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Kräuter Tipp

Bärlauch, Baby! Tipps für's Bärlauchsammeln im Wald

Im Wald, versteckt unter Sträuchern und Baumstämmen, wächst ein eher unscheinbares Kraut: der Bärlauch. Wer durchs Unterholz stapft und ein paar der grünen Blätter zertritt, bemerkt den Waldbewohner allerdings sofort. Denn Sekunden später wird der Übeltäter von einer intensiven Knoblauchfahne umhüllt. Bärlauch eignet sich wunderbar zum Kochen in der Frühlingsküche. Nachhaltigleben.de gibt Tipps für alle, die selbst losziehen, zum Bärlauchpflücken.

Bärlauchpflücken im Wald bei strahlendem Sonnenschein macht gute Laune. Und gesund ist das zarte Grün noch dazu!  Foto: Fotolia

Möchten Sie Bärlauch selbst sammeln, sollten sie eins beachten:

Die Blätter sehen den Trieben von Herbstzeitlose und Maiglöckchen ziemlich ähnlich. Diese Pflanzen aber sind giftig. Wenige Blätter der Herbszeitlosen reichen aus, um schwere Vergiftungserscheinungen hervorzurufen.

Die Blätter der Herbstzeitlose ähneln denen des Bärlauchs sehr stark. Beim Sammeln Vorsichtig sein!Foto: Fotolia

Das selbe gilt für die Maiglöckchen. Auch ihre Blätter haben starke Ähnlichkeit zu denen des Bärlauchs. Vorsichtig sein beim Pflücken! Foto: Fotolia

Woran erkenne ich eine Vergiftung:

Vergiftungen äußern sich zum Beispiel durch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Im schlimmsten Fall kann eine solche Vergiftung tödlich enden.

Wie sammle ich Bärlauch richtig?

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  •  Vereiben sie die Blätter immer zwischen ihren Fingern! Handelt es sich um Bärlauch, verströmt die Pflanze ihren ganz typischen knoblauchartigen Geruch.
  • Blüht der Bärlauch bereits, sollten Sie vom Rupfen ebenfalls absehen!  Denn ab der Blüte verändert sich die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und der Bärlauch verliert sein feines Aroma
  • Wer ganz sichergehen will, der sollte Bärlauch auf dem Wochenmarkt kaufen. Dort gibt es die zarten Blätter an jedem Stand.

Sarah Kern