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Blumige Kleider für warme Tage
Faire vegane Mode

Faire, vegane Mode für den Sommer

Auch vor dem Kleiderschrank macht der vegane Lifestyle nicht halt! Denn Mode auf Kosten von Tieren ist für viele Menschen keine Option mehr. Hier findest du die aktuellen Fashion-Trends und jede Menge Infos zu alternativen veganen Materialien. 

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„Erfreulicherweise gibt es inzwischen zahlreiche vegane Alternativen zu Wolle, Seide oder Leder“, weiß Mimi Sewalski vom Avocado Store. „Als Lederersatz ist zum Beispiel Kork sehr beliebt für Schuhe, Taschen oder Gürtel,“, so die Eco-Fashion-Expertin. Spannend findet Sewalski auch Piñatex, sogenanntes Ananasleder, ein lederähnliches Material aus den langen Fasern der Ananasblätter. Ähnlich wie Filz werden die Fasern zum Piñatex-Gewebe gewalkt.

Der zeitlose Sneaker Wata mit dem typischen weißen V-Logo aus wild gewachsenem Naturkautschuk wurde aus recyceltem PET hergestellt

Der zeitlose Sneaker Wata mit dem typischen weißen V-Logo aus wild gewachsenem Naturkautschuk wurde aus recyceltem PET hergestellt

Schuhe aus Kork, Naturkautschuk & Co

Kork ist ein angesagtes Naturmaterial für Schuhe. Die Rinde der Korkeichen lässt sich wie Leder verarbeiten – und sie verhält sich auch ähnlich. Kork ist strapazierfähig, atmungsaktiv, spritzwasserdicht und hält warm. Neben Kork werden für vegane Schuhe auch gerne Bio­baumwolle, recyceltes Polyester, Bambus oder Naturkautschuk verwendet.

Das französische Sneakerlabel „Veja“ ist be­kannt für seine nachhaltig und fair produzierten Schuhe. Das limitierte Sondermodell „Wata“ der aktuellen Sommerkollektion will ein Zeichen gegen die Verschmutzung der Meere setzen.

Die bequemen Espadrilles von Shoemates lassen Luft an die Füße

Die bequemen Espadrilles von Shoemates lassen Luft an die Füße


 

Wenn es heiß wird, tauschen wir unsere Snea­kers gerne gegen luftigeres Schuhwerk. Bequeme Espadrilles sind in diesem Sommer mehr als angesagt. Die Espadrilles in Denim-Optik des Münchener Labels „Shoemates“ sind die ideale Ergänzung für einen Casual-Look mit Jeans oder sommerlichen Chinos. Neben dem robusten Obermaterial aus Textil, sorgen das weiche Innenmaterial und die Bastsohle mit gummierter Laufsohle den ganzen Tag über für ein angenehmes Tragegefühl.
 

Dank vorgeformtem Fußbett aus Kork kann man stundenlang in den Metallic Sandalen von Bahatika laufen

Dank vorgeformtem Fußbett aus Kork kann man stundenlang in den Metallic Sandalen von Bahatika laufen

Minimalistisch designte Sandalen im an­ge­sag­ten Metallic-Look hat das österreichische Eco-Label „Bahatika“ im Programm. Designt werden die Schuhe in Wien und dann in einer kleinen Manufaktur in Spanien handgefertigt. Da die Materialien lokal eingekauft werden, gelingt es Bahatika, die Transportwege und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Oben Veganleder, unten eine griffige Sohle aus Naturkautschuk. Dem vorgeformten Fussbetts aus Kork sei Dank – in den gemütlichen Sandalen kann man stun­den­lang laufen.

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Die Denimbluse von Lanius aus Modal ist unkompliziert und vielfach kombinierbar.

