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Nachhaltige Ernährung
Nachhaltigkeit in der Küche

Warum nachhaltige Ernährung ein Kinderspiel ist

Nachhaltigkeit beginnt bei den alltäglichsten Dingen – ganz besonders im eigenen Haushalt. So kann jede Einzelperson über die eigene Ernährung einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit unseres Planeten leisten, denn wer eine achtsame Lebensweise führt, verkleinert mit kleinen Entscheidungen nicht nur den eigenen ökologischen Fußabdruck.

Nachhaltigkeit inspiriert und wer sich erst einmal daran gewöhnt hat, die eigene Ernährung so nachhaltig wie möglich zu gestalten, wird schon kurze Zeit später gar nicht mehr bemerken, wie einfach es sein kann, der Umwelt ohne viel Aufwand etwas Gutes zu tun.

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Und so einfach geht’s: 5 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Küche

  1. Regional einkaufen: Obwohl es im 21. Jahrhundert weniger als Luxusgut, sondern eher als Selbstverständlichkeit gilt, Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und Grundnahrungsmittel aus der ganzen Welt zu beziehen, werden viele Produkte genauso von regionalen Herstellern angeboten. Jedes Lebensmittel, das nur eine kurze Strecke vom Produzenten zum Konsumenten zurücklegen muss, leistet einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit.
  2. Saisonal kochen: Der Genuss von Obst und Gemüse kann das gesamte Kalenderjahr über an die saisonalen Bedingungen angepasst werden. Das ist nicht nur gesund, es schmeckt auch viel besser und sorgt langfristig gesehen für mehr Abwechslung auf dem Speiseplan.
  3. Weniger tierische Produkte verwenden: Die Industrie um Fleisch, Fisch und weitere tierische Lebensmittel macht einen erheblichen Teil der Emissionen in der Lebensmittelproduktion aus. Tierische Produkte aus nachgewiesen verantwortungsvoller Herstellung zu kaufen, ist ein erster Schritt, löst das Problem aber nicht vollständig. Regelmäßig vegetarisch oder sogar vegan zu kochen, setzt einen wichtigen Grundstein für nachhaltige Ernährung. Leckere vegetarische Rezepte helfen selbst eingeschworenen Fleischliebhabern, Gefallen am Vegetarismus zu finden.
  4. Weniger wegwerfen: In vielen Haushalten gilt es als Selbstverständlichkeit, dass der Kühlschrank stets vollgepackt mit Leckereien ist. Dass bei der Masse an Lebensmitteln hin und wieder etwas schlecht wird und achtlos weggeworfen werden muss, wird billigend in Kauf genommen. Dabei kann mit verantwortungsvollerem Einkauf und Verbrauch von Lebensmitteln sogar viel Geld gespart werden. Und wenn doch einmal etwas keine Verwendung findet, kann es noch im frischen Zustand einfach eingefroren werden und zu einem späteren Zeitpunkt wunderbar verarbeitet werden.
  5. Unverpackt shoppen: Insbesondere aus Großstädten sind sie kaum noch wegzudenken, die Unverpacktläden. Auch in ländlicheren Gegenden bieten Hofläden und Wochenmärkte die Möglichkeit, Lebensmittel ohne unnötige Verpackung einzukaufen. Selbstmitgebrachte Gefäße sind inzwischen überall gern gesehen und helfen, den täglich anfallenden Verpackungsmüll zu reduzieren.

Unverpackt Laden

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Augen auf im alltäglichen Handeln

Wie hier festzustellen, verlangt es gar nicht viel, um eine bewusst nachhaltige Ernährung zu führen. Wer sich einmal deutlich vor Augen hält, wie ausschlaggebend es sein kann, statt zu einem in weiter Ferne hergestellten Industrieprodukt einfach zu einem ökologischen, regionalen Produkt zu greifen, wird schnell realisieren, wie einfach und zufriedenstellend eine nachhaltige, heimatverbundene Ernährung sogar im globalen 21. Jahrhundert sein kann.

Quellen: Bilder: Depositphotos/monkeybusiness, dmitriylo, Text: red

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