicklung und den biologischen Landbau fördern.

Hier wird die hochwertige Babykleidung hergestellt.Der gesamte Herstellungsprozess findet in Peru statt, damit das Land nachhaltig profitieren kann.

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Peruanische Frau mit Handpuppe.

Mit dem Stricken von Kuscheltieren und Handpuppen verdienen die Frauen in Puno ihren eigenen, fairen Lohn.

Dementsprechend werden sämtliche Mama-Ocllo-Produkte zwar in Paris entworfen, aber ausschließlich in Peru produziert. Strampler, Wickelbodies und Mützchen entstehen in einem kleinen Familienbetrieb in der Hauptstadt Lima. Kuscheltiere, Handpuppen und Babyboots aus Baby Alpaka Wolle werden von peruanischen Frauen aus dem andinen Puno, einer der ärmsten Regionen Perus, handgestrickt. Mit dieser Arbeit, die fair entlohnt wird, erlangen die Frauen ein besseres wirtschaftliches Selbstbewusstsein und mehr Autonomie - das liegt den Verantwortlichen des Partnerprojekts „La Casa de la Mujer Artesana“ („Haus der Künstlerfrauen“) besonders am Herzen.

Naturfarbene Baumwollfasern aus dem peruanischen Regenwald

Glaubt man der Legende, so ist das ganz im Sinne der mythischen Gründerin des Andenreichs, die als Tochter des Sonnengotts Inti auf die Erde kam und dort gemeinsam mit ihrem Bruder und späteren Gemahl Manco Capac das sagenhafte Reich der Inka mit seiner prächtigen Hauptstadt Cusco gründete. Ihre weltliche Aufgabe war es, den Frauen das Weben beizubringen, weshalb sie noch heute als Meisterin der Webkunst sowie als Schöpfungs- und Fruchtbarkeitsgöttin gilt. Ihr Name: Mama Ocllo.

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Mit ihrer ökologischen und fair produzierten Babykleidung führen die Mama Ocllo-Gründer also gewissermaßen den Auftrag der sagenumwobenen Göttertochter weiter, pflegen die europäisch-peruanische Freundschaft und versorgen ganz nebenbei unzählige Eltern in Deutschland und Europa mit dem Besten der Besten für ihre Babys. Eine echte Besonderheit hat die neue Linie zu bieten: Für deren naturfarbene Produktideen wurde extra langfaserige Pima-Baumwolle mit kurzen natürlich farbig gewachsenen Baumwollfasern verwebt. Diese sind erst Anfang des 20. Jahrhunderts im Regenwald Perus wiederentdeckt worden und werden auch  als native Baumwolle oder bunte Inka-Baumwolle bezeichnet. Weitere Informationen und die ganze Auswahl an ökologischer Babykleidung und Kuscheltieren findet ihr hier: Ökologische Babykleidung.

Die weiche Baumwollfaser verleiht ein sichtbares WohlgefühlDie Pima Baumwolle gilt aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften auch als vegane Seide.

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Quellen: Mama Ocllo Import UG, Bild: Mama Ocllo Import UG, Autor: red