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Ältere Frau mit Bücher
Wie kann ich mein Gedächtnis verbessern

Tipps zur Gedächtnisstärkung

Das menschliche Gehirn ist ein faszinierendes Gebilde, welches bis heute noch nicht vollständig erforscht ist und dementsprechend auch nicht zu hundert Prozent verstanden wird. Dennoch machen die Wissenschaftler stetige Fortschritte in diesem Gebiet. Eine der neuesten Erkenntnisse ist, dass die Fähigkeit zur Erinnerung bereits ab Mitte Zwanzig beginnt nachzulassen. Doch die guten Nachrichten sind: Das Gehirn baut nicht ab – es wird umstrukturiert. 

Durch solche Umstrukturierungen im Hirn in Kombination mit dem alltäglichen Stress und der permanenten Belastung neue Informationen aufzunehmen und abzuspeichern entstehen Konzentrations- und Erinnerungsprobleme. Es ist wichtig, stets zu erwähnen, dass diese einfachen, harmlosen Probleme mit dem Gedächtnis ein ganz normaler Prozess sind, welcher keinen Grund zur Beunruhigung bietet.

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Ab einem Alter von in etwa 40 Jahren treten solche Erinnerungslücken vermehrt auf. Doch auch dabei handelt es sich um einen ganz normalen, natürlichen Prozess. Nichts desto trotz ist es verständlich, dass solche Gedächtnisschwierigkeiten zu Verunsicherungen führen. Und auch wenn sich dieser Prozess nie gänzlich aufhalten lässt, können doch einfache Tipps dazu führen, das Gedächtnis zu stärken und geistig fit zu bleiben.

Das Hirn will gefordert – aber nicht überfordert – werden

Ganz wie die Muskulatur des Menschen muss auch das Denkvermögen trainiert werden, um auch im höheren Alter noch hervorragend leistungsfähig zu bleiben. Dazu können einfache Denksportübungen bereits hervorragende Hilfe bieten, aber auch regelmäßige Lektüre von neuen Informationen (Zeitung, Bücher, etc.) regt den Denkprozess an. Es gilt jedoch, dabei darauf zu achten, dass man sich selbst – und damit auch sein Hirn – nicht übermäßigem Stress und Dauerbelastung aussetzt. Regelmäßige Pausen und ein gezieltes Abschalten des Kopfes und die damit verbundene Regeneration tragen maßgeblich zur Gedächtnissteigerung bei.

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Die richtige Ernährung ist eine große Hilfe zur Gedächtnissteigerung

Gesundes Obst und Gemüse

Das Thema Ernährung ist aus keinem einzigen gesundheitlichen Thema wegzudenken. Zu jedem Punkt existieren unterschiedlichste Studien, welche häufig widersprüchlich erscheinen. So auch in Bezug auf das Gedächtnis und die Erinnerungsfähigkeiten. Man kann davon lesen, dass nur gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse dazu beiträgt, auch im hohen Alter besonders fit im Kopf zu bleiben. Nüsse sollen dazu beitragen, die Gehirnzellen mit Sauerstoff zu versorgen und Schokolade erhöht die Leistungsfähigkeit des eigenen Denkapparates. Doch wie sollen Ernährungsgewohnheiten nun genau aussehen, um Gedächtnisschwund zu vermeiden? Eine Allgemeine Regel kann dazu nicht vorgegeben werden. Es gilt, die Ernährung an die eigenen Gewohnheiten und Anforderungen anzupassen. Als Grundsatz kann man sich daran orientieren, dass die Ernährung stets möglichst abwechslungsreich sein sollte. Frisch gekochtes Essen ist stets besser als Fertiggerichte. Obst und Gemüse und damit verbunden ein umfangreiches Angebot an Vitaminen ist nie ein Fehler.

Lesen Sie hier mehr dazu, welche Mikronährstoffe das Gehirn schützen und stärken!

Auch die Hirnzellen benötigen Erholung: Am besten in Form eines gesunden Schlafes

Um die bestmögliche geistige Leistung zu gewährleisten, benötigt der Mensch regelmäßige erholsame Pausen. Dazu bietet sich der nächtliche Schlaf hervorragend an. Doch viel zu häufig ist dieser nicht wirklich erholsam, der Kopf kann nicht abschalten, die Regeneration ist daher zu wenig. Um den Schlaf bestmöglich zur geistigen Erholung zu optimieren, gilt es, vor dem Schlafen bereits den Kopf so gut wie möglich frei von belastenden Gedanken zu bekommen. Gerne wird zu diesem Zweck heutzutage auf Fernsehen, Internet-Surfen oder das Lesen auf eBook Readern zurückgegriffen. Doch diese Geräte sorgen durch das Licht der Bildschirme auch dafür, dass das Hirn zusätzlichen Belastungen ausgesetzt wird, wodurch es sich im Schlaf nicht gänzlich erholen kann. Als Alternative kann beispielsweise das gute alte „echte“ Buch herangezogen werden – aber auch Gespräche mit dem Partner vor dem Einschlafen können wunderbar den Kopf frei von belastenden Dingen machen.

Älteres Paar schläft im Bett

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Weg mit der Routine

Wer jeden Tag denselben Alltagstrott erlebt, wird sein Hirn nur wenig fordern können. Täglich der gleiche Ablauf – sowohl zu Hause, als auch bei der Arbeit sowie auf dem Weg dorthin. Das Durchbrechen solcher Routinen bietet kleine, aber feine Denkanreize. Bereits das Suchen eines neuen Weges zur Arbeit (ob zu Fuß oder per Auto macht hier keinen Unterschied) kann zur Gedächtnissteigerung beitragen. Aber auch das Ausprobieren neuer Kochrezepte oder neuer Hobbys können hier einen großen Unterschied in der Leistungsfähigkeit ausmachen. Da auch ausreichend Bewegung die Bildung neuer Hirnzellen fördern kann, werden zur Bekämpfung von Gedächtnisproblemen häufig auch Spaziergänge empfohlen. Dass diese stets auf unterschiedlichen Wegen ausgeführt werden sollten, versteht sich von selbst.

Quellen:, Bilder: Depositphotos/Goodluz, sarsmis, Wavebreakmedia, Text: red