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Babyflaschen dürfen nur noch ohne Bispenol A in Handel gelangen.

Verbot von Giftstoff BPA in Babyflaschen in der EU

Endlich ist es soweit: Seit dem 1. Juni sind Babyflaschen die Bisphenol A, kurz BPA, enthalten nicht mehr im Handel. Damit ist ein großer Schritt vollzogen, Säuglinge vor dem giftigen Stoff zu schützen.

Forscher warnen schon lange und diverse Studien haben auf ein erhöhtes Gesundheitsrisiko von BPA oder Bispenol A hingewiesen. BPA wird in vielen Kunststoffprodukten verarbeitet. Insbesondere in Babyflaschen wurde hiervon abgeraten, da durch die Erwärmung der Babyflaschen die Abgabe von Bispenol A an die Nahrung um das 55-facher erhöht sei. Damit wären insbesondere Säuglinge von einer starken Konzentration betroffen.

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Doch alleine der Hautkontakt würde das BPA in den Blutkreislauf bringen. Bei Erwachsenen soll ein Zusammenhang zwischen BPA-Konzentration im Blut und Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Fettleibigkeit. EU-Gesundheits- und Verbraucherkommissar John Dalli sagte: «Der 1. Juni bildet einen Meilenstein bei unseren Anstrengungen, die Gesundheit der EU Bürgerinnen und -Bürger, insbesondere unserer Kinder, besser zu schützen. Da Ungewissheiten darüber bestehen, welche Auswirkungen es hat, wenn Säuglinge mit Bisphenol A in Berührung kommen, hält die Kommission es für notwendig und angemessen, Maßnahmen zu treffen.»

Die Industrie hatte schon im Vorhinein Säuglingsflaschen, die BPA enthalten, freiwillig vom Markt genommen. Die Produktion von Bispenol A enthaltenden Babyflaschen ist von Seiten der EU schon seit 1. März verboten.

Quelle: Europäische Kommission