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Der UmweltMedienpreis 2017
UmweltMedienpreis 2017

Der UmweltMedienpreis 2017 geht an...

Am 22. November 2017 ehrte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) erneut Journalisten für herausragende Leistungen und Präsentationen von Natur- und Umweltschutzthemen mit dem UmweltMedienpreis. Im Rahmen einer Preisverleihungsgala im Berliner Meistersaal wurden die Auszeichnungen an die Preisträger aus verschiedenen Kategorien übergeben.

Auch in diesem Jahr erhielten wieder mehrere Journalisten den begehrten UmweltMedienpreis für ihre wirkungsvollen und beeindruckenden Beiträge zu den Themen Umwelt- und Naturschutz, Umweltgerechtigkeit und Nachhaltigkeit in Deutschland. So vielfältig die Themen auch waren , sie hatten sie doch eines gemeinsam: Großes Engagement und Mut für Natur und Umwelt einzutreten sowie gut recherchiert aufzuklären. Die Preisträger wurden auch mit großem Dank an ihre mühevollen Recherchearbeiten ausgezeichnet, ohne die, laut DUH-Vorsitzenden Harald Kächele, so manche Arbeit von Natur- und Verbraucherschutzverbänden noch schwerer fallen würde.

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In der Kategorie Print zeichnet die Jury Miriam Opresnik aus. Mit ihrer Artikelserie „Ich werde grün“, 2016 im Hamburger Abendblatt stellte sie ihr komplettes Konsumverhalten auf den Prüfstand und musste feststellen, dass es weit schwieriger ist "grün" zu leben, als man denkt. Ihr Eigenexperiment dient dennoch als Ansporn, für eine ökologischere Lebensweise und animiert weiterzumachen, wenn es nicht gleich gelingt.

Für seine intensiven und kritischen Auseinandersetzungen mit seinen Studiogästen zu aktuellen Umweltfragen erhält der Redakteur und Moderator Florian Schwinn von hr2-kultur "Der Tag" den UmweltMedienpreis 2017 in der Kategorie Hörfunk.

Die aufrüttelnde Film-Dokumentation „A Plastic Ocean“. widmet sich mit atemberaubenden Unterwasser-Szenen dem riesigen Plastikproblem in unseren Weltmeeren.  Das Team um Craig Leeson und Tanya Streeter überzeugte mit der deutlichen Botschaft: Wir brauchen eine Welle der Veränderung! Ausgezeichnet wurden die Filmemacher auch dafür, dass das Thema dank solcher herausragenden Arbeiten endlich auf die Agenda der internationalen Politik geschafft hat.

Für alle, die heute Überzeugungsarbeit in Sachen Klimaschutz leisten müssen, liefert die Kommunikationsplattform Klimafakten.de aktuelle Faktenchecks und ausführliche Argumentationshilfen gegen Klimaskeptiker. Carel C. Mohn, Toralf Staud, Eva Freundorfer und Sven Egenter wurden in der Kategorie Online für die Bereitstellung von Informationen zum Klimaschutz auf hohem fachlichem Niveau ausgezeichnet.

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Der Sonderpreis 2017 geht an Max Uthoff, Claus von Wagner und Dr. Dietrich Krauß für die ZDF-Politsatiresendung „Die Anstalt“. In ihrer sehr mutigen Sendung vom 7. März zum Diesel-Abgasskandal wurde nicht nur die akribische Recherchearbeit gelobt. "Sie hat den Themenkomplex auch politisch durchdrungen und lässt keinen Zweifel daran, wer die Verantwortlichen und wer die Leidtragenden in diesem Skandal sind."

Quellen: Deutsche Umwelthilfe e.V., Bild: Deutsche Umwelthilfe e.V. (CC BY-ND 2.0), Text: Tine Esser