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Klimafreundlich Leben
Klimafreundliche Energie

Wie erkenne ich umweltfreundliche Energie?

Für umweltbewusst lebende Menschen ist klar: Strom und Wärmeenergie für die eigenen vier Wände sollen klimafreundlich bezogen werden und der Umwelt so wenig wie möglich schaden. Aber wie erkenne ich umweltfreundliche Wärmeenergie? 

In Sachen klimafreundliche Wärmeenergie ist in den meisten Fällen Erdgas das Produkt erster Wahl. Von allen fossilen Energien hat Erdgas den geringsten Gehalt an Kohlenstoff, sodass der CO2-Ausstoß bei seiner Verbrennung etwa ein Viertel geringer ist als bei der von Heizöl und Kohle. Alleine die Umstellung auf eine Erdgas-Heizung ist also schon ein wichtiger Schritt, mit dem sich die schädlichen Emissionen halbieren lassen. 

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Umweltfreundliche Unternehmen gleichen ihre Klimabilanz aus

An sich ist Erdgas zwar nicht völlig klimaneutral, denn sowohl bei der Förderung als auch beim Transport und schließlich im Verbrennungsprozess wird Kohlenstoff freigesetzt. Aber Klimaneutralität lässt sich dennoch erreichen, indem der entsprechende Energieanbieter Klimaschutzprojekte fördert und die Bilanz somit ausgleicht. Konkret bedeutet das, dass ein Unternehmen auf dem internationalen Markt sogenannte Emissionsminderungszertifikate kauft, deren Erlös gezielt in offizielle UN-Projekte zum Ausbau erneuerbarer Energien fließt. Ein solches Vorgehen ist also ein deutliches Indiz für die Umweltfreundlichkeit eines Energieanbieters. Für den Kunden erkennbar wird es anhand der regelmäßigen Überprüfung und Zertifizierung z.B. durch den TÜV.

Wichtig ist außerdem die Herkunft des Gases: Je kürzer der Transportweg ist, desto weniger CO2 gelangt in die Atmosphäre und desto weniger leidet die Umwelt. Der Großteil des in Deutschland bezogenen Erdgases stammt  zum Beispiel aus Russland – da sind lange Wege und jede Menge Emissionen vorprogrammiert. Anders macht es der Anbieter NaturEnergiePlus. Dessen Gas stammt zu 100 Prozent aus der Nordsee und wird direkt in Norddeutschland ins deutsche Gasnetz geleitet. Neben kurzen Transportwegen ist es NaturEnergiePlus auch sehr wichtig, das Nordseegases klimaneutral zu stellen. D. h. alle CO2-Emissionen, die in der gesamten Wertschöpfungskette entstehen, werden durch die Förderung von Klimaschutzprojekten kompensiert (z. B. durch Bau und Betrieb von neuen Wasserkraftanlagen oder anderen erneuerbaren Energieträgern). 

Einsatz von Biogas aus biogenen Reststoffen schon Ressourcen 

Einen weiteren Beitrag zum Gelingen der Energiewende leistet das baden-württembergische Unternehmen durch den Einsatz von Biogas, dass ausschließlich aus biogenen Reststoffen gewonnen wird. Das heisst, es werden Reststoffe verwendet, die keinen weiteren Nutzen mehr haben. Dieses Vorgehen verhindert die Bewirtung landwirtschaftlicher Flächen ausschließlich zur Energiegewinnung und sorgt außerdem dafür, dass keine natürlichen Ressourcen verschwendet werden. Die Gewinnung von Biogas ist CO2-neutral und sonstige CO2-Emissionen, die in der Wertschöpfungskette entstehen, werden auch hier klimaneutral gestellt.

Erdgas kann 5-10 % Biogas beigemischt, werden. NaturEnergiePlus nutzt diese Möglichkeit und kombiniert klimaneutrales Nordseegas mit zehn Prozent Biogas aus reinen biogenen Reststoffen. Beide Produkte sind im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energiequellen wie Solar- und Windkraft nicht witterungsabhängig und somit jederzeit verfüg- und produzierbar.

Importpunkte des Nordseegases in Norddeutschland und Standort der Biogasanlage in der baden-württembergischen Stadt Geislingen an der Steige

Importpunkte des Nordseegases in Norddeutschland und Standort der Biogasanlage in der baden-württembergischen Stadt Geislingen an der Steige

Klimafreundliche Energie wird durch Zertifikate bestätigt 

Es ist also gar nicht so schwierig, klimafreundliche Energie zu erkennen. Umweltfreundliche und auf Nachhaltigkeit bedachte Unternehmen wie NaturEnergiePlus legen offen dar, woher sie Strom und Gas beziehen und welchen Beitrag sie zum Klimaschutz leisten. Bestätigt wird das durch Zertifikate wie das vom TÜV Nord, der die Klimaneutralität und Herkunft des Gases aus der Nordsee sowie die Biogas-Qualität prüft und zertifiziert. Gleiches gilt auch für den Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft, den der nachhaltige Energieanbieter bereits seit 2010 vertreibt. Für das Unternehmen mit Sitz in Mühlacker an der Enz sind Klima- und Umweltschutz gleichermaßen gesellschaftliche Verantwortung und unternehmerische Herausforderung. 

CO2 Emissionen senken

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Quellen: NaturEnergiePlus Bild: Depositphotos nejron und leeser  Text: Ronja Kieffer