Die Denimbluse von Lanius aus Modal ist unkompliziert und vielfach kombinierbar

Kleider & Co aus veganen Materialien        

Beliebte Materialien für vegane Kleider & Co sind Biobaumwolle, Leinen, Hanf, Modal oder Lyocell. „Wer bei veganer Kleidung das weiche Seidenfeeling vermisst, sollte nach Kleidung­sstüc­ken aus Lyocell oder Modal suchen“, rät Mimi Sewalski. Die natürliche Cellulosefase Lyocell wird aus Holz gewonnen und gehört zu den Lieblingen grüner Designer. Denn Lyocell ist ein echtes Allroundtalent: Die Faser fühlt sich an wie Seide, wärmt wie Wolle und kühlt wie Leinen. Auch Modal ist eine reine Cellulose-Faser auf Buchenholz-Basis. Modal ist weich, elastisch, formbeständig und knitterarm.

Aus 100 % Modal ist z. B. die hüftlange ärmellose Denimbluse des Kölner Labels „Lanius“. Raffiniert sind der Faltenwurf am runden Ausschnitt und der leicht fransige Kragen. Trotz des Denimcharakters ist die Bluse sehr feminin und weichfallend.

Das Blumenkleid Nevada von Thought besteht aus Lyocell, Biobaumwolle und Viskose

Das Blumenkleid Nevada von Thought besteht aus Lyocell, Biobaumwolle und Viskose

Blumige Kleider für warme Tage

Blumen und Blüten begegnen uns in der aktuellen Sommermode auf Schritt und Tritt. Von kleinen Streublümchen über plakative Blumendrucke bis hin zu exotischen Mustern ist alles angesagt. Exotisch-floral geht es auch auf dem weißen knielangen Kleid „Nevada“ von „Thought“ zu. Das zarte türkisfarbene Blumen­muster in Kombination mit dem taillierten Schnitt und dem in Falten liegenden Rock machen das Kleid zum echten Hingucker. 

Das tailliert geschnittene Sommerkleid „Eden Rose“ von Lanius mit dem modischen All-Over-Blumenprint ist ein Modal-Baumwoll-Gemisch. Dadurch fällt es leicht und fließend, die Taille lässt sich mit einem Bändchen schön betonen.

Blumige Kleider für warme Tage

Links: Ob lässig zu Sneakers oder elegant zu hohen Schuhen – das Blumenkleid von Lanius ist ein absolutes Lieblingsteil für jeden Tag; Rechts: Das weiß-blau geblümtes Kurzkleid von Skunkfunk ist lässig und luftig geschnitten. 

Angedeutete Volantsarme geben diesem sommerlichen Kleid von ManduTrap das gewisse Etwas

Angedeutete Volantsarme geben diesem sommerlichen Kleid von ManduTrap das gewisse Etwas.

Ein perfektes Outfit für heiße Sommertage: das geblümte Kurzkleid der baskischen Fashion-Brand „Skunkfunk“. Neben Klassikern wie Biobaumwolle und Leinen arbeiten die nord­spa­ni­schen Designer auch mit eher unbekannten oder längst vergessenen Materialien wie Ramie, eine hochwertige Bastfaser. 

Zeitlose Slow-Fashion in hochwertiger Qualität – dafür steht das Berliner Label „ManduTrap“. Für ihre ausgefallenen Outfits verwenden die Designer hauptsächlich „deadstock fabrics“, das sind Über- bzw. Fehlproduktionen großer Firmen. Das raffiniert geschnittene Neck­holder­kleid „Lena“ ist mit rosa-, purpur- und lilafarbenen Blümchen besetzt.

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Streifen sind die Stars des Sommers

Streifen in allen nur erdenklichen Variationen sind im Sommer die Modestars. Dabei kommt der klassische Marinelook wohl nie aus der Mode, wie das Label „Seasalt Cornwall“ mit seinen maritimen Breton-Shirts zeigt. 

Ebenfalls auf den Marinelook setzt das britische Eco-Label „Peopletree“ mit dem blauweiß geringelten Maxirock „Reta“. Die knöchellangen Röcke sind ideal für die ersten warmen Übergangstage, denn sie wärmen und kaschieren prima unsere noch winterweißen Beine. Maxiröcke lassen sich nach Lust und Laune stylen: mit T-Shirt, filigranem Trägertop oder Sommerbluse, beispielsweise einer angesagten Carmenbluse. Das Oberteil kann man in den Bund stecken, das modelliert die Taille – oder man trägt es einfach drüber. Wird das Oberteil über dem Rockbund getragen, sollte man darauf achten, dass es nicht zu lang ist.

