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Elektrofahrzeuge auf der IAA: Auch Porsche trägt zur E-Mobilität bei.

Elektroauto mehr und mehr im Trend, auch auf der 64. IAA

Die Bundesregierung will eine Million von ihnen auf die Straße bringen, die kleinen und großen Hersteller entwickeln kräftig und bieten immer mehr Modelle an und das Käuferinteresse ist hoch. Die Rede ist vom Elektroauto. Dem Trend folgend, wird auf der IAA erstmals eine Halle rein der E-Mobilität gewidmet.

Geht es nach dem Willen der Politiker und Umweltschützer, so wird sich das Elektroauto schon bald etabliert haben. Aber auch der Verbraucher zeigt gesteigertes Interesse. So ist nicht erst seit dem Beschluss der Bundesregierung bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen das Interesse an E-Mobilität hoch. Denn laut einer Studie des Mineralölkonzerns ARAL ist die Zahl der potenziellen Käufer eines Elektroautos hoch. Denn laut Studie sind zwar «bei der bevorzugten Antriebsart Ottomotoren die großen Gewinner. Nachdem im Jahr 2009 nur noch 51 Prozent auf den konventionellen Antrieb setzen wollten, steigerte sich der Anteil um 10 Prozentpunkte auf 61 Prozent.» Doch immerhin 28 Prozent der Befragten können sich grundsätzlich vorstellen, ein Elektroauto zu kaufen.

IAA bietet E-Mobilität große Plattform

Dem Trend zu umweltfreundlichen Autos, insbesondere zur E-Mobilität wird die diesjährige Internationale Automobilschau IAA Rechnung tragen. Das Thema E-Mobilität wird hierzu vom 15. Bis 25. September 2011 in einer alleinigen Halle präsentiert werden. Hersteller werden bereits auf dem Markt erhältliche Elektroautos vorstellen und viel weitere Hersteller und Zulieferer werden ihre Konzepte für ein Elektroauto vorstellen.

VDA-Präsident Matthias Wissmann setzt sich für E-Mobilität ein.

VDA-Präsident Matthias Wissmann setzt sich für E-Mobilität ein. Foto: Verband der Automobilindustrie (VDA)

Von Seiten des Verbands der Automobilindustrie, der die IAA bereits zum 64. Mal präsentiert, heißt es: «Dies ist ein neuer Ansatz, der die Elektromobilitäts-Aktivitäten auf den anderen Ständen unterstützt und ergänzt. Die Halle der Elektromobilität (4.0) umfasst verschiedene Hersteller von Elektrofahrzeugen, darunter Daimler, Opel, Chevrolet, German E-Cars, Renault, Citroen, Mitsubishi oder Peugeot. Verschiedene Zulieferer, darunter Bosch und Siemens, sind mit eigenen Ständen präsent. Auch große Unternehmen aus anderen Branchen – wie IBM, BASF, E.ON – und Verbände, darunter ZDK, VDE, sowie Hochschulen, die Gemeinschaftsstände des Landes Hessen und des Freistaats Bayern sind in der Halle der Elektromobilität vertreten.»

In der Praxis ein Elektroauto im wahrsten Sinne zu erfahren ist hierbei ebenso möglich, denn die IAA-Besucher können ein Elektroauto auch auf dem IAA-Gelände probefahren. VDA-Präsident Matthias Wissmann betont, dass «dieser branchenübergreifende Auftritt soll die sich verändernde Wertschöpfungskette aufzeigen und deutlich machen, dass die Mobilität von morgen einer gemeinsamen Kraftanstrengung bedarf, die weit über die bisherigen Grenzen von einzelnen Industriezweigen hinausführt. Es geht um Netzmanagement, regenerative Stromerzeugung, neue Komponenten und Werkstoffe, Leichtbau und Leistungselektronik, die Integration in Form von Smart Communities und Smart Grid, um intermodale Konzepte wie Car-Sharing und Telematik-Dienste sowie nicht zuletzt um die gesamte Energiespeicherfrage, die die Entwicklung der Batteriezelle ebenso beinhaltet wie Recycling oder Packaging.»

Elektroauto im Fokus: Fachkongress für E-Mobilität

Zudem wird es in den Tagen der Ausstellungszeit auf der IAA einen Fachkongress für E-Mobilität geben, an dem nicht nur Vorstände der Hersteller von Elektroautos teilnehmen werden, sondern auch viele Bundes- und Landespolitiker.

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Informationen zum Elektroauto auf der IAA:

  • Elektroautos waren zum Anfang der Mobilität führend.
  • Ihr Wirkungsgrad war viel höher, als der der Verbrennungsmotoren.
  • Erst um 1900 wurde das Elektroauto vom Verbrennungsmotor verdrängt.
  • Die IAA setzt ihren diesjährigen Schwerpunkt auf CO2- und Verbrauchsreduktion.
  • Die Halle der E-Mobilität hat sich ausschließlich auf Elektroauto spezialisiert.
  • Neben konventionell angetriebenen Fahrzeugen werden Schwerpunkte auf E-Mobilität, Hybrid-Technik und Wasserstoffantrieben liegen.
  • Die Ausstellungsfläche wird sich deutlich vergrößert darstellen. Auf insgesamt 210.000 m² und damit um 15.000 m² mehr als bei der 63. IAA werden die Autos von Morgen präsentiert.
  • Neben dem Schwerpunkt Elektroautos werden auch neuartige Assistenzsysteme im Vordergrund stehen. Diese sollen das Autofahren noch komfortabler und sicherer machen.
Text: Jürgen Rösemeier, Quelle: www.aral.de, www.iaa.de/Verband der Automobilindustrie