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Nachhaltigleben
Gefährlicher Elektrosmog

Smartphones verursachen Elektrosmog: Symposium in Mainz

Die vielfältige Nutzung des modernen Mobilfunks durch Handys ist ohne elektrischen Strom und hoch­frequente elektromagnetische Handystrahlung nicht möglich. Doch wie schädlich ist  Elektrosmog für den Menschen und die Umwelt?

Der BUND Landesverband Rheinland-Pfalz lädt am 26. April 2014 zu seinem  13. Umwelt- und Mobilfunksymposium ein. Die Veranstaltung findet  ganztägig im Erbacher Hof in Mainz statt. Eines der Hauptthemen auf der Veranstaltung wird Elektrosmog sein: Zur Erzeugung und Ver­teilung elektrischer Energie wurden eine Vielzahl  an Kraftwerken, Umspann- und Transformatorenstationen, Hoch- und Mittelspannungsleitungen, leistungsstarken Versorgungskabeln , bis hin zu Hausinstallationen errichtet. Dieses Netz zur Stromversorgung bewirkt elektrische und magnetische Felder, die allgemein als Elektrosmog bezeichnet werden. Auch alle elektrischen und elektronischen Geräte erzeugen den umweltbelastenden Elektrosmog. Für Mobilfunk, Rundfunk und Fernsehen sowie für  Radar und zur Datenübermittlung werden leistungsstarke Sender benötigt, die elektro­magnetische Wellen erzeugen: hochfrequenter Elektrosmog, dem keiner mehr entgehen kann, ist das Resultat. Wir alle sind ständig und an jedem Ort einer elektromagnetischen Umweltbelastung ausgesetzt, die es in dieser Weise und mit solcher Intensität bisher nicht gegeben hat. Die Gefährlichkeit dieser neuartigen Umweltbelastung liegt darin, dass auch unser körpereigenes Informationssystem mit natürlichen, jedoch millionenfach schwächeren, elektromagnetischen Signalen arbeitet.

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Elektrosmog in den Städten

Die Überflutung durch technische elektromagnetische Strahlen verursacht daher in der Natur sowie bei Mensch und Tier mannigfaltige biologische Störungen durch Ankopplung technischer elektromagnetischer Signale in das natürliche Informationssystem unserer Zellen, Organe und Körpersysteme. Gegenwärtig ist der vom Menschen verursachte Elektrosmog eine wesentliche Gefahr für die allgemeine Gesundheit. Mobilfunk ist heute nicht mehr wegzudenken. Entgegen der bisher üblichen Praxis in der Hochfrequenztechnik wurde in der Mobilfunktechnik erstmals großflächig mit niederfrequent gepulster Strahlung gearbeitet. Die Strahlungsenergie wird dabei nicht kontinuierlich, sondern in einem bestimmten Rhythmus abgegeben. Dies geschieht in Frequenzbereichen, die auch vom menschlichen Organismus zur Steuerung von Körperfunktionen verwendet werden.

Quelle: BUND RLP
Text: Vera Konersmann

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