Streifen sind die Stars des Sommers

Links: Das rotweiß geringelte Kurzarm-Shirt von Seasalt Cornwall ist ein absoluter Klassiker und lässt sich toll zu Jeans oder weißen Shorts kombinieren; Rechts: Mit einem weißen Shirt lässt sich der gestreifte Maxirock von Braintree wunderbar kombinieren

Tierfreundlich in den Urlaub mit veganer Strandmode

Richtig Urlaubslaune macht das florale Maxikleid „Breeze“ im Boho-Stil des Londoner Labels „Komodo“. Ob für den Stadtbummel oder Strand – das seidig schimmernde Kleid aus Lyocell gehört auf jeden Fall in den Koffer.

Ebenfalls ein toller Urlaubsbegleiter: die luftige Freizeithose im modischen Culotte-Style mit auffallenden Palmwedeln des Labels „Thought“. Das australische Label will verstärkt Hanf in der Mode etablieren. Denn Hanf benötigt beim Anbau weder Pflanzenschutz- noch Insektenschutzmittel und kommt mit sehr wenig Wasser aus. Außerdem schützt Hanf vor UV-Strahlen und beweist sich als sehr langlebig.

Tierfreundlich in den Urlaub mit veganer Strandmode

Links: Das Maxikleid von Komodo ist das perfekte Urlaubsoutfit; Rechts: Dank des Gummizugs am hinteren Bund und der lockeren Passform ist die 7/8 lange Hose von Thought bequem zu tragen

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Absolut strandtauglich ist der Jumpsuit aus Biobaumwolle von „OGNX“.Der leichte Taillenbund zeichnet eine schöne Silhouette, der etwas weitere Beinbund sorgt für einen angenehmen Sitz. 

Bikini oder schicker Einteiler – das ist beim Schwimmen die Frage! Die Badeanzüge und Bikinis des jungen Hamburger Swimwear-Labels „MYMARINI“ sind sportlich und trotzen selbst starker Brandung. Da bleibt alles sicher am Körper! Zugleich überzeugen die Teile durch ihre femininen Designs, die an einen zarten Retro-Look erinnern. Azul und Smaragd – das sind starke Farben für den hochgeschlossenen Einteiler im Colorblocking-Stil mit tiefem Rückenausschnitt. Wer’s lieber einfarbig mag, greift zum Modell in Schwarz, Marine oder Bordeaux. 

Tierfreundlich in den Urlaub mit veganer Strandmode

Links: Der Jumpsuit von OGNX mit blauem Ocean-Print lädt nicht nur mit Blick aufs Meer zum Träumen ein; Rechts: Ein echtes Highlight: Der Badeanzug von MYMARINA vertauscht beim Wenden die Farben

Der beerenfarbene Zweiteiler ?Lani? von Woodlike Ocean mit dem raffiniert hochgeschnittenen Neckholder-Top ist sportlich und sexy zugleich

Der beerenfarbene Zweiteiler „Lani“ von Woodlike Ocean mit dem raffiniert hochgeschnittenen Neckholder-Top ist sportlich und sexy zugleich

Strandfeeling versprühen auch die Badeanzüge und Bikinis von „Woodlike Ocean“. Die Eco-Brand fertigt Bademode aus dem regenerativen ECONYL®-Garn, das aus alten Fischernetzen hergestellt wird. Die Bademoden sind somit nicht nur optisch ein Hingucker, sondern überzeugen insbesondere durch ihre Umwelt­freund­lich­keit. 

Noch mehr vegane Sommermode gibt es hier zu finden: www.avocadostore.de

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Quellen: Avocado Store, Bilder: Avocado Store, Text: Emi Baier