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Mainzerinnen in Aktion
Frauenkalender 2016

Frauenkalender 2016 - bedeutsame Mainzerinnen

Der Mainzer Frauenkalender porträtiert zwölf Frauen aus der Kunst, Kultur oder Literatur, die eng mit der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt verbunden sind. Im Mittelpunkt stehen nicht nur große Persönlichkeiten, sondern auch ganz normaler Alltag. Kennen Sie schon diese ungewöhnlichen Mainzerinnen?

Seit 26 Jahren bringt das Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz jedes Jahr einen Wandkalender heraus, in dem ganz besondere Frauen aus der Kunst, Kultur und Literatur porträtiert werden. Jeden Monat wird eine verstorbene Künstlerin oder Kultur schaffende Frau vorgestellt, die einen neuen Blick auf die weitestgehend unbekannte Mainzer Frauengeschichte ermöglicht. Seit der ersten Ausgabe gilt, dass nur verstorbene weibliche Persönlichkeiten porträtiert werden, die nicht zwingend wegen großer Ereignisse, sondern auch wegen ihres alltäglichen Lebens bedeutsam für die Stadt sind. Wird ein bedeutsames Ereignis thematisiert, muss es sich durch ein Bilddokument darstellen lassen.

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Engagierte Mainzerinnen und ungewöhnliche Lebensläufe

Auf den Monatsseiten des Kalenders für das Jahr 2016 sind wieder Mainzerinnen zu sehen, die zum kulturellen Leben in Mainz und anderswo beigetragen und ein ungewöhnliches Leben geführt haben. Die junge Radfahrerin auf dem Titelblatt ist die 1852 in Mainz geborene Josa Matzner Edle von Heilwerth, die später ihre beiden Leidenschaften – das Radfahren und den Journalismus – verband und in Berlin das Damensportblatt „Die Radlerin“ gründete. Noch heute gilt sie als eine der Radfahrpionierinnen.

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Blick auf starke Mainzerinnen

Auch die anderen Porträtierten führten ein bewegtes und ungewöhnliches Leben. Tony Simon-Wolfskehl, eine in Mainz geborene Architektin und erste Bauhaus-Studentin, überlebte nur mit Glück die Nazi-Zeit in Belgien. Im wahrsten Sinne des Wortes bewegt war das Leben der Tänzerin Elinor Obstfelder, die zur Spielzeit 1930/31 Ballettmeisterin am Stadttheater wurde. Einen bedeutenden Beitrag zum Tanz in Mainz leistete auch die gebürtige Amerikanerin Nancy Seitz-McIntyre als Hauschoreografin an den Mainzer Kammerspielen. 

12 Frauen aus drei Jahrhunderten, die die Kultur, Kunst und Literatur in Mainz geprägt haben – wenn Sie mehr über die obengenannten Persönlichkeiten sowie die jüdischen Schülerinnen Johanna Fischer und Hella Lämmel erfahren möchten und wissen wollen, welche Bedeutung Irmgard Haccius, Gertie Charlent, Therese Eunicke, Geneviève Carrez und Auguste Arens von Braunrasch in der Mainzer Frauengeschichte erlangt haben, können Sie den Wandkalender ab Dienstag, den 24. November 2015 im Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz (Jockel-Fuchs-Platz 1, Zimmer 171 im Rathaus) erhalten. Reservierungen sind unter der Telefonnummer 06131 – 12 21 75 oder per E-Mail an frauenbuero@stadt.mainz.de möglich. Gegen eine Einsendung von 4,60€ in Briefmarken können Sie sich den Kalender auch zuschicken lassen.

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Quelle: Stadt Mainz; Bilder: Stadtarchiv Mainz, thinkstock Getty Images News Ralph Orlowski ; Autor: kle