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Naturwunder Deutschlands: Wettbewerb der Heinz Sielmann Stiftung

So schön ist Deutschland: Wahl zum Naturwunder 2012, II

Noch bis zum 12. September kann jeder auf der Internetseite der Heinz-Sielmann-Stiftung die schönsten Ecken Deutschlands prämieren. Unter Naturwunder 2012 wurden 30 Regionen und faszinierende Geotope ausgewählt, die unser Fenster zur Erdgeschichte sind. Der Wettbewerb findet nun zum vierten Mal statt und zeigt Deutschland von seiner schönsten Seite.

Naturwunder Deutschlands: Wettbewerb der Heinz Sielmann Stiftung

Brandenburg, Nationaler Geopark
Bereits vor 360.000 Jahren wurden die Gesteinsschichten durch die Zunge des Muskauer Gletschers gestaucht und mit der Kraft des Eises verfaltet. Ein Höhenzug mit mehr als 300 Seen zeichnet heute in der waldreichen Landschaft seine hufeisenförmige Gestalt nach. (c) P.Radke, LMBV

Haben wir vor Kurzem die ersten der insgesamt 30 Geotope vorgestellt, die bei der Heinz Sielmann Stiftung als Naturwunder Deutschlands 2012 gewählt werden können, so folgen nun ein paar weitere, faszinierende Landschaften aus Deutschland. Kein Wunder, dass mehr und mehr Menschen in Deutschland Urlaub machen!

Jeder kann mitmachen und sein Naturwunder Deutschland wählen unter: Heinz Sielman Stiftung, Naturwunder Deutschlands 2012.

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Alle Bilder über Heinz Sielmann Stiftung, Text: JRB

Hessen, Naturpark Bergstraße-Odenwald
Die zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannte Grube Messel ist ein ehemaliger Ölschiefer-Tagebau. Die Gesteine entstanden aus feinen Seesedimenten, die in einem frühtertiären vulkanischen Maar gebildet wurden. Die enthaltenen Fossilien wie dieses Urpferd haben weltweites Ansehen erlangt. (c) Forschungsinstitut SenckenbergNaturwunder Deutschlands: Wettbewerb der Heinz Sielmann Stiftung

Rheinland-Pfalz, Nationaler Geopark
Keine Landschaft Deutschlands ist so vom Vulkanismus geprägt wie die pfälzische Eifel. Von den Ausbrüchen in geologisch jüngster Zeit zeugen zum Beispiel die Dauner Maare, der Windsborn-Bergkratersee und das Ulmener Maar, Deutschlands jüngster Vulkan, dessen Kessel durch eine gewaltige Explosion vor rund 10.000 Jahren entstand. Foto: (c) Geopark Vulkaneifel

Naturwunder Deutschlands: Wettbewerb der Heinz Sielmann Stiftung

Niedersachsen
In den Steinbrüchen der Rehburger Berge wurden in den Schichten der Unterkreide versteinerte Dinosaurierspuren gefunden, darunter auch die im Bild oben zu sehenden Fährten von Iguanodon. Diese Dinosaurierfährten in Münchehagen sind aufgrund der großen Zahl und der guten Erhaltung weltweit einzigartig. Sie wurden 1987 unter Schutz gestellt und zum "Naturdenkmal Dinosaurierfährten" erklärt. (c) O. Wings

Naturwunder Deutschlands: Wettbewerb der Heinz Sielmann Stiftung

Bayern, Naturpark Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst
Die Fränkische Schweiz als typische Karstlandschaft ist bekannt für bizarre Felsformationen, Karstquellen und Höhlen wie hier im Veldensteiner Forst, in der Ortschaft Tüchersfeld. Eine spektakuläre Felsenburg aus Resten eines Riffes aus dem tropischen Jura-Meer beherrscht hier die Landschaft. Foto (c) Georg Loth

Naturwunder Deutschlands: Wettbewerb der Heinz Sielmann Stiftung

Rheinland-Pfalz, Biosphärenreservat Pfälzer Wald - Nordvogesen / Naturpark Pfälzer Wald Große Gebiete des Pfälzer Waldes sind uralt und basieren auf verschiedenen Gesteinsschichten mit bis zu 245 Millionen Jahren Alter. Diese Buntsandsteine verwittern unterschiedlich stark. Das Ergebnis: der 14 Meter hohe Teufelstisch. Foto (c) Georg Loth