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Dynamischer Agroforst schützt Bienen und Insekten
Dynamischer Agroforst

Dynamischer Agroforst schützt Bienen und Insekten

Die Zahl der Bienen und Insekten hierzulande ging in den vergangenen Jahren massiv zurück. Wer selbst etwas zum Schutz der fleißigen Helfer beitragen möchte, kann seinen Garten mit der Methode Dynamischer Agroforst rundum bienen- und insektenfreundlich gestalten. 

Bienen und Insekten sind für ein funktionierendes Ökosystem unerlässlich, da sie zahlreiche Kulturpflanzen bestäuben und so für unser Überleben sorgen – doch ihr natürlicher Lebensraum schwindet. Zudem sind sie Bedrohungen wie Pestiziden, Bakterien und Parasiten ausgesetzt. Um die fleißigen und wichtigen Helfer zu schützen, kann einiges getan werden.

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Als besonders effektiv erweist sich die Aufforstungs- und Anbaumethode Dynamischer Agroforst. Sie nutzt und verstärkt natürliche Prinzipien, so können beispielsweise Wälder in kurzer Zeit wiederaufgeforstet werden. Aber auch für kleinere Anbauflächen, zum Beispiel den eigenen Garten, ist die Methode bestens geeignet: Auf kleinem Raum lässt sich in kurzer Zeit ein hoher Ertrag an Obst, Gemüse und Kräutern erzielen. Und somit auch ein eigener Beitrag zum Schutz der Bienen- und Insekten leisten. 

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Wie funktioniert Dynamischer Agroforst? 

Dynamischer Agroforst

Dynamischer Agroforst basiert auf drei Grundprinzipien: der Vielfalt der Arten, einer hohen Pflanzendichte sowie dem Schnitt der Pflanzen. 

Eine besonders große Vielfalt sorgt für einen gesunden und stabilen Garten. Diese Vielfalt wird durch den Anbau verschiedener Pflanzenarten erreicht – darunter zum Beispiel Bäume, Sträucher, Gräser und Blumen. Auch unterschiedliche Wuchshöhen, Wurzeln sowie verschiedene Blüh-, Reife- und Lebenszeiten spielen im Dynamischen Agroforst eine wichtige Rolle. 

Die Gartengesundheit und Wachstumskraft wird auch durch eine hohe Pflanzendichte gefördert. So sollte im Dynamischen Agroforst dicht gepflanzt und jeder Raum genutzt werden. Durch die hohe Dichte werden zum Beispiel Krankheiten besser abgewehrt. Zudem sorgt sie für mehr Wärme, Biomasse und einen guten Windschutz.

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Natürlich ist es wichtig, den vielfältig und dicht bepflanzten Garten angemessen zu pflegen. Dabei steht vor allem der Schnitt im Vordergrund. Dadurch wird Licht geschaffen und neue Biomasse für den Boden gewonnen. Nicht zuletzt sorgt der Pflanzenschnitt auch für neue Wachstumskraft. 

Mit diesen drei Prinzipien lässt sich ein bunter, insekten- und bienenfreundlicher Garten zaubern. Doch das ist längst nicht alles. Gärten, die nach Dynamischem Agroforst gestaltet sind, verbessern außerdem Luft, Boden und Klima. Und das absolute Highlight: Zahlreiche eigens angebaute Gemüse-, Obst- und Kräuterpflanzen sorgen für heimische Bio-Kost.  

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Projekt „Blühende Gärten“ für den Bienen- und Insektenschutz

Einen Beitrag zum Bienen- und Insektenschutz durch Dynamischen Agroforst leistet, zusammen mit den Naturefund e. V., auch toom Baumarkt. Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Blühende Gärten“ werden aktuell Grünflächen in 20 Kindergärten der Lebenshilfe in bienen- und insektenfreundliche Gärten verwandelt, wo Gemüse, Kräuter und Obst wachsen. Toom Baumarkt ist bekannt für seinen intensiven Einsatz für den Umwelt- und Artenschutz. Das Unternehmen kooperiert bereits seit einigen Jahren mit dem Naturefund.e.V., indem es u.a. während der Nachhaltigkeitswoche vom 26. Februar bis 23. März einen Euro pro verkauftem Artikel aus den Sortimenten der Bio-Gehölzen und der torffreien „toom“ Bio-Erden spendete und damit Gärten von Lebenshilfe-Einrichtungen nach der Methode begrünte.

Mollesnejta vorher

Dynamischer Agroforst in Südamerika (vorher)

Mollesnejta nachher

(nachher)

Übrigens: Beim Kauf von bienenfreundlichen Zierpflanzen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Neonicotionide eingesetzt wurden. Da diese Pestizide als besonders bienengefährlich gelten, bietet toom als einer der ersten deutschen Baumärkte nur noch Zierpflanzen an, die ohne Neonicotinoide produziert wurden. 

Weitere Infos finden Sie unter: www.toom.de

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Quellen: Naturefund e.V.; toom, Bilder: Shutterstock/MMCez, Depositphotos/montana; Naturefund e.V., Text: Emi Baier