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Viel, wenig oder gar kein Fleisch ? was ist gesund? Wie sieht es mit Alternativen aus? Und was bringt die Zukunft?
Ernährungsstudie beweist

Eine Zukunft mit immer weniger Fleisch

Kaum ein Thema wird gesellschaftlich so heftig diskutiert wie die Ernährung. Ganz besonders im Fokus steht dabei der Fleischkonsum. Viel, wenig oder gar kein Fleisch – was ist gesund? Wie sieht es mit Alternativen aus? Und was bringt die Zukunft? 

Ganz klar: die Deutschen lieben Fleisch. Das gilt übrigens nicht nur für regelmäßige Fleischesser, sondern auch für Menschen, die Schnitzel und Salami dauerhaft von ihrem Speiseplan gestrichen haben. Mehr als drei Viertel der Vegetarier mögen den Geschmack von Fleisch zwar, verzichten aber aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen darauf.

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Vegetarische Ernährung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Das ist ein Ergebnis einer Ernährungsstudie des Lebensmittelherstellers Rügenwalder Mühle, die Ernährungsgewohnheiten und -einstellungen der Deutschen unter die Lupe genommen hat. Das Ergebnis: Die vegetarische Ernährung ist längst keine ideologiebesetzte Nischenerscheinung mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Experten, die im Rahmen der Studie befragt wurden, gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzen und noch verstärken wird.

So wird sich aus Sicht der Expertenrunde, zu der unter anderem Ernährungsexperten, Köche und Zukunftsforscher gehören, die vegane Ernährung zu einer selbstverständlichen Option auch für „konventionelle“ Esser etablieren. Das klingt durchaus realistisch. Denn schaut man sich einmal die aktuelle Situation an, wird die Marschrichtung für die Zukunft unserer Ernährung doch deutlich sichtbar: Schon jetzt liegen fleischhaltige und fleischfreie Schnitzel und Buletten friedlich im Kühlregal nebeneinander. Und das längst nicht mehr nur im Bioladen, sondern auch im Supermarkt.

Immer mehr Flexitarier in Deutschland

Immer mehr Flexitarier in Deutschland

Deutlich zeigt die Studie auch das veränderte Bewusstsein in Bezug auf den eigenen Fleischkonsum. Zwar liegt bei 84 % der Deutschen mindestens einmal pro Woche Fleisch und Wurst auf dem Teller, mehr als die Hälfte aller Befragten gaben aber an, es bereits seltener und bewusster zu essen. Von diesen sogenannten Flexitariern, die ihren Fleischkonsum hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen reduzieren, wird es nach Ansicht der Experten in Zukunft noch deutlich mehr geben. Und gerade sie freuen sich über die vegetarischen Alternativen, die ihren fleischhaltigen „Originalen“ im Geschmack immer näher kommen.

Die Rügenwalder Mühle verarbeitet seit mehr als 170 Jahren Fleisch zu Produkten wie Tee-, Mett- und Leberwurst, Frikadellen und Würstchen, das Unternehmen ist einer der bekanntesten Lebensmittelhersteller Deutschlands. Vor gut einem Jahr hat es erstmals vegetarische Produkte ins Sortiment aufgenommen. Im November folgten drei weitere fleischfreie Produktneuheiten, darunter mit dem Vegetarischen Mühlen Hack und dem Vegetarischen Mühlen Hamburger auch die beiden ersten veganen Produkte. Seit Dezember  gibt es Veggie-Produkte für die Pfanne auch tiefgekühlt. Wie alle Lebensmittel des Familienunternehmens sind die Produkte der vegetarischen Linie laktosefrei, enthalten keine Geschmacksverstärker und unterliegen strengen internen und externen Qualitätskontrollen.

Vegetarische Ernährung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen

Nachfrage nach vegetarischen Alternativen wird weiter steigen

Bei der Entwicklung des vegetarischen Sortiments hat der Hersteller eng mit dem VEBU Vegetarierbund Deutschland zusammengearbeitet. Denn der Rügenwalder Mühle ist es wichtig, dass ihre Kunden sicher sein können, ein vegetarisches Produkt zu essen. Anhand der Ernährungsstudie gut nachvollziehbar  ist, dass der vegetarische Markt wächst und die Nachfrage nach fleischlosen Alternativen auch in Zukunft weiter steigen wird. Vegetarische Schnitzel, Frikadellen oder Mortadella sind auf jeden Fall ein guter Schritt in Richtung eines bewussteren Fleischkonsums – und eine leckere Alternative zum fleischhaltigen Lieblingsgericht oder dem geliebten Wurstbrot.

Das sind die spannendsten Ergebnisse der Ernährungsstudie:

- Die deutsche Stadt mit den meisten Fleischessern ist Dresden

- Insgesamt wird im Osten Deutschlands mehr Fleisch gegessen als im Westen

- Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands Currywurst-Hochburg, bei den Städten steht Stuttgart auf Platz eins

- Der beliebteste fleischhaltige Brotbelag der Deutschen ist Salami, bei den vegetarischen Alternativen stehen fleischlose Alternativen wie Lyoner oder Mortadella hoch im Kurs

- Die meisten Flexitarier leben in München: 71,3 % der Münchner essen Fleisch, legen aber Wert auf bewussten Konsum

-  Der Hauptgrund für eine vegetarische Ernährung ist die Sorge um das Wohl der Tiere, bei Flexitariern kommt die Ethik dagegen an zweiter Stelle, denn sie wollen sich in erster Linie bewusster ernähren

Nachfrage nach vegetarischen Alternativen wird weiter steigen

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Quelle: Rügenwalder Mühle Wurstweisheiten 2015, Bild:Rügenwalder Mühle, Text:  Ronja Kieffer