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Feine Crème brûlée aus regionalen Zutaten © Meike Bergmann, TRIAS Verlag
Nachhaltig genießen

Nachhaltig genießen: Rezepte für eine bessere Welt

Nachhaltige Ernährung aber wie? Der Haushalts- und Ernährungswissenschaftler Dr. oec. Troph. Karl von Koerber hat zusammen mit dem Slow-Food Experten und Chefkoch der Buchinger Klinik/Überlingen Hubert Hohler ein Buch veröffentlicht, das auf viele Fragen eine Antwort gibt.

Nachhaltig genießen - Rezeptbuch für unsere Zukunft von Dr. Karl von Koerber und Hubert Hohler © Meike Bergmann, TRIAS Verlag

Nachhaltig genießen - Rezeptbuch für unsere Zukunft von Dr. Karl von Koerber und Hubert Hohler © Meike Bergmann, TRIAS Verlag

Frische Sommerfrüchte im Winter und Fleisch zum Dumpingpreis – das in der Supermarkt-gesteuerten Mainstream-Ernährungskette so einiges schief und höchst problematisch läuft wissen wir natürlich schon lange. Dennoch ist es für den in Sachen Nachhaltigkeit bislang wenig geschulten Konsumenten mitunter schwierig vor den Verkaufregalen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Hilfe bietet jetzt das Buch ‚Nachhaltig genießen – Rezeptbuch für unsere Zukunft’.

Neben Tipps zur Vorratshaltung sowie einem Wachstumskalender nebst grundsätzlichen Informationen über regionale Obst- und Gemüsesorten haben die beiden Autoren mehr als 100 Rezepte zusammengestellt, die auf einer gesünderen und umwelt- und sozialverträglicheren Ernährungsweise basieren. ‚Nachhaltig’ bedeutet hier achtsam zu Mensch, Tier und Natur und letztendlich zu sich selbst zu sein. Eine runde Angelegenheit, die von der deutschen UNESCO-Kommission als ‚offizieller Beitrag zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung’ anerkannt wurde.

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Pellkartoffeln mit Budwigcreme und Rote-Bete-Monden

Zutaten:

  • 180 g Kartoffeln
  • 250 g Magerquark
  • 2 EL Leinöl
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • frisch gehackte Kräuter, wie Dill, Petersilie
  • Salz
  • 40 g Rote Bete
  • 60 ml Rote-Bete-Saft
  • 1 TL Vollkorn-Reismehl

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln dämpfen. Den Quark mit dem Schneebesen glatt rühren, das Leinöl dazugeben und so lange rühren, bis das ganze Öl emulgiert ist.
  • Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Das gibt der Budwigcreme ein tolles Aroma.
  • Sonnenblumenkerne und Kräuter dazugeben und etwas salzen. Alles noch einmal gut eintereinanderheben.
  • Die Rote Bete schälen und in Form von Halbmonden zuschneiden (tournieren). In dem Rote-Bete-Saft weich kochen und mit Reismehl binden.

Hüttenkäse-Salat
 

Zutaten:

  • 150 g Hüttenkäse
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 g rote Paprika
  • 40 g Lauchzwiebeln
  • 75 g Apfel
  • 2 EL Rukola
  • Salz
  • Pfeffer (frisch gemahlen)

Zubereitung:

  • Den Hüttenkäse in eine Schüssel geben und mit Essig und Öl verrühren. Paprika und Lauchzwiebeln in feine Streifen, den Apfel in kleine Würfel schneiden und zum Hüttenkäse geben.
  • Den Rukola fein schneiden und zusammen mit dem Salz und Pfeffer unter den Salat mischen. Nochmals, wenn nötig, mit Salz und Pfeffer abschmecken

Tipp:

Der Hüttenkäse eignet sich gut, um ausgehöhlte Tomaten oder Minigurken zu füllen. Schmeckt acuh zu einer Pellkartoffel sehr lecker.

Zander en papilote
 

Zutaten:

  • 200 g Zanderfilet
  • 1 Karotte
  • 1/2 Lauch
  • 1/2 Sellerieknolle
  • Salz
  • Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 1 Orange
  • 1 Zitrone
  • 2 Blätter Butterbrotpapier

Zubereitung:

  • Das Zanderfilet in zwei gleich große Stücke zerteilen. Das Gemüse in sehr feine Streifen reiben oder schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und vermischen. Das Gemüse auf die Mitte des Butterbrotpapiers verteilen, den Fisch würzen und auf das Gemüse legen.
  • Etwas Zitronen- und Orangenabrieb darüberreiben. Die Papierenden übereinanderschlagen und wie ein Bonbon zudrehen. Das Ganze auf ein Bleck geben und im Backofen für 15 Min. bei 150 °C (Umluft 135 °C garen.

Wissenswertes: "en papilote"

Bei der Garmethode "en papilote" wickelt man alle Zutaten in Pergamentpapier und verschließt das Päckchen, damit Fisch, Fleisch oder Gemüse im eigenen Saft garen.

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Quelle: Trias Verlag
Bilder: © Meike Bergmann, TRIAS Verlag
Text: Andreas Grüter