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Flugfüchse gehören zu den Flughunden und tragen ihren Namen wegen ihres fuchsroten Haarkleids. © Wilhelma

© Wilhelma

Der Flugfuchs

Flugfüchse: Die größten fliegenden Säugetiere

Kopfüber hängend, verschlafen sie fast den ganzen Tag. Nur wenn es Futter gibt, werden die größten, fliegenden Säugetiere, die zudem Vegetarier sind, munter.

Auch wenn sie nicht zu den größten ihrer Gattung zählen, sind die Flugfüchse eine beeindruckende Erscheinung. Mit einer Körperlänge von ungefähr 30 Zentimetern und einer Flügelspannweite von immerhin über einem Meter gehören sie zu den größten, fliegenden Säugetieren der Welt.

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Der Flugfuchs hat ein beeindruckendes Gebiss, jedoch ist er Vegetarier © Wilhelma

Der Flugfuchs hat ein beeindruckendes Gebiss, jedoch ist er Vegetarier © Wilhelma

Ursprünglich aus Südostasien stammend, verbeitet der Flugfuchs in Kolonien von bis zu 20.000 Individuen oft einen großen Lärm. In den Abendstunden machen sich die Tiere zu ihren Nahrungsgebieten auf, die über 50 Kilometer weit entfernt liegen können. Auch wenn ihr Gebiss durchaus beeindruckende Zähne bereithält, sind die Flugfüchse, wie alle Flughunde, reine Vegetarier. Sie orientieren sich abends und in der Nacht mit Hilfe ihrer großen Augen und ihres ausgezeichneten Geruchsinns. So finden sie jede reife Frucht.

Abhängen auf hohem Niveau

Ihre Flügel, wie ein Umhang, fest um den Körper geschlungen, hängen die Flugfüchse nebeneinander an ihrem Ast. Hin und wieder wird ein Auge geöffnet, ein Flügel ausgestreckt und ausgiebig gedehnt. Flugfüchse gehören zu den Flughunden und tragen ihren Namen wegen ihres fuchsroten Haarkleids. Ihre Flughäute, die zwischen den verlängerten Fingerknochen aufgespannt sind, sind im Kontrast dazu schwarz gefärbt. Wie alle Fledertiere haben sie zudem auch eine relativ hohe Lebenserwartung. Sie können bis zu 30 Jahre alt werden.

Quelle: Wilhelma / Text: Christina Jung