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Wir haben es satt! Agrar-Demo für eine faire Landwirtschaft

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Betäubungslose Kastration, Massentierhaltung in industriellen Ställen und Antibiotika-resistente Keime im Fleisch sind in der deutschen Landwirtschaft seit langem Standard. Um Verbraucher zu beschwichtigen werden vermeintliche Tierschutzgesetzte beschlossen, während das Tierleiden auf Kosten der Steuerzahler weitergeht.

BUND Demo gegen Agrarindustrie

Die Methoden der Fleischindustrie sind schlecht für Mensch und Tier. Zeigen Sie, dass Sie nicht wegschauen. ©BUND e.V.

Eine BUND- Untersuchung vor einem Jahr legte offen, dass Antibiotika-resistente Keime   in Deutschland zum traurigen Standard gehören. Trotz des skandalösen Ergebnisses hält die Regierung sich eher bedeckt. Anstelle eines neuen Arzneimittelgesetzes, das den Einsatz von Medikamenten wie Antibiotika in der Massentierhaltung beschränkt und sichtbar macht, wurde ein Tierschutzgesetz erlassen, das weder Verbrauchern noch Tieren nützt. Einzig die riesigen Schlachthofkonzerne der Fleischindustrie profitieren von dem Gesetz.

Auch weigert sich die Fleischindustrie Ferkel vor der Kastration zu betäuben, obwohl die Betäubung nur wenige Cent pro Ferkel kosten würde und in einigen europäischen Ländern Pflicht ist. Die Pfennigfuchserei der Fleischproduzenten ist mit ihrem ehrgeizigen Ziel verbunden Fleisch zur billigen Massenware werden zu lassen und Schweinehack  für 99 Cent pro Kilo produzieren zu können. Doch auch hier schaut unsere Regierung weg und bezuschusst sogar noch neugebaute Ställe mit Steuergeldern, natürlich unabhängig von wirksamen Tierschutz- und Umweltstandards.

Wenn auch Sie die Methoden der Fleischindustrie satt haben und strengere Gesetze für die Tierhaltung fordern kommen Sie zur großen Agrar-Demo am 19. Januar in Berlin und unterschreiben Sie den Aufruf „K.O. den Tierfabriken“ an Agrar-Ministerin Ilsa Aigner.

Quelle: BUND e.V. / Text: Marie A. Wagner 

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