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Fasten gesund und entschlackend eco woman
Welches Fasten passt zu mir

Entschlacken und wohlfühlen, so gelingt das Fasten

Fasten ist nicht nur zur Fastenzeit beliebt und gesund. Fasten befreit den Körper von blockierenden Schlacken, Fasten entgiftet und tut dem Organismus gut. Wie Sie richtig fasten und wie Sie fit in den Frühling starten.

Fasten bedeutet Verzicht. Beim Fasten werden gezielt bestimmte Nahrungsmittel weggelassen, damit der Körper entschlacken kann. Gerade im Frühling ist es sinnvoll, den Körper mit Fasten von Schlacken im Organismus zu befreien. In der kalten Jahreszeit bleibt oft die Bewegung in der Natur auf der Strecke, man hält sich viel in muffigen Räumen auf und die  Sonneneinstrahlung ist entsprechend gering. Das kann nicht nur zu einem Stimmungstief führen, sondern auch den Organismus belasten.

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Vor dem Fasten Arzt aufsuchen

Fasten befreit von Schadstoffen im Körper und fördert die Vitalität. Vor dem Fasten sollte ein Medizin-Check beim Arzt durchgeführt werden. Wer nämlich unter Mangelerscheinungen leidet oder Nieren-, Herz oder andere gesundheitliche Probleme hat, muss auf das Fasten ganz verzichten oder sich dabei vom Arzt begleiten lassen. Wobei es grundsätzlich zu empfehlen ist, Fasten nicht ohne medizinische Begleitung durchzuführen.

Doch welche Arten vom Fasten gibt es?

Beim Heilfasten wird einige Wochen lang auf jegliche feste Nahrung verzichtet. Ziel ist es, den Körper durch das Fasten zu entgiften und die Selbstheilungskräfte zu unterstützen. Beim Fasten werden dann nur Wasser, Tee und beispielsweise Gemüsesuppe zugeführt.

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Fasten nach Dr. Franz Xaver Mayr

Bekannt ist die sogenannte Mayr-Kur. Beim Fasten nach Dr. Franz Xaver Mayr wird täglich eine Heilkost aus drei Brötchen und bis zu einem halben Liter Milch konsumiert. Begleitet wird das Fasten durch die Einnahme von Bittersalzlösung, die Ablagerungen, Bakterien, Gifte und Säure abbaut. Wichtig: Beim Fasten langsam Kauen und Essen, damit die Nahrung optimal verdaut werden kann.

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Fasten mit Säften

Fasten nach der Buchinger-Methode wiederum bedeutet, dass nur Obst- und Gemüsesäfte und mit Honig gesüßte Tees eingenommen werden. Mittags gibt es Gemüsebrühe. Dazu viel Wasser und Kräutertees trinken. Das Fasten führt nicht nur dazu, dass die Winterpfunde im Frühling purzeln, sondern ebenfalls Giftstoffe im Körper abgebaut werden.

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Fasten nach Rudolf Breuss

Beim Fasten nach der Breuss-Kur werden frisch gepresste Gemüsesäfte mit Tees kombiniert. 42 Tage lang wird auf feste Nahrung verzichtet. Der Saft, der beim Fasten nach dem österreichischen Heilpraktiker Rudolf Breuss benötigt wird, kann in Apotheken gekauft werden. Beim Fasten nach Breuss wird morgens eine halbe Tasse Nierentee getrunken, eine halbe Stunde später Salbeitee mit der Beigabe von Pfefferminze oder Melisse. Beim Fasten wird dann eine weitere Stunde später der Breuss-Saft zugeführt. Pro Tag maximal ein halber Liter. Mittags wie Abends wird zusätzlich Nierentee getrunken. Fasten nach Breuss soll Krebszellen aushungern und den Organismus stärken.

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Fasten mit Gemüse

Fasten ohne auf feste Nahrungsaufnahme zu verzichten? Ja, das gibt es auch. Bei einer Gemüsefastenkur sollte die Nahrungsaufnahme drei Tage vor dem Fasten reduziert werden. Anschließend werden nur noch Rohkost-Gemüse oder leicht gedünstetes Gemüse gegessen (langsam und ausgiebig kauen). Abends sollte auf Rohkost verzichtet werden, damit der Gärprozess im Darm den Schlaf nicht belastet.
Viel Wasser trinken! Und viel Bewegung sollte das Fasten begleiten.

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Richtig Fasten – 5 Tipps:

1.    Das passende Fasten auswählen und dabei die Lebensumstände berücksichtigen.

2.    Untersuchung beim Arzt durchführen und mit dem Arzt das Fasten besprechen.

3.    Den richtigen Zeitpunkt für das Fasten wählen. Wenn beispielsweise viele Feiern anstehen, kann Fasten unpassend sein.

4.    Notwendige Nahrungsmittel (Säfte, Wasser, Tees etc.) besorgen.

5.    „Verführungen“ beim Fasten möglichst meiden (Ausgehen, Restaurantbesuche, Partys).

Textquelle: shape.de, gesundheit.de, richtig-heilfasten.de, Bilder: voelkel, Thinkstock ©Lev Dolgatshjov, ©Zoonar RF, ©Yelena Yemchuck, ©PicturePartners, ©triocean, Autor: Ulrike Rensch