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Beim Yoga muss man runterfahren, die Gedanken zur Ruhe kommen lassen, bei sich sein ? und genau das fällt vielen Anfängern erst mal richtig schwer.
Mit Stress fertig werden

Yoga ganzheitliches Antistressmittel mit toller Wirkung

Beim Yoga muss man runterfahren, die Gedanken zur Ruhe kommen lassen, bei sich sein – und genau das fällt vielen Anfängern erst mal richtig schwer. 

Statt sich bewusst auf den eigenen Körper und die Atmung zu konzentrieren, erscheint es uns oft leichter, den im Alltag gefühlten Stress zu betäuben – durch Fernsehen, ein Glas Wein oder ein bis oben hin vollgepacktes Freizeitprogramm…

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Spannungen abbauen statt überdecken

Doch das Tolle an Yoga ist, dass man nicht nur Stress und Spannung abbaut, sondern durch die Übungen auch ganz bewusst die eigene Fähigkeit trainiert, sich zu entspannen. Und das ist ganz wichtig, um im Alltag mit stressigen oder belastenden Situationen klar zu kommen, in denen man sich z. B. nicht bewegen oder einfach weglaufen kann, erläutert Yogalehrerin Sanna Rieder vom „Raum für Yoga – Landshut“: „Yoga ist also weit mehr als eine bloße Sportart. Denn durch die Kombination aus kraftvollen Haltungs- und Dehnungsübungen und einem gleichmäßigen Atem, der durch die Nase ein und aus fließt, normalisieren sich nachweislich Blutdruck und Herzfrequenz. Auch das Stresshormon Cortisol im Körper sinkt und sorgt dafür, dass wir uns entspannt und gut fühlen.“

Die Kombination aus Atmung und Bewegung macht´s

Yoga bedeutet also nicht, dass man die ganze Zeit mit geschlossenen Augen gemütlich auf der Matte sitzt, sondern bringt es einen durchaus auch ins Schwitzen. Denn die langsamen fließenden Bewegungen erfordern Kraft und Ausdauer und fördern zudem die Beweglichkeit.

„Viele meiner Yogis hatten zuvor mit Rückenschmerzen oder stressbedingten Verspannungen zu kämpfen. Durch die regelmäßigen Yoga-Übungen fühlen sie sich deutlich besser. Yoga ist einfach unglaublich effektiv für Körper und Geist“, weiß Sanna Rieder aus der Praxis.

Das Tolle an Yoga ist, dass man nicht nur Stress und Spannung abbaut, sondern durch die Übungen auch ganz bewusst die eigene Fähigkeit trainiert, sich zu entspannen.

Der Herzöffner als ideale Einsteigerübung

Auch Anfänger können beim Yoga mit einfachen Übungen tolle Erfolge erzielen – und erspüren…

Als schöne Entspannungsübungen eignen sich beispielsweise Atemübungen, bei denen auch der Herzraum gedehnt – oder wie der Yogi sagt – „geöffnet“ wird. Dies kann helfen, negative Emotionen, die sich im Herzbereich angesammelt haben, loszulassen.

Für die herzöffnende und entspannende Übung Supta Baddha Konasana legt man sich bequem auf den Rücken. Darunter befindet sich – nach Bedarf – eine eingerollte Decke oder ein Yogablock, wobei die kurze Seite am Gesäß anliegt.

Nun werden die Beine angewinkelt und die Fußsohlen zueinander geführt. Die Knie fallen nach außen. Die Arme liegen entweder auf dem Bauch oder sind zur Seite ausgestreckt, die Handflächen zeigen nach oben.

Diese liegende gebundene Winkelhaltung kann bis zu zehn Minuten gehalten werden. Die Haltung wird aufgelöst, indem man sich auf die rechte Seite rollt und über die Seite wieder achtsam nach oben zum Sitzen kommt.

Eine entspannende und stressmindernde Übung (eine sogenannte „Asana“), die sich leicht zuhause nachmachen lässt – und einfach nur gut tut…

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Bilder: depositphotos/sjenner13/master2, Text:red