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Nachhaltige Geldanlagen

Finanzielle Investitionen dienen der Sicherung der Zukunft. Allerdings ist es häufig schwer, sich zu entscheiden, insbesondere dann, wenn man Wert auf nachhaltige Geldanlagen legt, die nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Schwerpunkten ausgerichtet sind und dabei eine gute Rendite bringen sollen.

Investition in nachhaltige Geldanlagen – die Möglichkeiten

Privatpersonen können Geld auf drei Arten anlegen und eine mehr oder weniger hohe Rendite erzielen. Nachhaltige Geldanlagen können als Sparprodukt, zum Beispiel in Sparkonten, Tagesgeldkonten, Wertpapiere oder Sparbüchern angelegt werden. Das Risiko ist gering, die Rendite allerdings auch. Risikofreudigere Anleger wählen nachhaltige Aktien oder Investmentfonds für ihre Investition. Besonders die erneuerbaren Energien liegen als nachhaltige Geldanlagen mit hoher Rendite im Trend. Wer über das nötige Kapital verfügt und ein hohes Risiko eingehen kann, der geht den Weg der Direktbeteiligung oder des Risikokapitals. Hat man hier den richtigen Riecher, können die Renditen sehr hoch sein, allerdings besteht auch die Gefahr, dass das nachhaltige Unternehmen sich nicht am Markt halten kann und die komplette finanzielle Investition verloren geht. Grundsätzlich sollte man als interessierte Kunde immer prüfen, ob die als «grün» angebotene nachhaltige Geldanlage auch wirklich den eigenen Anforderungen entspricht. In guten Händen ist man, wenn man sich vor allem für den Einstieg in den nachhaltigen Finanzmarkt an etablierte umweltorientierte Banken wendet.

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Unternehmen für nachhaltige Geldanlagen

Welche Unternehmen die einzelnen Anbieter für nachhaltige Geldanlagen zulassen, ist ganz unterschiedlich. Grundsätzlich unterscheidet man beim Rating zwischen zwei Prinzipien. Beim Ausschlussprinzip sind einige Branchen von vornherein nicht für nachhaltige Geldanlagen zugelassen. Dazu gehören zum Beispiel Chemiekonzerne, Firmen aus der Rüstungsindustrie oder Unternehmen, die gesundheitsschädliche Produkte herstellen. Etwas «weicher» arbeitet das Leaderprinzip: Aus jeder Branche werden Unternehmen ausgewählt, die vorbildliche nachhaltige Engagements vorweisen können. Kontrolliert werden die Unternehmen von einer Ratingagentur, die eine komplette Überprüfung des Unternehmens durchführt.

Quellen: www.oeko-fair.de, Text: Alexandra Wagner