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Protest Konsum Kaufnix
Protest gegen Massenkonsum

Protest gegen unnützen Konsum

Aus Protest gegen einen verantwortungslosen Konsum wird einmal im Jahr im November,  in Europa und Nordamerika der „Kauf-Nix-Tag“ veranstaltet.

Der Massenkonsum hat viele Folgen. Er schadet Mensch, Natur und den Tieren. Um auf die Schäden aufmerksam zu machen, die durch einen grenzenlosen Konsum entstehen, findet jeweils am letzten Samstag im November europaweit ein Protest gegen die Verschwendungssucht statt. Der „Kauf-Nix-Tag“ wurde 1992 von der kanadischen Agentur Adbusters Media Foundation ins Leben gerufen und findet in Amerika am sogenannten Black Friday statt, den Tag nach Thanksgiving (Erntedankfest), an dem der Konsum in den USA besonders hoch ist, da die Amerikaner frei haben und erste Weihnachtsbesorgungen machen.

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Protest gegen Ausbeutung

Die Amerikaner sollen mit dem „Kauf-Nix-Tag“ zu einem 24-stündigen Verzicht auf Konsum bewegt werden. Gleichzeitig steht der Protest gegen ausbeuterische Produktions- und Handelsstrategien internationaler Konzerne und Finanzgruppen im Mittelpunkt. Der Protest soll zu einem nachhaltigen Kaufverhalten führen. In Deutschland wird der „Kauf-Nix-Tag“ von der Narra e.V. und der Konsumnetz AG von Attac organisiert. Der Protest gegen den verantwortungslosen Konsum am letzten Samstag im November ist in Deutschland noch wenig bekannt. Die Aktionen sind noch spärlich und Kritiker fragen sich, ob tatsächlich ein Konsumverzicht geübt wird oder nur ein Verschieben der Einkäufe stattfindet, was wenig produktiv wäre und den Protest in Frage stellen würde.

Protest für nachhaltigen Konsum

Protest Konsum Kaufnix

Es wäre jedoch wünschenswert, dass der Protest für einen nachhaltigen Konsum mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt. Konsum ja, Konsum-Wahn nein, könnte das Motto lauten. Der Massenkonsum und der damit verbundene Preiskampf führen zur Ausbeutung von Mensch und Natur. Da die Konsumenten ein begrenztes Budget zur Verfügung haben kann nur dann immer mehr konsumiert werden, wenn die Preise gnadenlos gedrückt werden. Und dies hat zur Folge, dass Ressourcen rücksichtslos missbraucht, ungerechte Löhne gezahlt und Abarten wie die Massentierhaltung gefördert werden. Um dies ins Bewusstsein zu rücken ist ein Protest sinnvoll.

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Textquelle:kleiner-kalender.de

Bildquelle: Foto 1: Thorben Wengert/Pixelio.de Foto 2: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de