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Zubereitung Matcha Tee: Er wird mit dem Matchabesen zubereitet. © Sean Breslin/iStock/Thinkstock
Grünes Powerpulver

Zubereitung Matcha Tee: So einfach gelingt er Ihnen

Matcha Tee ist Trend. Alle reden von dem grünen Tee aus Japan und auch Prominente wie Attila Hildmann schwören auf seine Wirkung. Doch was genau ist dieses grüne Pulver eigentlich, von dem alle sprechen, wie wird der Tee zubereitet und hält er, was es verspricht? 

Matcha Tee: Das Wundermittel für ein langes Leben

Matchatee stammt ursprünglich aus Japan, wo er vor 800 Jahren von Mönchen entwickelt wurde und  als Wundermittel für ein langes, gesundes Leben gilt. Matcha ist gleichzeitig einer der seltensten und wertvollsten Tees weltweit, denn nur wenige Teebauern in Japan sind mit der traditionellen Herstellung von Matcha vertraut.

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Matchapulver fällt durch seine grüne Farbe auf. © matka_Wariatka/iStock/Thinkstock

Matchapulver fällt durch seine grüne Farbe auf. © matka_Wariatka/iStock/Thinkstock

Matcha Tee, ein besonderer grüner Tee

Matcha ist Grüntee, der aus Tencha-Blättern gewonnen wird. Die Tencha-Blätter werden von den Bauern von Hand gepflückt und gedämpft, damit die Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Dann werden die Blätter getrocknet und danach die Stängel und Blattäderchen der Teeblätter aussortiert und nur das sogenannte „Blatt-Fleisch“ in einer Granitsteinmühle von Hand zu feinem Matchapulver gemahlen. Um 30 g des kräftig grünen Pulvers, und damit eine kleine Dose, zu mahlen, wird eine Stunde benötigt. Matcha ist somit nicht nur selten, sondern auch ein echtes Handwerksprodukt, in dem viel Arbeit steckt. Die grüne Färbung erhält der Tee, da er vor der Ernte für zwei bis vier Wochen überschattet wird und so 90 Prozent des Sonnenlichtes herausgefiltert werden. Die Teeblätter produzieren dadurch sehr viel Chlorophyll und werden so besonders grün.

Der Tee mit Energie: Matcha schmeckt mild und süß und wirkt belebend

Matcha hat einen milden, süßlichen Geschmack und wirkt besonders belebend: Der Espresso unter den Tees enthält halb so viel Koffein wie eine Tasse Kaffee und hat einen hohen Anteil an Aminosäuren und Antioxidantien: Dadurch ist der Energie-Kick besonders sanft und langanhaltend und durch die Antioxidantien wird Matcha auch gleichzeitig noch zum Jungbrunnen. Auch Attila Hildmann schwört auf Matcha, gerade in seinem Buch Vegan for Youth betont er immer wieder dessen besondere Wirkung. Matcha weist den höchsten bekannten Antioxidantienwert (ORAC-Wert) in einem Naturprodukt auf. Hildmann erläutert:

„Unsere Körperzellen werden täglich massiv von aggressiven freien Radikalen angegriffen. Aber je mehr Lebensmittel mit hohem ORAC-Wert wir essen, desto stärker ist unser Körper geschützt und desto langsamer altern wir.“

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Wie wäre es mit Matcha-Brei? ©Allos

Wie wäre es mit Matcha-Brei? ©Allos

Zubereitung Matcha Tee: So wird Matcha zubereitet

Die Zubereitung eines leckeren Matcha-Getränks ist gar nicht schwer. Das Matchapulver wird in der Regel mit 80 Grad heißem Wasser vermischt und dann mit einem speziellen Matcha-Besen schaumig geschlagen. Matcha Tee kann man auf verschiedene Arten genießen, zum Beispiel als Getränke wie Matcha Shot und Matcha Latte oder als Beigabe zum Essen in verschiedenen Gerichten wie Kuchen oder auch in salzigen Speisen. Auch im Handel sind mittlerweile viele verschiedene Matchaprodukte erhältlich, wie zum Beispiel Matchaeis, Matchariegel, Matchaschokolade oder Frühstücksbrei mit Matcha, zum Beispiel von Allos. Matchapulver gibt es in Deutschland von verschiedenen Anbietern, sogar in Bioqualität wie zum Beispiel von „aiya – THE TEA“. Der Jungbrunnentee Matcha ist auf dem Vormarsch und ein Versuch kann sicherlich nicht schaden, denn der Geschmack ist ganz mild und nicht nur für Teeliebhaber zu empfehlen. Gerade vermischt mit anderen Lebensmitteln gibt Matcha eine leichte Teenote ab und das enthaltene Koffein hält wie versprochen wach und agil.

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Quelle: aiya - THE TEA
Text: Kristina Reiß