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Olivenöl kann Krebs vorbeugen
Was kann welches Öl

Öle in der Küche: Welche Speiseöle sind gesund?

Speiseöl gehört in die Küche wie Salz und Pfeffer. Doch sind alle Öle gleich gesund und welche Rolle spielen die Fettsäuren? Gibt es Unterschiede oder ist am Ende doch alles gleich? Antworten auf Fragen rund ums Öl.

Mittlerweile gibt es Speiseöle wie Weine. Unterschiedliche Geschmacksrichtungen werden angeboten und sogar Speiseöl-Proben durchgeführt, um die unterschiedlichen Noten vom Speiseöl kosten zu können. Keine Köchin und kein Koch können beim Zubereiten von Gerichten auf Speiseöl verzichten. Ob zum Anbraten, Würzen, für Salat, Gemüse, Fisch oder Fleisch – Speiseöl ist dabei nahezu unverzichtbar. Und Speiseöl gilt als gesund schlechthin. Doch gilt das für alle Öle?  Gibt es Unterschiede und vielleicht das eine oder andere Speiseöl, das uns gar nicht gut tut?

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Speiseöl senkt den Cholesterinspiegel

Klassisch und allgemein bekannt ist das Olivenöl, das ein Hauptbestandteil der mediterranen Küche ist. Dieses Speiseöl wird aus Oliven gepresst und wird seit über drei Jahrtausenden im Mittelmeerraum angewendet. Die Geschmacksrichtung von Olivenöl ist abhängig vom Anbaugebiet, Erntezeit und Klima. Als Speiseöl wird es hauptsächlich zum Marinieren von Fleisch und Fisch, zum Braten, Dünsten und Schmoren von Fleisch, Fisch und Gemüse verwendet. Ein Löffel Olivenöl in das Nudelwasser gegeben verhindert, dass diese klebrig werden. Die Inhaltsstoffe beugen Krebs vor, senken den Cholesterinspiegel und sind entzündungshemmend. Übrigens kann Olivenöl auch als Massage- und Hautöl eingesetzt werden. Achten Sie beim Kauf auf den Zusatz „Extra Vergine“ oder natives Olivenöl Extra“. Dann können Sie sicher sein, dass es ein kaltgepresstes Speiseöl ist.

Olivenöl ist Entzündungshemmend

Olivenöl kann Entzündungshemmend wirken.

Welche Öle eignen sich zum Braten?

Kokosöl eignet sich bestens zum Braten. Es wird nicht schnell ranzig und hat einen guten Eigengeschmack.

Aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme wird das Palmöl gewonnen. Das Erhitzen von diesem Speiseöl ist unproblematisch, da es nur einen geringen Anteil ungesättigter Fettsäuren enthällt. Deshalb gehen durch die Hitze nur wenige Nährstoffe verloren. Bereits ein Esslöffel Palmöl deckt den Tagesbedarf an beta-Carotin und Vitamin E.

Zum Braten eignet sich das Rapsöl, welches aus dem Rapssamen gepresst wird und das in Europa am meisten verbreitete Öl ist. Es verfügt über einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure und hat positive Auswirkungen auf Herz und Kreislauf wie auch auf den Cholesterinspiegel.

Kokosöl eignet sich hervorragend zum braten

Kokosöl eignet sich hervorragend zum Braten.

Speiseöl regt das Denken an

Sesamöl wiederum ist vor allem in der asiatischen und orientalischen Küche ein beliebtes Speiseöl und kommt zum Würzen von Speisen und als Zusatz bei Salaten zum Einsatz. Da beim Erhitzen viele Nährstoffe verloren gehen, eignet es sich weniger zum Anbraten. Sesamöl  soll die Gehirndurchblutung fördern, somit die Denkleistung steigern, das Herz schützen, Krebs vorbeugen und gilt als Schutzöl für die Haut.

Öle und Fettsäuren

Bei der Auswahl vom Speiseöl spielen die Fettsäuren eine nicht unerhebliche Rolle.

Gesättigte Fettsäuren sind in tierischen Lebensmitteln vorhanden, allerdings auch in Kokosfett und Palmkernfett. Der Anteil dieser Fette sollte bei der Ernährung möglichst gering sein, weil es keine guten Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel hat. Mindestens ein Drittel Anteil der Fettzufuhr sollten einfach ungesättigte Fettsäuren haben, da diese günstig sind im Hinblick auf Gefäßveränderungen. Vor allem im Olivenöl, aber auch im Rapsöl  sind diese Fettsäuren vorhanden.
Positiv auf den Cholesterinspiegel wirken die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die ausreichend vorhanden in Leinöl, Walnussöl, Hanföl und Rapsöl sind.

Leinsamenöl wirkt positiv und sekend auf den Cholesterinspiegel

Leinsamenöl wirkt positiv  auf den Cholesterinspiegel.

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Quelle: gesund.co., paleo360,Bilder: thinkstock- PicturePartners, barol16, Handmadepictures , Text: Ulrike Rensch