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Hessen fördert mit Naturschutzprojekt die Vermehrung von Bienenvölkern
Bienenfreundliches Hessen

Naturschutz für mehr Bienen und Bestäuber

Auf dem Dach der hessischen Staatskanzlei sind im Rahmen der Kampagne "Bienenfreundliches Hessen" die ersten Bienenvölker eingezogen. Damit startete ein landesweites Programm zum Erhalt von Bienen und anderen Insekten, die für die Bestäubung von Pflanzen notwendig sind.  

In Hessen startete im März eine landesweite Kampagne, zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Bienen. Die Umweltministerin Priska Hinz und Staatsminister Axel Wintermeyer präsentierten dabei die ersten Bienenvölker auf dem Dach der hessischen Staatskanzlei. "Für Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten, die für die Bestäubung von Pflanzen notwendig sind, werden die Lebensbedingungen zunehmend schwieriger. 80 Prozent unserer Pflanzen sind auf sie angewiesen, um ihre Früchte zu bilden. Deshalb wollen wir gemeinsam die Bedingungen für diese Tiere verbessern und haben die Kampagne ‚Bienenfreundliches Hessen‘ ins Leben gerufen“, sagten die Umweltministerin und der Staatskanzleichef bei der Auftaktveranstaltung in der Hessischen Staatskanzlei.

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Aufklärungsarbeit für eine bienenfreundliche Landwirtschaft und Gartenbau sowie die Sicherung eines großzügigen Nahrungsangebots durch mehr Blühpflanzen in den Städten, bilden die Schwerpunkte der Kampagne. Bei einer landesweiten Aktionswoche vom 14.-20. August zeigen die Initiatoren Alternativen für einen insektenfreundlichen Anbau von Energiepflanzen und möchten damit zugleich für mehr blühende, nachhaltige Landschaften werben. Mit der Förderung einer "Kinder- und Jugendimkerei" und dem Projekt "Bauernhof als Klassenzimmer" sollen auch Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisiert werden. Ziel ist es, die Bienenbestände weiterhin zu sichern, das Nahrungsangebot für Bienen, Wildbienen, Hummeln und andere Bestäuber wieder zu vergrößern sowie die Biodiversität für die Zukunft zu garantieren.

Infos zur Kampagne und zum Mitmachen gibt es unter www.bienen.hessen.de

Quellen: Bild: Depositphotos/photoholic, Text: Tine Esser