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Demenz frühzeitig vorbeugen
Demenz frühzeitig vorbeugen

5 Tipps, um dem Vergessen vorzubeugen

Die Lebenserwartung nimmt zu. Ein positiver Lebensstil und soziale Kontakte sind präventive Maßnahmen, um auch im Alter geistig fit zu bleiben. Neueste Studienergebnisse zeigen, dass besonders die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf das Gedächtnis, die Konzentration und den  Erhalt geistiger Fähigkeiten im Alter haben kann. 

Aktives Altern

Wer kennt das Phänomen nicht? Mit zunehmendem Alter macht sich eine Unkonzentriertheit und Vergesslichkeit bemerkbar. Ständig auf der Suche nach einfachsten Wörtern und manche Aufgaben erscheinen als unlösbar. Immer schneller kommt es zur geistigen Erschöpfung und in Folge auch zum Gedächtnisverlust. Was zu Beginn überspielt und später oft belächelt wird, wird zu einem großen gesundheitlichen sowie sozialen Problem, wenn die Diagnose Demenz lautet. 

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Neben der Depression ist die Demenz die häufigste psychische Erkrankung im Alter. Durch hirnorganische Ursachen kommt es zu sehr starken Veränderungen des Gedächtnisses und anderer geistiger Funktionen. Die Erkrankung beeinträchtigt zahlreiche Gehirnfunktionen, einschließlich Denken, Orientierung, Lernfähigkeit, Auffassung, Sprache und Urteilsvermögen. Schreitet die psychische Störung voran, ist eine selbstständige Lebensführung nicht mehr möglich. Die kognitiven Beeinträchtigungen werden zusätzlich von Veränderungen der emotionalen Kontrolle und des Sozialverhaltens begleitet. 

Aktivitäten im motorischen, kognitiven, emotionalen sowie sozialen Bereich und eine gesunde Ernährung stellen deshalb einen wesentlichen Faktor zur Prävention psychischer Defizite im Alter dar. Frei nach dem Motto „gesund essen, lachen, lernen und bewegen“, das hält nämlich geistig und körperlich fit und schützt vor der Demenzerkrankung. 

Tipp 1: Nahrung für das Gehirn

Gesunde Ernährung

Das Absterben von Nervenzellen und damit einhergehenden Konzentrationsproblemen und Vergesslichkeit im Alter ist ein natürlicher Prozess, der durch eine gesunde Ernährung und der gezielten Einnahme bestimmter Ernährungs- und Vitalstoffe verlangsamt werden kann.

Das menschliche Gehirn besitzt ungefähr 100 Milliarden Nervenzellen. Jede dieser Zellen ist mit bis zu 10.000 weiteren Zellen verbunden. Aus dieser weitläufigen Verknüpfung entsteht ein dichtes Netzwerk aus Nervenzellen. Für den Aufbau und Funktion des komplizierten Nervengeflechtes benötigt das Gehirn laufend Energie in Form von Sauerstoff, Glucose und Nährstoffen. Die schlaue Kost sollte demnach aus viel Obst und Gemüse, Fisch und Vollkornprodukten bestehen, denn um auf Hochtouren zu arbeiten und Höchstleistungen zu erbringen, braucht unser Gehirn eine gesunde und ausgewogenen Ernährung. Ein Mangel an Nährstoffen bedeutet immer einen Mangel an Konzentration. Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe sind für eine ordnungsgemäße Nervenfunktion unverzichtbar. Mit fortschreitendem Alter kann es sinnvoll sein, bestimmte Mikronährstoffe ergänzend einzunehmen, da der deutlich höher ist als in der ersten Lebenshälfte. Eine gezielte und regelmäßige Einnahme zeigt innerhalb kürzester Zeit beachtliche Erfolge. Nicht nur die Konzentration und das Gedächtnis, sondern auch die Stimmung und die körperliche Verfassung profitieren.

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Vitaminmangel vermeiden 

Bei Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, wird häufig ein Vitamin C- und E-Mangel festgestellt. Wichtig für das Denken sind auch die sogenannten B-Vitamine. Ergänzungen enthalten im Optimalfall acht B-Vitamine, wobei der Fokus vor allem auf Vitamin B1, B6, B12 und Folsäure liegen sollte. Die B-Vitamine fördern und unterstützen die Energieproduktion in den Nervenzellen und sorgen für geistige Wachheit und Konzentration. Um länger leistungsfähig zu bleiben und den Körper und Geist fit zu halten, sind die Omega-3-Fettsäuren ebenfalls sehr wichtig, denn das menschliche Gehirn verfügt über einen großen Anteil an Fetten. Omega-3-Fettsäuren sind beispielsweise in Fischen enthalten und wirken sich positiv auf das Gedächtnis und die Merkfähigkeit aus. 

