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Kakaobohnen aus dem kleinen Land am Äquator, Ecuador
Kakao aus Ecuador

Edel-Schokolade aus der Heimat des Kakaos

Wer schon einmal Schokolade aus Ecuador probiert hat, weiß, dass es sich um eine echte Spezialität handelt. Das kleine Land am Äquator ist für seinen edlen Arriba-Kakao und seine einzigartige landschaftliche Vielfalt bekannt. 

Ecuador ist ein Land der Gegensätze: Auf der nicht einmal 300.000 Quadratkilometer großen Landesfläche existieren vier verschiedene Klimazonen und überdurchschnittlich viele Tier- und Pflanzenarten. Das kleine Land, durch dessen Hauptstadt Quito der Äquator verläuft, gilt als artenreichstes der Erde.

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Faszinierende Tier- und Pflanzenvielfalt

Das liegt nicht nur an den Galápagos-Inseln, die etwa eintausend Kilometer vor der ecuadorianischen Küste liegen und für ihre unglaubliche Vielfalt an seltenen Tieren und Pflanzen weltberühmt sind. Auch auf dem Festland findet sich in den drei Klimazonen der Küste, der Anden und des Regenwaldes ein enormer Artenreichtum. Eine von Ecuadors bekanntesten Pflanzen ist der Kakaobaum, der Theobroma. Das östlich der Andenregion gelegene Amazonas-Tiefland mit seinen Wasserfällen und Urwäldern gilt als Ursprungsort des Kakaos und ist noch heute das Zentrum des ecuadorianischen Kakaoanbaus.

Andenkolibri Ecuador

Der hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung, immerhin ist Ecuador international der größte Hersteller von Edel-Kakao. Ecuador-Schokolade ist bei Kennern und Genießern sehr beliebt; besonders die Sorte „Cacao Nacional de Arriba“ gilt weltweit als Spezialität. Das liegt zum einen am einzigartigen Klima im ecuadorianischen Regenwald-Gebiet. Zum anderen erhalten die traditionellen Anbaumethoden der heimischen „Kichwa“-Familien Qualität und Geschmack des „braunen Goldes“.

Traditioneller Anbau in der Heimatregion des Kakaos

In gemischten Gärten, den sogenannten „Chakras“, kultivieren die Kichwa ihre Erzeugnisse biologisch und kombinieren dabei bis zu fünfzig verschiedene Nutzpflanzen miteinander, zwischen denen symbiotische Beziehungen entstehen. Diese Anbauform fördert die Biodiversität, verbessert die Ernten und erhöht die mikrobiologische Qualität des Bodens. Das ist auch den Verarbeitern des Edel-Kakaos etwas wert: Viele von ihnen kaufen ausschließlich Kakao aus dem traditionellen Anbau der Kichwa.

Panorama Ecuador, Anden, Dschungel

Bei den Verarbeitern handelt es sich meist um Kleinbauern, die sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen haben. Zwischenhandel gibt es in diesem Kreislauf nicht, stattdessen kauft die Kooperative etwa alle zwei Wochen direkt bei den Kichwa-Familien ein, indem sie deren Dörfer anfährt und die am Tag zuvor frisch geernteten Früchte dort abholt. Anschließend fermentiert der Kakao fünf Tage lang in Holzkisten, um sein Aroma zu verbessern, bevor er zum Trocknen ausgebreitet wird. Das kann je nach Wetterlage mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Erst danach werden die Kakaobohnen verpackt und zur Weiterverarbeitung abtransportiert.

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Köstliche Ecuador-Schokolade aus Arriba-Kakao

Nachhaltigleben

Am Ende des langen Weges, den der Edel-Kakao zurücklegt, steht die köstliche Ecuador-Schokolade, die sich Genießer überall auf der Welt auf der Zunge zergehen lassen. Auch der Bio-Schokoladen-Hersteller Vivani setzt auf den traditionell angebauten Arriba-Kakao aus Ecuador. Zusammen mit cremiger „Vollmilch“ (37 Prozent Kakao-Anteil) entfaltet er einen besonders zarten Schmelz und bei den „Edel Bitter“-Sorten mit kräftigen 70 Prozent Kakao-Anteil kommt sein einzigartiger Geschmack voll zur Geltung. Und zwar sowohl pur („Edel Bitter“) als auch in Kombination mit feurig-scharfen Chilis („Edel Bitter Chili“) und mit säuerlich-fruchtigen Cranberries („Edel Bitter Cranberry“). Wie bei allen Vivani-Produkten stammen auch die Rohstoffe der Ecuador-Edelschokoladen aus biologischem Anbau. Weitere Informationen finden Sie hier

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Quellen: Vivani / Eco Finia GmbH, Bild: depositphotos  tepic / Hackman, Vivani / Eco Finia GmbH, Text: Ronja Kiefer