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Natürlich schwnager - Natur genießen und sich auf das Kind vorbereiten ©iStockphoto
Alternative Heilmethoden

Natürlich durch die Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft müssen viele Frauen auf Medikamente verzichten, um dem Baby nicht zu schaden. Doch es stehen auch genügend alternative Heilmethoden in der Schwangerschaft zur Verfügung, die dem Baby gut tun und die werdende Mutter fit bleiben lässt.

Da das Immunsystem einer Schwangeren auf Sparflamme läuft, hat die Frau während der Schwangerschaft oft mit Infektionskrankheiten zu tun. Auch ganz normal sind häufige Übelkeit und Heißhungerattacken auf ungewöhnliches Essen. Auf der anderen Seite kann es passieren, dass durch die Hormonumstellung  bisher hartnäckige chronische Erkrankungen ganz von selbst verschwinden. Generell sollte die Frau auf Nikotin, Koffein und Alkohol während der Schwangerschaft verzichten und ein moderates Bewegungstraining betreiben, um genügend Power für die körperlich anstrengende Geburt zu haben. Wir haben einmal gegen die gängigsten Schwangerschaftsbeschwerden die besten alternativen Heilmethoden zusammengestellt.

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Yoga sorgt auch während der Schwangerschaft für Ausgewogenheit und Entspannung ©iStockphoto

Yoga sorgt auch während der Schwangerschaft für Ausgewogenheit und Entspannung ©iStockphoto

Homöopathie

Egal ob Sie an einem Infekt wie Magen-Darm-Grippe oder Erkältungskrankheiten leiden oder ob Ihnen Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit oder Krampfandern zu schaffen machen - die Homöopathie hält in jedem Fall das passende Mittel bereit. Die homöopathische Beratung der Hebamme zahlt in der Regel die Krankenkasse.

Osteopathie

Über Beschwerden mit dem Ischias, starke Kreuzbeinschmerzen oder Beckenprobleme klagen früher oder später viele Schwangere. Osteopathische Behandlungen können hier schon meist nach wenigen Sitzungen Abhilfe schaffen.

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die wichtigste in der Schwangerschaft angewandte Form der TCM ist die Akupunktur. Sie wird von vielen Hebammen sowohl geburtsvorbereitend eingesetzt als auch gegen Beschwerden wie Rückenprobleme, Wassereinlagerungen, Übelkeit, Blutdruckstörungen, Sodbrennen und Ähnliches angewandt. Daneben wird die Moxibustion (Abbrennen von Beifuß) genutzt, um eine Korrektur von Lageanomalien wie der Beckenendlage entgegen zuwirken.

Akupunktmassage nach Penzel (APM)

Die APM lindert Schwangerschaftsübelkeit und Kreislaufstörungen zu Beginn der Schwangerscahft ebenso wie Wassereinlagerungen oder Rückenprobleme gegen Ende. Auch Lageanomalien können durch diese Behandlungsform, bei der die Akupunkturpunkte mit einem Metallstäbchen stimuliert werden, behoben werden.

Aromatherapie

Bestimmte Aromen im Hautöl oder in Aufgüssen können schon anfangs Übelkeit oder anderen Unannehmlichkeiten entgegenwirken oder in Form von Tees Beschwerden wie Unruhe, Müdigkeit oder Harndrang lindern.

Entspannungstechniken

Yoga, Qigong, Tai Chi oder Pilates wirken prophylaktisch gegen Schwangerschaftsbeschwerden. Neben Entspannung und Ruhe sorgen die unterschiedlichen Entspannungstechniken für eine Stärkung der Beckenbodenmuskulatur und für einen ausgeglichenen Blutfluss.

Gesunde Ernährung

Die Frau isst für zwei? Das heranwachsende Kind braucht pro Tag nur rund 250 Kalorien. Wichtiger als die Quantität ist die Qualität der Speisen. Wichtig sind Eisen, Folsäure, Omega-3-Fettsäuren, wie sie in frischem Seefisch vorhanden sind. Außerdem empfehlenswert: frisches, gut gewaschenes oder geschältes Obst/Gemüse und daraus bereiteter Obstsalat oder Rohkost, frische, gut gewaschene Blattsalate, naturbelassenes Tiefkühl-Obst und -Gemüse, Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen), selbst gepresste Säfte, mageres weißes Fleisch, magere Käsesorten aus pasteurisierter Milch, fettarme Milch und daraus hergestellte Produkte wie Naturjoghurt, Sauer- und Buttermilch, harte oder beim Backen/Kochen völlig durchgegarte Eier, grundsätzlich alle Vollkornprodukte, jedoch nicht ausschließlich, da die Darmtätigkeit dadurch beeinträchtigt wird.

Quellen: freundin wellfit, paradisi, rund ums baby, Bildquelle: © moodboard_thinkstock

Text: Oliver Bartsch