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Was bei Einschlafproblemen hilft
Probleme beim Einschlafen

Einschlafstörungen? Mit diesen Tricks schlafen Sie schneller ein

Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie wälzen sich im Bett umher, finden einfach nicht die vermeintlich richtige Einschlafposition, die Gedanken kreisen im Kopf umher und die Uhr tickt – in wenigen Stunden müssen Sie schon wieder aufstehen.

Erinnern Sie sich noch daran, als Ihnen als Kind eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen wurde oder Sie vielleicht mit Ihren Eltern gebetet haben? Unabhängig davon, ob religiöse Motive dahinter steckten oder Ihre Eltern gerne vorlasen: Sie orientierten sich an ein festes Ritual, das Ihnen ein Gefühl von Sicherheit gab. Rituale sind nicht nur für Kinder wichtig, auch für Erwachsene strukturieren festgelegte Abläufe in einer immer hektischer werdenden Welt den Alltag, lösen Vertrautheit und Geborgenheit aus.

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Welches kleine Ritual tut Ihnen gut? Probieren Sie aus: Ein Tee mit entspannenden Kräutern wie Baldrian oder Lavendel, das Lesen Ihres aktuellen Lieblingsromans oder ein heißes Bad, das den Kreislauf herunterfährt? Lediglich der Gebrauch von elektronischen Geräten wie Tablet, Handy oder Computer sollte vermieden werden, da die blauen Wellenlängen des Lichtes wieder munter machen.

Gedanken kreisen

Wenn die Gedanken nicht aufhören zu kreisen

Es könnte so einfach sein. Sie liegen rechtzeitig im kuscheligen Bett, das Zimmer ist angenehm temperiert - ruhig und dunkel - und dennoch gehen Ihnen die oft quälenden Gedanken nicht aus dem Kopf. An dieser Stelle bewährt sich oft das gute alte Tagebuch. Wer all seine Sorgen, Erlebnisse aber auch anstehende Ereignisse oder Aufgaben schriftlich festhält, kann sie besser beiseitelegen. So wissen Sie, dass sie nicht weg sind, sondern festgehalten wurden und Sie sie jederzeit nachschlagen köennen.

Tagebuch schreiben

Ein Dankbarkeits-Tagebuch hilft, mit positiveren Gedanken und Gefühlen einzuschlafen

In emotional besonders aufwühlenden Zeiten, in denen Sie einem Tag womöglich gar nichts Gutes mehr abgewinnen kann, empfiehlt sich ein Dankbarkeits-Tagebuch. Diese aus der Achtsamkeitspraxis stammende Methode hilft Ihnen, mit positiveren Gedanken und Gefühlen einzuschlafen. Egal wie – subjektiv betrachtet – schlimm ein Tag gewesen ist, es dürfen ausschließlich gute, nette Dinge hinein­ge­schrie­ben werden. Das kann das Lächeln eines Fremden in der Bahn gewesen sein, die Nachfrage von Kollegen oder Freunden, wie es einem gehe oder das selbstgemalte Bild, das Ihr Kind Ihnen aus dem Kindergarten mitbrachte. Probieren Sie es aus, Sie werden überrascht sein, wie fix der schreckliche Tag in den Hintergrund rückt. Schon bald schlafen Sie hoffentlich mit einem Lächeln ein.

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Schon fast in die Traumwelt geschafft

Sie liegen still da und warten auf den Übergang in die Traumwelt doch nichts passiert. Ihr Körper ist schon so entspannt, dass an einen Tee oder Tagebuchschreiben nicht mehr zu denken ist und trotzdem schlafen Sie einfach nicht ein?

Wer es schon so weit geschafft hat, kann es mit kleinen Meditationen oder Atemübungen probieren. In beiden Fällen fokussieren Sie sich auf eine Sache. Der Übergang zum Einschlafen kann durchaus fließend sein. Allerdings erfordern beide Optionen etwas Übung.

Einfachere und ähnlich wirksame Methoden können Schäfchen zählen sein oder die Vorstellung sich an einen schönen Ort zu wähnen, an dem Sie sich gut entspannen können. Träumen Sie sich dorthin und bleiben Sie direkt da.

Natürliche Einschlaftechniken

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Quellen:, Bilder: Depositphotos/photographee.eu, Unsplash/Lacie Slezak, Nomao Saeki, Aidan Meyer, Text: Jasmine Barendt