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WWF und DBU starten ein Projekt gegen Lebensmittelverschwendung in Hessen.
Nachhaltikeitsprojekt

Hessen startet Projekt zur Reduzierung von Nahrungsmittelabfällen

Der Ressourcenverbrauch bei der Produktion und Herstellung von Nahrungsmitteln liegt weit über den natürlich verfügbaren Kapazitäten. Hessen startet mit dem WWF das Pilot-Projekt "Kulinarisch nachhaltig: Essen in Hessen" zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen und ergreift Maßnahmen für gesündere, nachhaltigere Mahlzeiten.

Unsere Ernährungsgewohnheiten in Deutschland gehen konkret zu Lasten unseres Ökosystems. Die Produktion unserer Nahrungsmittel verbraucht mittlerweile über 35 Prozent der natürlichen Ressourcen. Mehr als die Welt langfristig zur Verfügung hat. Hessen macht dieses Thema nun zum Schwerpunkt für ihre Ressourcenschutzstrategie. Gemeinsam mit dem WWF startet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) jetzt mit das Projekt "Kulinarisch nachhaltig: Essen in Hessen".

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 Hessen startet Projekt gegen Lebensmittelverschwendung

Ein umfassendes Programm mit dem Ziel die Reduzierung von Lebensmittelabfällen in Großküchen und eine nachhaltigere und gesündere Außer-Haus-Verpflegung in Hessen zu erwirken. Über die Hälfte unserer Verpflegung stammt aus Cafés, Bistros, Kantinen und Restaurants, davon landen über 30 Prozent wieder im Mülleimer.

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Diese Verschwendung soll mit konkreten Maßnahmen bis 2018 weitgehend reduziert werden. Neben der Vermeidung von Lebensmittelabfällen sollen die  Mahlzeiten zukünftig gesünder und nachhaltiger produziert werden. Maßgeblich unterstützt werden die Aktionen von der United against Waste e.V., vom Institut für Nachhaltige Landbewirtschaftung e.V. sowie von teilnehmenden Betriebskantinen als Modellbeispiel. Essen soll schmecken - Gleichermaßen soll mit dem bundesweit einmaligen Projekt über die Landesgrenzen hinaus gezeigt werden, "dass sich Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen", so die Umweltministerin Priska Hinz zum Start des Pilot Projekts.

Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,  Bild: Depositphotos/Romariolen, Autor: Tine Esser