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Energiewende

Die Bundesnetzagentur befürchtet ihr Scheitern, das Bundesumweltamt appelliert an die Bürger: Die Energiewende, die nach dem Atomunfall in Fukushima im März 2011 eingeleitet wurde, ist umstritten und wird nicht ausschließlich befürwortet. Vor allem private Verbraucher befürchten einen Anstieg der Energiekosten.

Grundpfeiler der Energiewende

Mit der Energiewende soll eine Energieversorgung realisiert werden, die dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgt. Dadurch soll die Erde als Lebensraum für die heute lebende, aber auch für Folgegenerationen erhalten bleiben. Hauptsäule der Energiewende ist die Verwendung von regenerativen Energieträgern, um den großen Energiehunger zu stillen, der vor allem in den Industrienationen herrscht. Neben dem Verzicht auf umweltschädliche fossile Brennstoffe, die Treibhausgase und giftige Schadstoffe in die Atmosphäre abgeben, beinhaltet die Energiewende auch Konzepte zur Einsparung sowie die Steigerung der Effizienz von energiebetriebenen Geräten.

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Die Geschichte der Energiewende – von Fukushima bis heute

Der Begriff Energiewende stammt aus den 1980er Jahren und war Titel einer Prognose, die das Öko-Institut erstellt hat. Seither hat die Bezeichnung mehr und mehr Inhalte und Gewicht erhalten. Im März 2011 hat durch das Reaktorunglück in Fukushima die Energiewende – die bis dato eher schleppend und langfristig ausgelegt war – in Deutschland begonnen. Ein Atom-Moratorium, das von der Bundesregierung für die Dauer von drei Monaten ausgesprochen wurde, führte zur Abschaltung von acht deutschen Atomkraftwerken, die noch am Netz verbliebenen Reaktoren sollen bis zum Jahr 2022 abgeschaltet werden. Die Umkehr in der Energiepolitik hat längst nicht nur Befürworter: Private Haushalte befürchten hohe Steigerungen im Strompreis, Proteste gegen den geplanten überirdischen Ausbau der Stromtrassen werden laut. Weiterhin wird befürchtet, dass der Verzicht auf die Atomenergie zu Stromengpässen und einer Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten führen könnte.

Quellen: www.wikipedia.org, Text: Alexandra Wagner