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Brotkasten zu gewinnen!

Gewinnspiel: Der Butterbrot-Klassiker

Ob zum Frühstück mit Marmelade, zum Mittagessen als Sandwich mit Käse und Wurst oder als klassisches Abendbrot mit der Familie – das Butterbrot gehört in Deutschland einfach auf den Teller. Zu Ehren dieses Klassikers begehen wir daher am 27. September 2013 den Tag des Deutschen Butterbrotes mit einem Gewinnspiel.  

Man kennt es als Schnitte, Stulle oder Butterschmier – das gute, alte Butterbrot. In Deutschland, dem Land der größten Brotvielfalt, gehört es einfach zur ausgewogenen Grundernährung dazu. Schon 1999 erklärte daher die Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) den letzten Freitag im September zum Tag des Deutschen Butterbrotes. In diesem Jahr fällt der Tag auf den 27. September. Ursprünglich eine "mit Butter bestrichene Scheibe Brot", ist die Bezeichnung heute mehr für eine belegte Scheibe Brot geworden.

Deutschland – Land der 1000 Brotsorten

Vor etlichen Jahren hat die Bundesforschungsanstalt für Getreideverarbeitung die Zahl der Brotsorten mit 300, diejenige der Kleingebäcksorten mit 1200 angegeben. Diese Zahlen sind überholt, neuere offizielle Zahlen gibt es noch nicht. Inoffiziell soll es 731 Sorten im deutschen Sprachraum geben.

Die Artenvielfalt der Brotsorten in Deutschland sucht weltweit ihresgleichen, denn nirgendwo sonst gibt es sie. Grund hierfür ist einerseits die Getreideauswahl, die aufgrund von Anbaubedingungen im Gegensatz zu anderen Ländern nicht nur Weizen umfasst, sondern auch Roggen (z. B. in Norddeutschland) oder Dinkel (z. B. schwäbische Alb). Weiterer Grund der Brotvielfalt ist die Kleinstaatlichkeit vergangener Zeiten, die es so in anderen Ländern nicht gab und zu unterschiedlichen Backkulturen in Deutschlands führte. Auch die Qualifikation und Kreativität der deutschen Bäckermeister – ein Ausbildungsgang, den es in anderen Ländern nicht gibt – trägt zur weltweit einzigartigen deutschen Brotkultur bei.

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Das traditionelle Nahrungsmittel Brot wird aus einem Teig aus gemahlenem Getreide (Mehl), Wasser, einem Triebmittel und meist weiteren Zutaten gebacken. Das feste, dunkle Äußere des Brotes heißt Kruste oder Rinde, das Innere ist die Krume. Rund die Hälfte des verzehrten Brots ist Mischbrot, das aus einer Mischung von Roggen- und Weizenmehl gebacken wird.

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Tag_des_Butterbrotes

© Wesco

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Geschichtliches - Die erste Backkultur

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Schon rund 4500 Jahre vor unserer heutigen Zeit haben die ersten Hochkulturen Brot gebacken © iStock/ Thinkstock

Ägypten brachte im 3. Jahrtausend v. Chr. die erste Hochkultur des Brotes hervor. Das Zerkleinern des Getreides mit Hilfe eines Mörsers, das Mahlen zwischen zwei Steinen, das Trocknen von Brei oder Teig durch Sonnenenergie zwecks Haltbarmachung, das Backen in heißer Asche und Glut, die ersten bekannten Backöfen in verschiedenen Formen, das Backen in erhitzten Tontöpfen und die Entdeckung der Teigsäuerung, die erstmals die Herstellung gelockerter Gebäcke ermöglichte, sind von dort ermöglichte.

Die Germanen erfanden den Tunnelbackofen – wie seine Vorläufer „direkt“ beheizt, d. h. Feuer auf der Herdplatte erhitzt diese und das Gewölbe. In der abgestrahlten Hitze wird gebacken. Auf dieser technologischen Stufe blieb im Grunde das gesamte Mittelalter stehen.

1865 ergab das sog. Perkins-Heizrohr die wirklich zukunftsweisende Lösung zur Veränderung der Backtechnik: Der Dampfbackofen wurde entwickelt – ein indirekt beheizter Backraum, der kontinuierlich beschickt wurde.

Quelle: Deutsche Brotkultur / Text: Christina Jung