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Tropische Früchte
Exotische Früchte

Fit mit Obst: Exotische Früchte und ihre Vitalkräfte

Bananen sind uns allen bekannt. Doch wissen Sie, wie gesund eine Cherimoya ist oder warum die Kaki bei Schilddrüsen-Problemen helfen kann? Lesen Sie das Wichtigste über exotische Früchte und wie Sie mit nur einer Frucht ihren Tagesbedarf an Vitamin C decken können.

Exotische Früchte gehören mittlerweile zu den Obstabteilungen wie Butter in den Kühlregalen. Die Früchte aus fernen Ländern schmecken nicht nur extravagant, sondern enthalten auch vielfältige Nährstoffe, die gesund sind und unsere Vitalität fördern. Exotische Früchte unterscheiden sich meist schon rein optisch vom heimischen Obst. Doch nicht jedem ist bekannt, was tatsächlich exotische Früchte beinhalten. Deshalb hat Ecowoman für Sie eine exotische Früchte Liste zusammengestellt. Die nachfolgende „exotische Früchte Übersicht“ erklärt die Grundlagen von Ananas & Co.

Mit exotischen Früchten fit durch den Alltag.

 

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Exotische Früchte als Gesundheitsbrunnen

Ananas ist gut für die Gesundheit

Ananas ist gut für die Gesundheit.

Ananas: mit der wohl jedem bekannten Frucht mit der stacheligen Haut und dem gelben Fruchtfleisch. Die Ananas ist in unseren Gefilden mittlerweile ganzjährig erhältlich und stammt unter anderem aus Brasilien, Hawaii und afrikanischen Ländern. Die Ananas hat viele gesundheitsfördernde Vorzüge. Sie regt die Verdauung an und ist kalorienarm. 100 Gramm weisen um die 50 kcal auf. Und sie enthält so wertvolle Vitamine wie A und C. Auch Eisen und Calcium ist in ihr reichhaltig enthalten. Da exotische Früchte wie die Ananas oft druckempfindlich sind, empfiehlt es sich, diese schonend zu lagern. Am besten auf eine weiche Unterlagen platzieren und nicht kälter als fünf Grad aufbewahren. Bevor die Ananas genossen werden kann, muss die Blattkrone abgetrennt und die Frucht der Länge nach geviertelt werden. Das Fruchtfleisch an der Schale entlang ablösen und verzehren.

Exotische Früchte als Sportler-Nahrung

Banane: Exotische Früchte gibt es mittlerweile reichhaltig im Angebot. Bekannt und fast schon zum Standard einer Obstabteilung ist die Banane. Aufbewahrt werden sollte sie nicht im Kühlschrank, sondern bei etwa 13 Grad Celcius. Wenn die Banane nachreifen soll, am besten in eine Plastiktüte verschlossen legen. Mit 88 kcal pro 100 Gramm ist die Banane ein ordentlicher Energielieferant und besonders reich an Kalium, Phosphor und Selen.  Die Vitamine A, B und C sind zwar ebenfalls vorhanden, jedoch im geringen Umfang. Dafür liefert die Banane mit einem Anteil von 20 Prozent viele Kohlehydrate, was vor allem Ausdauersportler zu schätzen wissen. Nicht umsonst gilt die Banane bei Marathonveranstaltungen als Zwischen-Snack Nummer eins.

Exotische Früchte als Power-Obst

Cherimoya: Nicht alle exotische Früchte sind dem Verbraucher bekannt. Die Cherimoya gehört sicherlich nicht zu den besonders populären Vertretern. In Spanien wird die Frucht zwischen Oktober und Februar geerntet und auch in Südamerika, Israel, Neuseeland und den kanarischen Inseln angebaut. Mit gut etwa 60 kcal pro 100 Gramm ist die Cherimoya ein wahres Power-Obst. Und auch die Inhaltsstoffe sind vielfältig: Kalium, Phosphor, Calcium und Eisen machen die Frucht zu einem Gesundheitsbrunnen. Zum Verzehren muss sie längst aufgeschnitten und anschließend der Fruchtstiel entfernt werden. Mit dem Löffel kann das Fruchtfleisch problemlos herausgehoben werden. Gelagert werden sollte die Cherimoya bei um die zehn Grad. So ist sie etwa zwei Wochen lang genießbar.

Exotische Früchte zum Abnehmen

Honigmelone: Vielfältig verwendbar ist die Honigmelone. Ob einzeln genossen, im Obstsalat oder als Beigabe zum Eis sorgt sie für einen süßen, fruchtigen Geschmack. Mit etwas mehr als 50 kcal pro 100 Gramm eignet sie sich hervorragend als Abnehmkost. Haltbar ist die Honigmelone etwa 14 Tage lang und trumpft mit Vitalstoffen auf: vor allem der Vitamin A-Anteil erzielt Spitzenwerte. Gerade als Erfrischung für heiße Sommertage ist die Honigmelone ideal, denn ihr Wasseranteil liegt bei über 50 Prozent.

Exotische Früchte zur Darmregulierung

Papaya enthält Vitamin A, B und C

Papaya: Sie erinnert zwar äußerlich an eine Art Gurke, doch das rot-orangene Fruchtfleisch ist Symbol für ihre exotische Herkunft. Angeboten wird sie hauptsächlich in Mittelamerika, doch auch Brasilien, Thailand und Indien gehören zu den Hauptlieferanten. Die Papaya sollte längs aufgeschnitten und die Samen entfernt werden. Das Fleisch kann anschließend ausgelöffelt werden. Mit gut 10 kcal pro 100 Gramm ist sie extrem kalorienarm und enthält Vitamin A, B und C. Sie fördert die Verdauung und Wundheilung.

Kiwi: Vitamin-C-Power liefert die Kiwi. Die grüne Frucht mit der braunen Schale deckt den kompletten Tagesbedarf an Vitamin C und liefert zudem noch Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Um die 50 kcal enthalten 100 Gramm Kiwifruchtfleisch und im Kühlschrank bleibt die Frucht mehrere Wochen haltbar.

Exotische Früchte als Heilmittel

Kaki: Nur in voller Reife sollte die Kaki verzehrt werden. Das erkennt man daran, dass ihre Schale tieforange ist und sich weich anfühlt. Sie ist reich an Vitamin A und B-Vitaminen. Außerdem enthält sie eine kleine Menge Jod und gilt als Heilmittel bei Schilddrüsen-Erkrankungen. Mit 70 kcal pro 100 Gramm ist sie recht kalorienarm. Die Schale der Kaki kann zwar mitverzehrt werden, je nach Geschmack kann man sie jedoch auch aufschneiden und auslöffeln.

Kaki Frucht in Schale

Der kalorienarme Helfer gegen Schildrüsen-Erkrankungen.

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Textquellen: www.issgesund.at, www.friutlife.de, Bildquelle: Depositphotos/alexraths, 5seconds, avemario, ChamilleWhite,, Autor: Ulrike Rensch