Die unterschätzten sekundären Pflanzenstoffe

Den zu den sekundären Pflanzenstoffen zählenden Flavonoiden wurden schon lange wichtige Schutzwirkungen gegen demente Erscheinungsbilder nachgesagt. In der ayurvedischen Medizin wurden die vielseitigen gesundheitsfördernden Effekte von Pflanzenstoffen schon früh genutzt. Die schützende Wirkung auf das Gehirn von Kurkuma, Grüntee-Extrakt EGCG, Weihrauch und das Pterostilben aus der Heidelbeere wurde mittlerweile auch von der modernen Wissenschaft bestätigt. Aktuell wurde anhand dieser Forschungsergebnisse ein sehr komplexes Präparat namens neurofelixir entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse des alternden Gehirns abgestimmt ist und eine ganze Menge Pflanzenstoffe, Vitamine und Aminosäuren verbindet. Insgesamt vereint das als Trinkpulver oder als Kapseln erhältliche Produkt über 25 Mikronährstoffe für Gehirn und Körper.

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Tipp 2: Soziale Kontakte pflegen

Soziale Kontakte pflegen

Aktivität ist eine wichtige Prävention gegen das Auftreten einer Demenzerkrankung. Aktive Menschen sind nicht nur fröhlicher, zufriedener und glücklicher, sondern auch gesünder als jene, die sich nur „schonen“ und kaum das Haus verlassen. Wichtig ist auch, sich positiv auf das Älterwerden einzustellen und die Aufrechterhaltung und der Aufbau sozialer Kontakte. Die Kommunikation mit jüngeren Menschen und nicht nur familienbezogene Kontakte spielen eine wichtige Rolle in der Demenzprophylaxe. Immerhin gilt die Vereinsamung als einer der Hauptrisikofaktoren für eine Altersdemenz. 

Tipp 3: Gedächtnistraining

Das Gedächtnis zu trainieren kann wirklich Spaß machen. Heute klagen junge und ältere Menschen über ein schlechtes Gedächtnis. Bereits Schüler merken sich Zahlen schwer und viele Erwachsene vergessen Namen oder finden Dinge auf Abruf nicht mehr. Bei Konzentrations- und Gedächtnisschwäche kann zusätzlich zu den oben genannten Ernährungsstoffen ein regelmäßiges Training des Gedächtnisses helfen.

Merkfähigkeit ist verwandt mit Lernfähigkeit. Der Mensch kann bis ins hohe Alter hinein lernen, das heißt, einen Zuwachs von Neuem erfahren. Die Merkfähigkeit des Gehirns hört nicht auf – vorausgesetzt sie wird geübt. Sie wächst mit der Übung, sie potenziert sich geradezu. Im Alter wird das einstige Wissen der Jugend durch assoziatives Denken, also dem Denken in Zusammenhängen, erweitert. Dieser Vorteil ist besonders dann sehr effektiv, wenn ein Erlebnischarakter, eine Beteiligung von Gefühlen positiver oder negativer Art, bei dem Lernvorgang mitbeteiligt ist. Vom Kreuzworträtsel, über Bilderrätsel bis hin zum Sudoku gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, das Gedächtnis zu trainieren. Ob alleine oder in Gruppen, es gilt, je fitter, desto besser, jedoch ohne zu übertreiben. Wenn bereits leichte Beeinträchtigungen vorliegen, sollte man sich darauf besinnen, was noch gut vorhanden ist und genau diese Ressourcen nutzen. 

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Tipp 4: Gesundheitsvorsorge

Wer kennt seine genauen Cholesterin-, Blutzucker und Blutdruckwerte? Hoher Blutdruck, Diabetes und erhöhte Blutfette fördern die Demenzerkrankung. Besonders gefährlich ist der Bluthochdruck. Er bleibt meistens über einen längeren Zeitraum unentdeckt, weil er kaum Beschwerden verursacht. Nur wer regelmäßige Vorsorge betreibt, kann dem Hochdruck und den erhöhten Blutwerten den Kampf ansagen. Vorbeugen ist besser als heilen, das gilt vor allem für Diabetes. Um dieser Erkrankung vorzubeugen, muss das Gewicht reduziert werden und eine Ernährungsumstellung stattfinden. Dazu kommen die regelmäßige Bewegung und die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen.

Tipp 5: Regelmäßige Bewegung

Regelmäßiger Sport fördert die Gesundheit

Regelmäßiger Sport fördert die Gesundheit und bringt das Gehirn auf Hochtouren. Es muss kein Marathon gelaufen werden, schon täglich dreißig Minuten schnelleres Gehen sind gut für Körper und Geist. Schwimmen und Radfahren beugen nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sondern verhelfen auch zu geistigem Wohlbefinden. Sinnvoll ist, die Bewegung in den Alltag zu integrieren. Treppen steigen, statt mit dem Lift fahren, mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit und der kurze Weg zum Bäcker kann zu Fuß bewältigt werden. Weiter lesen...

Quellen:, Bilder: Depositphotos/TarasMalyarevich, TarasMalyarevich, photography33, halfpoint, Text: red

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